Posts by bernd_NdeM

    Zur Geschwindigkeit der BR50/52. In der Zeit, als die Lok entwickelt wurde, fuhren viele Güterzüge nur mit 65 km/h. Die kurzen zweiachsigen Güterwagen waren auch nur für 65 km/h zugelassen. Dazu passt eben die HG der preußischen G12 (BR 58) mit 65 km/h. So war das Fahrwerk der Baureihe 50 in der ersten Konstruktion für 65 km/h ausgelegt. Seinerzeit entstanden aber die Güterwagen für die Schnellgüterzüge (Beispiel Oppeln mit vergrößertem Radstand und für 90 km/h zugelassen), dazu passte die BR41 als Schnell-Güterzuglok mit ihrer HG von 90 km/h. Da sich höhere Geschwindigkeiten bei den Güterzügen abzeichneten, wurde die HG der BR 50 in der Konstruktionsphase auf 80 km/h erhöht. In vielen Fällen spielte das keine Rolle, da es auch in der frühen DB noch zahlreiche Güterwagen mit einer HG von 65 km/h gab und die Maschine oft auf Strecken mit leichterem Oberbau zum Einsatz kam (Nebenbahnen). Das Fahrwerk erfuhr keine größeren Anpassungen an die höhere Geschwindigkeit. Im Prinzip gilt eben, dass ich eine Lok habe, die konstruktiv für 65 km/h ausgelegt war. Deshalb ist es durchaus angemessen, und die betroffenen Museumsbahner wissen das auch, die Lok nicht unbedingt durchgehend mit 80 km/h einzusetzen. Deshalb habe ich meine mitorganisierten Sonderfahrten immer, soweit möglich, mit einem 60er Plan durchgeführt. Eine Museumslok muss eben pfleglich behandelt werden. Auch bei der DR war es wegen zahlreicher Oberbaumängel lange üblich, die 50er nicht bis an die 80 km/h zu fahren. In wie weit die DR an den 52.80 noch Verbesserungen am fahrwerk durchgeführt haben, kann ich im Moment nicht sagen.

    Gruß Bernd

    Leont.

    Hallo Leon, das ist einfach Übungssache. Auch ich brauche bei Kurven, vor allem bei langezogenen, oft mehrere Anläufe, bis es passt. Dazu gibt es Situationen, wo sich der Gleisradius in der Kurve ändert, dass kann sogar in real im Bergland auch mehrfach passieren (naja, bisher hatte ich zwei Radiusänderungen in einer Kurve). Auch den richtigen Ansatz bei sehr langen gerade Gleislagen zu bekommen, braucht oft mehrere Versuche. Wenn man ein 10 Kilometer langes Gleisstück richtig an eine Kurve anschließen will und man nach den 10 Kilometern keine große Abweichung haben möchte, braucht man schon viel Geduld und zahlreiche Versuche. Wie heißt es so schön, Übung macht den Meister.


    Viele Grüße

    Bernd

    Nee, in Wiesbaden hat man den gleichen Fehler gemacht, wie schon in anderen Städten auch, zum Beispiel Aachen mit seiner gaplanten Stadtbahn zur Uni oder in Bielefeld mit seiner Tangentiallinie. In der Regel lehnen all die Bürger so ein Projekt ab, die keinen sichtaberen Vorteil haben. Dazu kommt dann mindestens in Deutschland das Problem mit der "schwarzen Null". Sind Steuergelder und wir müssen Sparen. In Aachen hatten die direkt Betroffenen dafür gestimmt, in Bielefeld auch auf einem großen Teilbereich. Eigentlich lassen sich nach deutschem Planungsrecht notwendige Schienenprojekte, die eine Planfeststellung benötigen, nicht per Bürgerentscheid entscheiden - wie man sieht aus gutem Grund. Es waren dann politische Beschlüsse, dass man sich an dem Bürgerwillen orientieren wolle. Außerdem sind in allen mir bekannten Fällen grobe methodischen Fehler in der Kommunikation gemacht worden. Auf einen Bürgerentscheid hin muss man die gesamte Bürgerbetiligung dann ausrichten.


    Viele Grüße

    Bernd

    Ich freue mich auf Euer Projekt. Immerhin habe ich dem Bahnnetz vor ein paar Jahren sehr große Aufmerksamkeit geschenkt. Daraus war dann ein kleiner Filmbeitrag entstanden.

    Schön, Ihr habt ja meinen Anhänger mit genutzt. :)

    In der Tat, der Bahnhof Hosvenn braucht bald den richtigen Ersatz. Ein bißchen ist ja auch in Arbeit ;)


    Viele Spaß weiterhin, sieht gut aus und ein Nebenbahnnetz im TS hat was.


    Viele Grüße

    Bernd

    Die Frage ist schon erlaubt, ob diese Planung so sinnvoll und notwendig ist. Wenn die neue S-Bahn mit zusätzlichen Gleisen an die Bestandstrecke angebaut wird, wäre die Frage zu klären, ob es für den Haltepunkt nicht eine andere Lösung gegeben hätte. Was hier fehlt, ist die Varaintenüberprüfung und der Vergleich mit dem Nullfall, also dem aktuellen Zustand. So ist das in der Tat beschämend. Die Ergebnisse einer Variantenprüfung gehören immer in die Projektkommunikation und auch in die Informationen der Planfeststellungsbehörde, hier das EBA. Das ist zu kritisieren. Wenn es keine Variantenprüfung gab, ist das in der Tat ein Skandal. Dann gäbe es gute Aussichten für eine Erfolgreiche Klage. Ich frage mich, zu einer Planfeststellung gehört auch eine Bürgerbeteiligung. Wo sind denn die Ergebnisse dazu?


    Viele Grüße

    Bernd


    Edit: Ich habe gerade gesehen, dass der Planfeststellungsabschnitt 3 mit dem Abschnitt im Raum Ahrendsburg noch in Planung ist. Damit gab es noch keine Bürgerbetilgung, weil auch die Detailplanung noch nicht fertig ist. Also ist das bisher lediglich von der DB angedacht und noch lange nicht sicher, ob das wirklich so kommt. Vielleicht muss man ja viel mehr in die Zukunft blicken und auch am Haltepunkt kommen zusätzliche zwei Gleise dazu.

    Hallo Holzlaender ,

    so wie Rudi rschally sehe ich das auch. Man sieht bei jedem Bahnhof auch eine Weiterentwicklung bei Dir, gerade was die Gestaltung der Gebäude angeht. Das weckt Erinnerungen an einen Ausflug mit meinem Großvater. Als Kind war ich einmal im Bereich des Thumer Netzes. Ich wollte damals unbedingt das Rangieren im Bahnhof erleben. So blieb mein Großvater dort mit mir bis zur Abfahrt des nächsten Zuges.


    Viel Spaß weiterhin und ich freue mich schon af den nächsten Abschnitt, bzw. den nächsten Bahnhof Herold, wobei ja erst die ganzen Herolds noch kommen, Unterherold, Mittelherold. Oberherold. Fand ich damals als Kind lustig, weil eben auch ungewöhnlich. An den HP Venusberg kann ich mich nicht mehr so richtig erinnern. Da war irgendwie eine große Fabrik, ich glaube auch mit einem Anschlussgleis. Ja, das ist eine schöne Erinnerung. Das Erzgebirge war Eisenbahn pur.


    Gruß Bernd

    Ich habe ja auch zwei eingleisige Streckenabschnitte, die in großen Teilen bereits fertig gestaltet sind. Amberg - Irrenlohe und Schwandorf bis kurz vor Cham. Die sind überhaupt nicht langweilig, denn als Hauptstrecke ist da zum Teil auch gut Verkehr drauf - mehr als aktuell auf der Vogelfluglinie. Da die die Signalisierung vor der EStW-Zeit in Bodenwöhr haben, geht da auch Verkehr von Dampflok über 218, Ludmilla bis zum Regioshuttle, 612 und Alex.


    Gruß Bernd

    Also, ich verstehe GBE nicht. Es gibt Bereiche nach dem Video, die sehen durchaus ordentlich aus. Aber ein Signal direkt neben das Gleis zu setzen - das ist schon dreist. Das richtig zu plazieren kostet keinen Handschlag mehr. Das wird ein wenig ausgeblendet. In vielen Fällen kann man Dinge ordentlich machen, ohne das man dadurch mehr Zeit braucht. Erst das Korrigieren kostet dann zusätzlichen Aufwand. Das konnte man bei der Marschbahn sehen und auch bei der Eifelbahn. Eine ordentliche Vorplanung spart bei der Umsetzung dann auch Zeit. Aber das kenn ich vin vielen Projekten, nicht nur im TS!
    Schon die ersten von mir genannten Fehler hätte man ohne Aufwand vermeiden können - eine passende Textur für die Hafenfläche - einen etwas farblich abgesetzte Textur für den Fährenboden - die Fähre etwas zurückgesetzt, das Gignal mit Abstand plaziert und die Brücke etwas höher gesetzt und am Bahnsteig eine Ecke abgeflacht - alles kein wirklich zusätzlicher Aufwand und der Ersteindruck wäre besser gewesen...... *ohman*


    Die Gleislage ist eigentlich ordentlich - bis auf ein paar Gleislagefehler im Bereich der Sundbrücke. Die bekommt man aber korrgiert - ohne wirklich großen Aufwand. Dann gibt es eine Reihe schwebender Objekte - Bäume, Sträucher, Gräser und Straßenlofts - auch nicht wirklich Aufwand. Bei der Länge der Strecke wahrscheinlich zwei bis drei Tage. Es hängt ein wenig davon ab, was bei den Lofts nachzuarbeiten ist. Was mir dann fehlt, ist das Grün in der Tiefe (Bäume, Büsche, Wald). Das kann man aber im Workflow optimieren und bedeutet auch nicht wirklich mehr Aufwand. Die Ausgestaltung haben offensichtlich verschiedenen Personen gemacht - einige Abschnitte sind recht passable, auch was die Auswahl der Vegetation angeht, andere entsprechen nicht meinem Geschmack. Da wäre Optimierungspotentiel - aber auch nicht unbedingt Mehraufwand. Was allerdings zeitlich zu Buche schlägt, die Gebäude sind extrem simple. Da besteht Optimierungsbedarf. Das geht besser, bedeutet dann aber auch deutlich mehr Zeitaufwand - in dem von Maik angesprochenen Sinne. Es fehlen diverse markante Gebäude, vor allem etwas besser durchgestaltet als der Standard.


    Fazit aus der Sicht eines Streckenbauers, der zudem sehr detailverliebt ist. Diverse Fehler müssen nicht sein, es geht an verschiedenen Stellen in Bezug auf Ausgestaltung besser (Workflow abstimmen und optimieren) ohne wirklich mehr Aufwand betreiben zu müssen. Es fehlen ein paar gut detaillierte Highlights, das hätte die Fähre sein können, die Sundbrücke und einige Gebäude entlang der Strecke. Dieser Aufwand sollte sein - dann wäre die Strecke auch akzeptabel. Es ist ein wenig wie bei einem Film. Man braucht in gewissen Abständen die Wow-Effekte.


    Gruß Bernd