Einfach Geil.
Ich freue mich riesig drauf. ![]()
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Projekt Wolkensteiner Schweiz
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- in Entwicklung
- Holzlaender
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Hallo,
wie immer grandiose Bilder. Vor allem wenn man mit gemütlichen 25km/h durchs Tal dampft hat man wenigstens auch Zeit und Auge für die ganzen kleinen Details am Streckenrand. Wirklich sehr sehr schöne Arbeit! Mit dem Thema Modellbahnersatz ist es auch echt gut getroffen, geht mir genau so!
Beste Grüße,
Hallenser -
@StS:
@Schienenbusfan hat es ja im wesentlichen schon perfekt erklärt, zu 2./3. noch zu sagen...auf Bild 1-3 sieht man die beginnende Steigung, Bild 4 fürs Gefälle in der damals üblichen Neigungsangabe (1/x) mit Länge in Metern und die beginnt genau dort am Schild, also muss man das vorher schon wissen (Streckenkenntnis^^). Zusätzlich gibts noch ein Schild ohne weißes Dreieck für eine längere ebene Strecke, üblicherweise zwischen Steigungen/Gefälle
Um es nicht zu exzessiv zu machen, hab ich mich auf Steigungen zwischen 1/20 und 1/100 beschränkt (also 10 bis 50 Promille), weil alles was flacher ist nicht wirklich ins Gewicht fällt und es steilere in Sachsen nicht gab
Trotzdem bin ich damit schon bei 21 individuellen Schildern für Steigung/Gefälle/Ebene 
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Am Ende der etwas längeren Geraden geht es mit einem letzten Blick zurück auf die Fabriken in Wilischthal nun in den engsten und finstersten Abschnitt der Strecke...
...und das geht auch gleich richtig extrem los mit einer 180° Kurve und 50m Radius um eine Felsnase herum und damit schärfsten Kurve im ganzen Thumer Netz und auch sonst ist mir keine ähnliche in ganz Sachsen bekannt
Direkt nach dieser Haarnadelkurve ist das Tal nur noch sehr schmal, aber noch immer breit genug für einen kleinen Teich, an dessen Ufern es weiter bergan geht
Gleich darauf folgt die nächste Scharfe 50m Kurve, dieses Mal nur 150° und dabei wird auch der Mühlgraben der nächsten Fabrik überquert. Einst wurde dieser von einer 30m langen Brücke mit 5 Überbauten überbrückt, aber 1937 wurde diese durch einen einfachen Durchlass in dem nun aufgeschütteten Damm ersetzt. Vermutlich aus Stabilitätsgründen für die nun hier eingesetzten schwereren VIIK Lokomotiven
Und bald darauf wird auch der erste reguläre Zwischenhalt der Strecke erreicht werden...
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Unglaublicher Wiedererkennungswert !

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..da konntest Du ja richtig Meter machen

Streckenverlauf im Wald ist ganz praktisch, da muss man deutlich weniger gestalten. Aber bald kommt dann ja das hier: http://www.gleisplaene.de/galerievier/galerie-02/phpslideshow.php?directory=.¤tPic=3
Gruß Bernd
Edit: ...und noch gerade gesehen: https://www.picclickimg.com/d/…letzte-Zug-im-Bahnhof.jpg
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Ja und weil es räumlich nur 100m Luftlinie von dem letzten Werksanschluss entfernt liegt, da ist ja bereits von da schon eine Seite dekoriert
Aber ja, in Gelenau wird es wieder richtig viel Arbeit für mich geben...bis dorthin ist es relativ entspannt mit viel Natur 
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Auch wenn ich mich in diesem Tread ständig wiederhole: Unglaublich, toll, sensationelle Arbeit
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Einfach schön
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Was die Papier- und Pappkartonfabriken im Preßnitztal sind, sind im Wilischtal die Spinnereien. Allein 6 davon wurden von den Gebrüder Schüller aus Gelenau gegründet und besaßen allesamt einen Gleisanschluß. Die erste davon wird nun errreicht
km 2,22 - Anschl. Spinnerei Grießbach der Gebrüder Schüller AG:
Direkt im Anschluss an die zweite 50m Kurve zweigt das Anschlussgleis zu der hier mitten im Wald gelegenen Fabrik ab, die nur über wenige Gleisanlagen verfügte
Ursprünglich zweigte nur ein Gleis linkerhand Richtung Thum zu dem Lagerschuppen ab - in den 20ern wurde es dann in der Gegenrichtung angebunden und von der Strecke verschwenkt, von dem dann das Schuppengleise abzweigte
1952 wurde sie ebenso wie die anderen vom Staat enteignet und gehörte fortan zum VEB Feinspinnerei Venusberg. Nach 1959 fanden hier allerdings keine planmäßigen Zustellungen mehr statt und so ging die Fabrik samt Anschlussgleis 1962 an die Gemeinde Grießbach über, die es fortan als Lager nutzte. Das lange lehrstehende Hauptgebäude wurde vor ein paar Jahren dann auch abgerissen...
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Sehr interessant ist auch, wie sehr sich Umgebung verändert. Man bekommt es eher beiläufig mit (Ach, schau, das ist jetzt auch weg), aber es ist kaum präsent im Alltag, weil es alltäglich wird. Alles ist im Fluß, und die Frage nach dem Besser oder Schlechter ist oft mit dem "Es ist anders" zu beantworten. Gut ist, dass Holzlaender mit dieser Strecke auch einen vergangenen Moment "fotografiert" und dies teilweise durch Fotos belegt. Das ist durchaus eine zeithistorisch wertvolle Arbeit. Gestern sah ich eine Doku der Baureihe E44 und erinnerte mich, wie ich als Kind ehrfürchtig vor diesen Maschinen stand, die in den 60ern noch die Eil- und "Bummelzüge" der Strecke Stuttgart - Pforzheim - Karlsruhe bedienten, und ich gar nicht so genau wusste, wann sie diese Strecke nicht mehr befuhren. Alltägliches eben.
Weiterhin viel Freude bei der Strecke an @Holzlaender wünscht
Shlomo
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Ja das einzig beständige in der Natur ist die Veränderung und manchmal ist es schwierig etwas nachzuvollziehen, vorallem wenn es wie hier nur ein Foto von damals im blauen Buch zur Strecke gibt. Und nein...das auf diesem Schild ist es nicht (und bezieht sich auf den km 3,1), genauso wenig wie die falsche Schreibweise mit "LL"
km 2,31 - Haltepunkt Wilischau:
Als erste öffentliche Station der Strecke ist nun der erst am 1. Juni 1888 als "Haltepunkt Weißbach" eröffnete Haltepunkt erreicht, der ab dem 28. Nov 1914 als "Haltepunkt Wilischau" bezeichnet wurde, was sich auf keinen realexistenten Ort bezieht, sondern wohl vielmehr mit der gleich darauf anschließenden Aue an der Wilisch bezieht
Von 1925 bis 1945 war der Haltepunkt lediglich Bedarfshalt, was bereits für seine untergeordnete Bedeutung spricht und zu Beginn der 60er Jahre legten nur noch der Frühzug nach Wilischthal und der Nachmittagszug nach Thum planmäßig hier einen Stop ein, bevor er 1966 entgültig geschlossen wurde. Vermutlich wurde da auch die hölzerne Wartehalle abgerissen...
Der Ort Weißbach war von hier aus nur über einen unbefestigten Waldweg zu erreichen und genauso weit auch von Wilischthal entfernt, was wohl auch zur Umbenennung führte. Die Brücke des Weißbacher Weges ist vermutlich auch einem Hochwasser zum Opfer gefallen, so dass der Weg nun gänzlich unpassierbar wäre und einen noch größeren Umweg zur Folge hätte^^
Nach Kreuzung des Weißbacher Weges werden auch die letzten Häuser der kleinen Industriesiedlung hinter uns gelassen, bevor es hinaus auf die besagte Aue geht
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Unglaublich

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Bin ja kein Schmallspurfan, aber die Bilder werden immer besser.
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Meine "neue" V10c freut sich schon sehr drauf

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Einfach nur klasse !
Man stelle sich folgendes vor: Man fährt in Jöhstadt mit der Preßnitztalbahn in Richtung Wolkenstein ab, nimmt in Wolkenstein die 50er oder den Triebwagen und fährt zur Thumer Schmalspurbahn und nimmt diese zur Weiterfahrt 
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Kann man machen
Vielleicht nicht in einem Szenario, aber generell machbar. Von einem Triebwagen weiß ich aber nix 
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Ich meine nur. Wer Lust hat kann auch die 50er stehen lassen und mit Diesel weiterfahren.
Fakt ist: Das dein Projekt ein sehr guter Zusatz zur Preßnitztalbahn ist.
Meinen Respekt für die Leistung 
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Ja das kann man allerdings, schließlich haben sich bereits Anfang der 70er V100 und V180 auf die Reise nach Aue und Annaberg gemacht, aber die Hauptlast trugen natürlich weiterhin die 50.35 und 86 und vereinzelt noch 58er

Zurück im Wilischtal gehts nach der Ausfahrt aus Wilischau auch geradewegs auf die erste von lediglich fünf Brücken über die Wilisch im Streckenverlauf zu.
Danach geht es wieder stärker bergan vorbei an der bereits besagten Auwiese und für einen kurzen Moment kann man mal wieder etwas Sonne tanken hier im Wald

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Lieber Holzi, die realen Bilder mit der geräumten Strecke schmerzen immer mehr, ich glaub Dir zu 100% dass das "noch besser" im TS aussieht (ja das Laub am Boden für den Herbst, das gabs ja mal von SAD bzw. 3Dzug) ;-)))). Es ist bei Dir selbstverständlich auch "im Wald" abwechslungsreich, denn genau das geht so vielen anderen Strecken ab. Toll wie sich das entwicklet, macht mir eine große Freude da zuzuschauen, alleine die Bildvergleiche machen sich nicht mal so eben nebenbei.
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