An alle Trainspotter!!

  • Bleibt einfach von Gleisen weg, verdammt.

    Regelmäßig wie Weihnachten und Ostern kommt hier das Thema auf. Wir sind hier in einem Forum für Menschen die Trainsimulator TS oder TSW spielen. Ich vermute mal, dass es auch Foren für Trainspotter gibt, nutzt doch diese Foren um auf Euer Problem aufmerksam zu machen. Ich habe mit Trainspotting nichts am Hut und kann mit so pauschalen Ermahnungen nichts anfangen.

    PC-Daten und ein TS Einstellungen siehe Profil

  • Herumfliegende Schottersteine und andere Dinge werden dort aber vom Bahnsteig aufgefangen. Ich denke, dass da auf freier Strecke schon einiges zum Geschoss werden kann.

    Also ich hab noch keinen Schotterstein fliegen sehen, den nicht ein Mensch geworfen hatte. Unsere deutschen Gleise schwimmen ja nicht unterm Schotter, sondern liegen im Schotter (Tieferkehrung). Dieser schotter ist so fest gerüttelt, dass man da sehr sehr hochgradig komische Umstände und sehr hohe Geschwindigkeiten braucht, damit so ein Steinchen mal richtig abhebt. Und selbst wenn sich mal ein Stein auf die Reise nach Mekka begibt, dann kommt er nicht weit, zumindest nicht vom Fahrtwind getrieben. Sollten Steinchen durch Fahrzeugkontakt aufgehoben werden, dann hat man dort ganz andere Probleme als einen Menschen der am Rande steht und Fotos macht oder einfach nur Züge glozzt. Würden fliegende Schottersteine wirklich ein Problem darstellen, führen wir längst nur noch auf fester Fahrbahn durch die Lande und der TGV (der mit 320 und mehr über Schotterbetten rammelt) würde wohl auf ner Gummimatte fahren. Tut er aber nicht. Ja, es gibt das Schotterflug Problem in der berechneten Theorie und auch im praktischen Test, aber soweit ich weis bisher auch nur da. Ich habe noch keinen Bericht gelesen wo steht, dass eine Person am Gleis von einem Schotterstein angegriffen wurde, der von einem durchfahrenden Zug verärgert wurde.

  • @143er Es ist auch nicht die Regel, dass Tfs ohnmächtig werden. Trotzdem gibt es die Sifa. Ob etwas regelmäßig passiert oder nicht, sollte beim Thema Sicherheit nun wirklich nicht der ausschlaggebende Punkt sein. Ich weiß auch nicht, was die Diskussion und Relativierung einzelner Gefahren hier soll, egal ob Sog, fliegender Schotter, verunsicherte Tfs oder sonst was. Um @DerNebenbahndirektor zu zitieren:

    Bleibt einfach von Gleisen weg, verdammt.

  • ...was die Diskussion und Relativierung einzelner Gefahren hier soll, egal ob Sog, fliegender Schotter, verunsicherte Tfs oder sonst was. Um @DerNebenbahndirektor zu zitieren:

    Ja, tolle Empfehlung. Geht das dann bitte auch konkreter. Soll man jetzt 1cm, 1m, 10m, 100m, 1000m, 10km, 100km, 1000km..... vom Gleis weg bleiben wie wie genau ist das gemeint. Das ist mir zu allgemein. Wenn es nach der hier vertretenen Meinung mancher geht, dürfte auch kein Bahnsteig mehr von Personen betreten werden, sind ja zu nah am Gleis. Oder viele andere Orte wo Personen generell nah am Gleis sind. Was ist jetzt bei einem Spotter anders? Nur weil es eine Handvoll Idioten gibt, die sich auf die Gleise stellen, muss man doch nicht gleich allen "verbieten" schöne Fotos zu machen. Und für schöne Fotos braucht man eben freie Sicht. Da will man keinen OL Masten im Bild haben, oder andere Bauwerke. Man will den Zug in seiner schönsten Form ablichten. Dazu kann man doch ruhig bis 2m ans Gleis ran. Wo ist das Problem. Wenn ich die ganzen verwackelten YT Videos von Bahnsteiganfängen sehe, da stehen die auch sehr nah am Gleis und dort hält auch der Bahnsteig keinen Schotterflug ab. Das ist aber dann ok oder wie, weil er ja auf dem Bahnsteig steht? Bei all den Fst Fahrten bin ich immer der Meinung, dass die am Bahnsteig stehenden Personen mehr eine potentielle Gefahr für den Tf/den Zug/den Bahnbetrieb darstellen, als ein Fotograf der irgendwo in er Pampa allein am Gleis steht. Ich hätte viel mehr Angst dass ein Reisender ausversehen vom Bahnsteig ins Gleis fällt (wegen Handy und Unachstsamkeit) als eine einzelne Person die womöglich im Bahnkörper aber eben auf dem Unterbau steht. Der muss ja erst mal da hoch kommen, man fällt nicht hoch, nur runter, das ist am Bahnsteig eher der Fall als am Bahndamm. Bitte alles in Relation zueinander stellen, abwägen, berechnen, beobachten, begutachten, wasauchimmer und dann erst die Empfehlung aussprechen. Nur weil der gemeine Tf der Auffassung ist, dass ein Fotograf am Gleisrand eine Gefahr für sein Wohl darstellt, heist das doch noch lange nicht, dass es wirklich eine Gefahr allgemein darstellt. Jeder Autofahrer begegnet dieser Potentiellen Gefahr einen Menschen zu überfahren täglich hundertfach mehr als ein Tf.

  • "Man sollte nicht auf eine heiße Herdplatte fassen" - "Statistisch gesehen sind nur die Hälfte der Herdplatten, auf die gefasst wird, so stark eingeschaltet, dass man sich ernsthafte Verbrennungen holen kann."
    "Man sollte nicht quer über die Autobahn laufen" - "Es gibt auf normal befahrenen Autobahnen durchaus Lücken im Verkehr, wo man durchhuschen kann."
    "Man sollte nicht an unbekannten Stellen ins Wasser springen" - "Die Wahrscheinlichkeit, dass an dieser Stelle Haie auf Beutezug sind, ist ziemlich gering"

    Nur weil der gemeine Tf der Auffassung ist, dass ein Fotograf am Gleisrand eine Gefahr für sein Wohl darstellt, heist das doch noch lange nicht, dass es wirklich eine Gefahr allgemein darstellt.

    Es geht ja auch nicht nur darum, ob am Ende der Fotograf draufgeht oder nicht. Der Tf sieht eine Person im oder dicht am Gleis und muss kurzfristig eine Entscheidung pro oder kontra Schnellbremsung fällen. Entscheidet er sich dafür, weil er die Ungefährlichkeit der Situation aus der Entfernung nicht einschätzen kann, steht er erstmal -> Die nächsten Verspätungen sind garantiert.


    Natürlich sind den Bahnverkehr aufmerksam beobachtende Spotter weniger gefährdet, als zugestöpselte Smombies auf der Bahnsteigkante. Aber beide führen durch ihr Verhalten zu Situationen, in denen der Tf sehr kurzfristig die Sicherheitslage einschätzen und ggf. handeln muss. Und das muss einfach nicht provoziert werden. Und da brauchts für den Spotter auch keine Abstandsregel, sondern einfach gesunden Menschenverstand und Sozialkompetenz.


  • Ich denke Kollegen, sind nicht so dumm und riskieren ihren Job dadurch.

    Naja, dumm nicht, aber leichtsinnig.
    Es gibt Kollegen, die kennen die Gefahr und dennoch wird dort die Abkürzung genommen. Egal wie oft ich dort in der Abstellung meine Lok abgestellt habe oder gerade zur Lok ging, es gab immer irgendwelche Kollegen die ohne Weste da rüber gelaufen sind.
    Die wollen schnell in die S-Bahn steigen und heim fahren, da spielt das Leben dann keine so große Rolle. *kappa*


    Der Dienstweg von der Meldestelle zum Bahnhof beträgt ungefähr 8 Minuten zu Fuß. Für viele leider nervig und unnötig.
    Vor einigen Wochen habe ich einen Kollegen dabei erwischt und nur ermahnt. Als Antwort bekam ich nur einen Mittelfinger.

  • Die wollen schnell in die S-Bahn steigen und heim fahren, da spielt das Leben dann keine so große Rolle. *kappa*


    Der Dienstweg von der Meldestelle zum Bahnhof beträgt ungefähr 8 Minuten zu Fuß. Für viele leider nervig und unnötig.
    Vor einigen Wochen habe ich einen Kollegen dabei erwischt und nur ermahnt. Als Antwort bekam ich nur einen Mittelfinger.

    Da ist der Punkt.


    Die Leute sind einfach heutzutage Faul geworden, ohne die Gefahren zu schätzen.

    Triebfahrzeugführer bei DB Fernverkehr FFM *lok*

  • Ich muß jetzt mal etwas zu manchen Reaktionen zu meinem Beitrag auf voriger Seite sagen:


    Ich habe nirgens dazu aufgerufen noch steht dort irgendetwas davon, daß man Warnwesten ein Legitimationsgrund seien sich auf Bahngelände zu bewegen, das nicht für den Publikumsverkehr frei gegeben ist.
    Wie doof hält ihr mich denn ?
    Lest bitte das, was dort steht und interpretiert nicht irgendetwas hinzu.


    Und als "dämlich" lasse ich mich von Herrn Matze nicht bezeichnen. Das ist schlichtweg eine Beleidigung !
    Eine Entschuldigung erwarte ich nicht nur von ihm, sondern auch von demjenigen, der diesen Schmarrn hier anscheinend im Auftrag von Matze gepostet hat:
    Aus gegebenem Anlass mal ein paar Worte an die "Trainspotter"