Und schon wieder sind wir mehr oder weniger bei Off Topic angelangt
Ich habe mit der Strecke nicht wirklich viel am Hut, aber die Wahl des 442 hat vermutlich etwas mit der Länge des Zuges zu tun.
Im Video sagten sie, sie wären in Nürnberg gewesen und kannten die Örtlichkeiten. Mag sein, aber warum dann folgende Punkte:
Es ist schön, dass dir die Fehler auffallen. Dennoch kommt es auch immer auf den Ton an, in dem man sein Anliegen äußert. Es macht einen deutlichen Unterschied, ob man schreibt: „Hey, mir sind im Stream ein paar Fehler aufgefallen. Könnt ihr die beheben?“ oder ob die Formulierung unterschwellig vermittelt, dass sich das Team keine Mühe gibt.
Allerdings denke ich, dass es auch im Interesse des Route-Building-Teams liegt, bekannte Fehler künftig zu beheben.
Eine 110 und Silberlinge oder BR628 in Produktfarben ins Jahr 1984 zu implementieren, obwohl es erst 1987 zur Einführung der Produktfarben kam
Vorab DTG ist nicht TSG und TSG ist auch nicht immer das gleiche TSG. Rollmaterial wird von vielen verschiedenen Leuten entwickelt.
Ich denke, es gab grundsätzlich drei Möglichkeiten, wie man mit dem Fahrplan hätte umgehen können: Entweder man lässt die Mintlinge und den 628 weg, man amcht es so, wie es nun ist. Oder man passt das Rollmaterial an.
Dabei stößt man jedoch schnell auf mehrere Probleme. Zum einen stammt das benötigte Rollmaterial von unterschiedlichen Entwicklern. Zum anderen spielt auch der wirtschaftliche Aspekt eine wichtige Rolle. Einige Entwickler leben von den Einnahmen ihrer Projekte. Natürlich kann man sagen, dass man dieses oder jenes noch ergänzen oder anpassen sollte. Am Ende summieren sich diese vermeintlichen Kleinigkeiten jedoch schnell zu mehreren Monaten zusätzlicher Entwicklungszeit – Monate, für die niemand bezahlt wird. Hinzu kommt, dass sich im Vorfeld nie sicher vorhersagen lässt, wie gut sich ein DLC verkaufen wird. Damit besteht immer auch ein gewisses wirtschaftliches Risiko.
Würde man alles bis ins kleinste Detail perfekt umsetzen wollen, könnte die Entwicklung eines einzelnen DLCs schnell zwei Jahre oder länger dauern. Davon könnten viele Entwickler wirtschaftlich nicht leben. Deshalb kommt man zwangsläufig an einen Punkt, an dem man Prioritäten setzen und abwägen muss.
Aufgrund der großen Vielfalt an deutschem Rollmaterial in zahlreichen Varianten und Lackierungen braucht es außerdem Zeit, bis die richtigen Fahrzeuge vorhanden sind, um alles vollständig und korrekt darstellen zu können. Die einfachste Lösung wäre natürlich, entsprechende Inhalte ganz wegzulassen. Dann würde allerdings wiederum kritisiert werden, warum bestimmte Fahrzeuge oder Leistungen fehlen. Letztlich kann man es nicht allen recht machen, und aus wirtschaftlichen Gründen gibt es bei jedem Projekt Grenzen, die berücksichtigt werden müssen
Wir lesen so ziemlich alle Verbesserungsvorschläge und nehmen sie uns auch zu Herzen. Allerdings braucht es einfach Zeit, bis solche Änderungen umgesetzt werden können. Außerdem braucht es die Menschen, die diese Inhalte entwickeln und am Ende des Tages auch von ihrer Arbeit leben können.
Denn mit verhungerten Entwicklern ist niemandem geholfen... Höchstens dem Bestatter, der dann wenigstens noch einen neuen Kunden hat.