Beiträge von Olli M

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    Beim BÜ in Scharnitz Richtung Seefeld sind deutsche anstatt österreichische Andreaskreuze verbaut worden.

    BÜ sind bei TWS immer so eine Sache. Es ist schon erstaunlich, dass überhaupt österreichische Andreaskreuze verbaut wurden. Auf der Semmering- und Vorarlbergstrecke sind nur deutsche Andreaskreuze verbaut. Die Blinklichter sind ebenso deutsche, in Österreich sind die eher quadratisch und der rotweiße Rand ist breiter. In Deutschland kenne ich die nur von BÜs ohne oder mit Halbschranken. Besser wären hochkante rot-gelb Lichter. Das hat man an allen deutschen Strecken als rot rot Wechselblinker dargestellt. Bei Chur-Arosa und Bernina Bahn blinken beide Lichter gleich, aber hier wäre ein Wechselblinken richtig. Ich habe schon gesehen, dass Doppelschranken schließen, als hätten wir Linksverkehr. Also wegen einem BÜ mit falschen Kreuzen, sei es drum. *teetrink*

    Es ist zulässig so zu fahren.

    Sagen wir mal Jaein, In Deiner verlinkten Seite ist es zum Beispiel u.a. auch bei der BR 181.2, von der ich das gelesen hatte, defenitiv nicht zulässig. Sofern es zulässig ist, wird die HG ist auf 110km/h limitiert, da sich die Stromabnehmer bei höheren Geschwindigkeiten negativ beeinflussen. Deshalb hat die DB bei den Vorkriegsschnellzugloks BR104,116,118,119 und der 110.0 die Oberscheren der SBS9, SBS39 etc. auf DBS54 Wippe für Einbügelbetrieb umgebaut. Bei den anderen Vorkriegs-Eloks war das nicht nötig, da diese eine HG von 100 km/h nicht überschritten. 194er wurden später auch umgebaut, um bei Kesselwagenzügen nur mit dem ersten SA fahren zu können.

    Ich bin jetzt kein Lok-Experte, weil ich nicht weiß, was die Systemauswahl noch alles beinhaltet, außer dem Stromsystem. Da es auch ein Normalspuriges DLC aus der Schweiz gibt, ist sicher die Option der Nutzbarkeit der Lok hier das Motiv gewesen.


    Wenn die Lok zwei unterschiedliche Wippen auf SA1 und 4 hat, muss logischerweise mit der DB/ÖBB-Wippe Gefahren werden, egal auf welcher Seite sie ist. Was glaube ich nicht zulässig, wenn bei einer Traktion die Seiten mit der genutzten Wippe zueinander gekuppelt sind.

    Wähle in der Systemauswahl Schweiz aus, dann hebt sie den SA1.

    Danke für die Info. Das hat funktioniert. Ist natürlich letztlich eine halbgare Lösung :D Denn wenn die den SA1 in der Systemauswahl Schweiz hebt, dann heißt das, dass der SA1 zwar auch für 15KV 16 2/3 Hz geeignet ist, aber eine schmalere Wippe hat, die bei DB&ÖBB "entgleisen" und dann die Oberleitung runterreisen würde. Ich bin mit den modernen Loktypen nicht so vertraut. Ich ging jetzt von der E410 aus, die hatte auch 4 SA und zwei gleiche für 15KV

    Hallo Hirschi,


    ich hatte das Problem auch mal, als ich mit einem RE nach Fulda bin und über "freies Spiel" wieder zurück bin. Da lag es daran, das ich im Steuerwagen Führerbremsventile auf fahrend gelassen hatte. Ich habe dann Steuerwagen auf Vollbremsung gestellt, dann ging es. Aber du sagst in der 146 stehen beide Bremsventile auf Vollbremsung. Eine blöde Frage, ich habe sowas im Hinterkopf, ich fuhr ein Szenario, da hing auch eine Lok am Zugende. Das war eine normale Einheit mit zwei zusätzlichen Wagen und einer Lok. Und vor diesen zwei Wagen befand sich ein Steuerwagen. Guck mal ob das so ist und vielleicht liegt es an dem.

    Bei den meisten Loks habe ich gefunden, wie man man den Strohmabnehmer wechselt. Beim Vectron noch nicht. Geht das überhaupt? Bei den 112/114/143 ist der Umschalter nämlich im Seitengang des Maschinenraums. Leider ist in einigen Situationen der falsche hintere Stromabnehmer gehoben. Folgt auf die Lok eine weitere Lok, ein Kesselwagen, ein beladener Autotransporter, ein Steuerwagen, Führerstand voraus, wird aus sicherheits- und verschmutzungsgründen mit dem vorderen Stromabnehmer gefahren. Deshalb hat die DB auch bei einigen BR 194, die vor allem mit Kesselwagenzügen eingesetzt wurden, die SBS39 mit DBS 54-Wippe ausgerüstet, da nur so ein sicherer Einbügelbetrieb möglich war.

    ist diese Frontschürze/Schienenräumer wirklich so verbreitet bei der Lok ?

    Das sind Anbauschneepflüge, war eher verbreitet bei Lokomotiven, auch anderer Baureihen, in schneereichen Gebieten, vor allem in Süddeutschland. Da diese Anbaupflüge den "Berner Raum" (das ist der international festgelegte Raum zwischen zwei Bahnfahrzeugen mit Seitenpuffern, der zum sicheren Kuppeln und Entkuppeln nötig ist) nicht beeinträchtigen, wurden sie in der Regel an den Fahrzeugen belassen.

    Ah sowas ähnliches gibts doch auch auf den RhB Strecken.

    Ja, weil es bei der RhB als Meterspurbahn deutlich engere Radien (gerade auf der Berninabahn) als bei einer normalspurige Bahn hat. Mit der windschiefen Fahrleitung ist es möglich auch engere Radien und bogenreichen Strecken zu überspannen, ohne extrem viel Masten aufzustellen. Allerdings limitiert das die Höchstgeschwindigkeit.

    Die 111 und 1020 sind schon ein sehr, sehr guter Anfang.

    Die 111 gab es ja schon und im creatorsclub wird sie auch in Türkisbeige zur Verfügung gestellt.


    @Sun_King_135 im übrigen bin ich vollkommen bei Dir. Ich habe nur immer wieder das Gefühl, dass das alles etwas mit nur rudimentärem Wissen über unsere Verhältnisse gemacht wird. Das fängt bei Bahnübergängen mit Wechselblinkern, statt Rot-Gelb licht an (auf Bernina und Chur-Arosa, wo es richtig wäre, blinken die Lichter gleich) Doppelschranken schließen, als hätten wir Linksverkehr, bis hin zu falsch angelegten Stromabnehmern. Bei geschobenem Wendezug fahren alle Loks, bis auf die mit Vollschere (110 & 111) mit dem vorderen Stromabnehmer, bei Doppeltraktion fahren bis auf die 1016 am Semmering alle vorderen Loks mit dem hinteren Stromabnehmer usw.

    Bis in die 2000er durfte nur im Abschnitt München-Garmisch geschoben werden. Steuerwagen immer nur Richtung Süden erlaubt.

    Auf Chur-Arosa war das mindestens zu Gleichstromzeiten auch so, der Steuerwagen war immer talwärts, das der Zug auf starker Steigung immer gestreckt bleibt. Interessant ist in dem Zusammenhang auch, dass die ÖBB dem 4010 bei starkem Schneefall Steuerwagen voraus eine Lok vorspannte. Auch habe ich gelesen, dass ein ICE2 Halbzug Steuerwagen voraus bei starkem Sturm nur mit reduzierter Geschwindigkeit fahren durfte. Ob das immer noch so ist, weiß ich nicht. Man setzt sich heute über vieles hinweg. Es gab darüber bei der RhB auch Diskussionen bei der Beschaffung der Albula-Gliederzüge.

    Wenn schon der BDms nicht machbar ist, was spräche gegen einen Hasenkasten Silberling, der nicht notwendigerweise einen fahrbaren Führerstand bräuchte?

    Genau, in dieser Zeit liefen in den meisten Nahverkehrszügen noch Wagen mit Gepäckteil. Das Hauptproblem ist, dass in TSW weder bei ÖBB noch DB (außer den ewigen Dosto ) keine lokbespannten Züge in einer Mindestkonfiguration gibt. Im Fernverkehr fehlt mindestens ein WR/ARim, Im Nahverkehr fehlt Im Rheintal und Bremen Oldenburg der ABn, hier gibt es jetzt einen ABn dafür fehlt ein BDn/m, wobei ich das weniger dramatisch finde als den fehlenden ABn.

    Tatsächlich sind die 1020 in der Zeit teilweise sogar Vorspann vor der 111 vor internationalen Reisezügen gefahren

    Ja, das ist richtig, aber das waren Umleitverkehr, die normalerweise über die Inntalstrecke fuhren.

    Es ist natürlich bei so einer Strecke immer schwierig was man an Fahrzeugen mitliefert, und ich möchte da auch gar nicht zu viel verlangen. Es ist halt eine sehr bunte und in dem Fall auch noch internationale Eisenbahn die da abgebildet wird. Am schmerzlichsten werde ich tatsächlich ein paar ÖBB-Reisezugwagen wie die Mitteleinstiegs- oder Schlierenwagen vermissen.

    Absolut, da stimme ich dir zu. Ich bin von der 1020 absolut begeistert, sie ist nur für die Mittenwaldbahn nicht "die" typische Lok. Eine 1044 wäre typischer, und auch auf allen TSW-ÖBB Strecken einsetzbar, ebenso auf Salzburg Rosenheim, Spessart und Kinzigtalbahn, da sie über Würzburg Frankfurt anlief. Ach bei den Wagen stimme ich Dir zu, da es eigentlich wieder nur Varianten schon vorhandener Wagen sind, der Avmz hat nach den Bildern typische Attribute der Druckertüchtigung (kleinere Türfenster und Schlußlichter) die es in der "rotbeigen" Epoche noch nicht gab. Allerdings hat man die n-WAgen endlich um einen ABn ergänzt.

    Auf die 1020 freue ich mich auch. Denke aber das die Mittenwaldbahn-Strecke die einzigste ist, wo man diese einsetzen kann.

    Auf Salzburg Rosenheim kann man sie einsetzten, sie kam über diese Route bis München. Für die Mittenwaldbahn ist die 1020 eigentlich nicht die richtige Lokomotive, hier wurde sie nur in Ausnahmefällen eingesetzt. Ein größerer Einsatz erfolgte wohl nur während der olympischen Winterspiele 1972 oder während Umleitungsverkehr, z.B. Sperrung der Inntalstrecke. Das ist immer das Problem mit Sechsachsern auf Strecken mit engen Radien. Deshalb fuhr die 1020 planmäßig nicht am Semmering. Nach der Elektrifizierung dort wurden auch die Sechsachser 1010/1110 sofort nach der Inbetriebnahme der 1042 abgezogen. Die 1042 wäre eigentlich die richtige ÖBB-Lok für die Mittenwaldbahn

    Die Bezeichnung "Zugheizung" ist noch ein Relikt aus der Zeit, als die Loks der V160 noch mit einem Dampfkessel für die wirkliche Zugheizung ausgestattet waren.


    Oder haben die DOSTOS / n-Wagen auch Klimaaggregate verbaut?

    Zu Dampflokzeiten wurden Züge mit Dampf geheizt, mit der Einführung der E-Traktion auch elektrisch. Aber nur die Heizung. Seit der Umstellung der Wagenbeleuchtung von Gas auf elektrisch hatte jeder Wagen dafür Batterien und einen Generator. Bei den DB-Diesellok begann mit der 215/218 die Umstellung der Zugheizung von Dampf auf Elektrisch. In den 60er Jahren begann man bei Reisezugwagen auf eine eigene Energieversorgung zu verzichten und sie über die Zugsammelschiene über die Heizleitung zu versorgen. Wagen ohne eigene Energieversorgung erkennt man am Nebengattungszeichen z. Diese benötigen dafür die "Heiz"leistung der 218. Die n-wagen gab es sowohl mit und ohne "z". Bei Doppeltraktion von 218 im IC-Verkehr dient die zweite Lok alleine der Energieversorgung des Zuges. Für die Traktion würde eine 218 ausreichen.

    An Strecken vermisse ich so manche die es bei MSTS gab, zum Beispiel Frankfurt Aschaffenburg, Karwendelbahn (München-) Garmisch - Innsbruck oder die Tauernbahn. Es wäre schön, mit Fahrzeugen der Vor DB-AG Zeit, bzw, ÖBB vor Valousek. 111 und 110/113/114 in türkisbeige/rotbeige oder 1042/1044 blutorange und bitte mal ein Mindestmaß Reisezugwagen für eine authentische Zugbildung.


    PS: eine NoHab hätte auch ihren Reiz

    Kurzes Update dazu: Da ist intern wohl etwas schief gelaufen, wir planen die Änderungen zeitnah (eventuell mit einem Update für die Bernina Linie) zu veröffentlichen.

    Ich wollte mal nachhaken, tut sich noch etwas in diesem Bereich, denn die Wagen klingen immer noch, wie ein langsam vorbeirumpelnder Kesselwagenzug, das typische Kreischen der Radreifen in Kurven fehlt ganz.