HarzNetz neunziger Jahre

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  • Hallo zusammen,


    erstmal kommt Hildesheim und Bodenburg. Da müssen noch einige Objekte gebaut werden und die Sache zieht sich, auch beim Streckenbau, wie Kaugummi. Nach einer langen Pause kommt dann irgendwann der Abschnitt richtung Osten und die moderne Fassung. Stand jetzt, ist spätestens in Wernigerode schluss von unserer Seite.

  • Die Facharbeiten sollten sich doch in einen recht überschaubaren Blickwinkel halten.

    Hildesheim Bahnhof kann man auch eine zweistöckige Turnhalle hinstellen. Sieht genauso aus. Und wenn man in Google Map Bahnhof Bodenburg eingibt kommt eine Busshaltestelle. ^^

    Ist man sicher wieder früh Zuhause.

  • Die Facharbeiten sollten sich doch in einen recht überschaubaren Blickwinkel halten.

    Das haben wir auch mal gedacht. Aber wenn man sich näher mit dem Thema befasst, ist dann doch sehr viel zutuen. Hildesheim Ost über Hildesheim Personenbahnhof bis hinten zum Güterbahnhof zieht sich über mehrere Kilometer durch dichtes Stadtgebiet. Hildesheim hat fünf verschiedene Stellwerke. Das BW und die ganzen Verladehallen vom Güterbahnhof standen auch noch in den Neunzigern. Es gibt diverse Unterführungen und Überführungen und rund um Hildesheim Ost unterqueren jeweils ziemlich komplexe Straßenverläufe, wo wir gerade Probleme haben, dass mit den normalen Straßenlofts und Betonmauern darzustellen. Da müssen Eigenbauten aus Blender her.


    Hildesheim Hbf haben wir. Hat SeKu bereits vor 2 Jahren gebastelt. Die 5 Stellwerke sind in Arbeit. Das BW und die Güterschuppen...da gehts dann wieder los. Nichts in den Assets, was halbwegs passt. Ich trickse da schon viel herum und mache Kompromisse. Aber dort tuen sich immer mehr Sachen auf, wo man denkt: "ach mist, das gabs ja auch noch".

  • Zum Februar gibt es wieder einmal ein Update zur Strecke. Wie im letzten Beitrag ausgeführt, bereitet uns Hildesheim nach wie vor ziemlich viel Arbeit. Im gewohnten Bilderbogen gibt es mehr dazu.


    Wir halten uns an die Traditionen aus Vienenburg und Langelsheim und gestalten die Strecke bis zum Einfahrsignal aus Richtung Emmerke aus. Im Fall von Hildesheim hat das allerdings auch noch einen anderen Grund …


    Direkt hinter dem Esig Hildesheim läuft die Ausgestaltung dann langsam ins Leere – hier ist der nordwestliche Endpunkt des Harznetzes definitiv gesetzt. Die Züge aus Bodenburg endeten in den Neunzigern meist in Hildesheim, die Vielzahl der Interregios spannte hier von Diesel- auf E-Lok um, und auch die Übergaben von der Lammetalbahn hatten an dieser Stelle ihren Endpunkt. Lediglich die Regionalbahn von Bad Harzburg nach Soltau sowie einige Güterzüge fuhren hier weiter. Für uns insgesamt ein stimmiger Endpunkt.


    Kurz hinter dem Einfahrsignal Hildesheim wird die Innerste ein letztes Mal spektakulär gekreuzt. Der Viadukt kommt der Realität recht nahe, konnte jedoch aus bestehenden Assets zusammengebaut werden. Unter dem Viadukt sehen wir neben der Innerste noch ein weiteres Gleis: eines der angekündigten Zugaben der V2. Die Hildesheimer Hafenbahn, die zum Release vollständig befahrbar und ausgestaltet sein wird. Hier verkehren zum einen Güterzüge, zum anderen gab es Sonderfahrten mit Dampflokomotiven der Baureihe 24. Beides wird in den mitgelieferten Szenarien zu finden sein.


    Einige hundert Meter an den Ausfahrsignalen richtung Hannover: das Stellwerk "Hw". Hinter dem Stellwerk fädelt die Stichstrecke nach Hildesheim Hafen aus...


    ...und der Blick von oben über das Areal vom Güterbahnhof. Die Gleise ganz rechts waren damals schon mehr nicht in Benutzung.... in der modernen Version werden sie dann völlig verschwinden.


    Stellwerk "Hsw" unter der Straßenbrücke.


    Die alten Güerschuppen nicht mehr in Benutzung... ab den 2000´er Jahren war an diesem Standort DB Autozug Verladung. In der modernen Version dann keines mehr von beiden.


    Das imposante Stellwerk "Hmf" und das BW Hildesheim mit zwei Drehscheiben sind auch Alleinstellungsmerkmale der "großen" Neunziger Ausgabe.


    Blick richtung Personenbahnhof. Die von Stephan erstellten Schilder trennen die jeweiligen Stellwerksbezirke und kamen in Hildesheim häufig zur Anwendung.


    ... und zu guter letzt das Stellwerk "Ho" an den Ausfahrten richtung Lehrte, Braunschweig und Goslar.

  • Wow, da habt ihr beide wieder richtig gute Arbeit abgeliefert :thumbup: .


    Ich Frage mich ja bei dir tom87 wie schaffst du diese extrem detaillierte Ausgestaltung von gleich zwei Strecken in deinem Leben unterzubringen? Ich bin schon bei einem Projekt an zeitliche Grenzen gestoßen. Hat dein Tag mehr als 24 Stunden? ;)

  • hier ist der nordwestliche Endpunkt des Harznetzes definitiv gesetzt

    Sei ehrlich Tom, als bekennender Fan des Lückenschlusses musstest du dich doch bestimmt aber auch mindestens ein Mal bewusst an diese Beschränkung erinnern, weil du sonst angefangen hättest gen Hannover zu bauen *lach*

    Heute hier, Morgen hier, Übermorgen eventuell dort

  • Hauptstadtbahner,


    es gab da durchaus Pläne, allerdings konnten wir uns als Harznetz Team nicht darauf verständigen, wie die Umsetzung erfolgen soll. Stephan hatte ursprünglich Hannover auf dem Plan gehabt, im Verlauf der Arbeiten an Version 1.0 ist dieses Ziel aber noch hinten gerückt und dann aufgegeben worden.


    Ich halte es für eine gute Idee, in Hildesheim einen Schlussstrich zu ziehen, in diesem Projekt. Andere Projekte können hier anschließen oder enden. Neben der Variante für die 90er Jahre, sind die Assets für den Bahnhof und den Bahnhofsvorplatz auch schon vorbereitet für eine eventuelle modernere Variante.


    *hi*