km 6,24 - Bahnhof Gelenau (Teil 5):
Zurück im Bahnhof gibt es auf dem Weg Richtung Thumer Ausfahrt noch weitere sehenswerte Gebäude. Darunter befindet sich natürlich das 1928 erbaute Wirtschaftsgebäude und die dahinter emporragende Metallfabrik. Beide Gebäude standen zumindest noch bis in die 90er, bevor sie als einzige im Bahnhofsumfeld Platz machen mussten, während das Bahnhofsareal mittlerweile komplett eingezäunt und als Materiallager eben jeder Metallfabrik dient ![]()
Und auch wenn es so aussieht, so zeigt dieses einmalige Foto keinen zufällig stattfindenen StrongMan-Wettbewerb, sondern eine ganz normale Rangierszene im Jahre 1967
Und dank dem holländischen Eisenbahnfan und Fotografen Hans Jörn Fredberg, der zur damaligen Zeit zahlreiche sächsische Schmalspurbahnen besuchte, als sie noch für viele selbstverständlich waren und das leise Streckensterben begann, gibt es solche eindrucksvollen Aufnahmen in einer Qualität, von der viele damals im Osten nur träumen konnten ![]()
An der Ausfahrt aus dem Bahnhof wird dann erst den Gelenauer Bach überbrückt, der unter dem ganzen Bahnhof hindurchläuft und danach die Venusberger Straße gekreuzt, die sich durch die bereits durch Schatten ankündigende Gebäude schlängelt^^
Die Metallfabrik wurde mittlerweile durch einen praktischeren Flachbau ersetzt, der entweder direkt auf den Grundmauern der alten entstand oder durch Reduzierung der alten Bausubstanz noch zum Teil vorhanden ist. Die Fensteraufteilung würde dafür sprechen, aber sonst ist ja es mittlerweile sehr modernisiert worden
Während das Wirtschafsgebäude nun Platz für eine Bushaltestelle gemacht hat...