Ja das ist durchaus vorstellbar, dass ich auch über Zschopau hinaus weiterbauen werde, aber das wird frühestens dann der Fall sein, wenn das komplette Thumer Netz fertig ist...also in 5-10 Jahren ![]()
Der Kohlenanschluss bei Zschopau Ost ist aber bereits mit drin, ebenso die Zschopaubrücke danach, bevor das Gleis im Moment noch endet ![]()
Projekt Wolkensteiner Schweiz
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- in Entwicklung
- Holzlaender
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Hallo das Projekt hört sich spannend an
Hier mal ne frage nicht unbedingt auf die strecke bezogen gibt es irgendwo andere rollbockwagen als der von Nicklas L ?
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Nur die von der Tschechischen Strecken, sind aber Rollböcke
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Ja bisher gibt es da keine Alternativen, aber ich hab für später neben den bereits enthaltenen GGw und Kuppelstangen noch vor weitere Schmalspurfahrzeuge zu bauen. Darunter sind auch Rollwagen mit unterschiedlicher Beladung

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Um hier mal wieder etwas Staub abzuwischen, gibt es endlich auch wieder Bilder zum aktuellen Stand. Der Fokus stand dabei auf der Arbeitersiedlung, die rund um die Spinnerei entstanden ist und viel Arbeit erfordert hat...auch ohne Originalgebäude. Daher geht es jetzt weiter mit...
km 8,47 - Anschl. Spinnerei Venusberg II der Gebrüder Schüller AG (Teil 6):
Vorbei am mittlerweile abgerissenen Ledigenheim geht es auf der Zufahrt zur Spinnerei dem Pförtnerhaus samt Schranke entgegen. Auf den neueren Bau im Hintergrund hab ich dabei verzichtet, da dieser wohl erst nach Streckenstilllegung errichtet wurde
Bevor wir nun langsam der Spinnerei den Rücken zukehren, gibt es noch einen kleinen Überblick über das Werksgelände und der Siedlung am Hang oberhalb davon und dem Steinbruch Venusberg links oben, der in den letzten Jahrzehnten den Berg erheblich abgetragen hat. Von der Siedlung aus hat man auch einen guten Blick auf die Rückseite der Spinnerei und ihrer Gebäude

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Wenn du in Zschopau bist . kommt etwas besonderes dazu. Bin gerade dabei ein paar Fahrzeuge aus der DDR zu convertieren.
LG aus dem Weisseritztal
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bei der Fahne fehlt aber noch was , oder ?
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Ja da freu ich mich schon drauf, Zschopau ohne MZ wäre auch nicht so überzeugend...und weitere DDR-Fahrzeuge kann man immer brauchen

Die richtige Fahne gibt es ja auch erst mit diesem Streckenprojekt...nicht nur für Jöhstadt

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Mit dem Bahnübergang am Haltepunkt Venusberg endet auch der zweite landschaftliche Abschnitt und bevor mit der nächsten Kreuzung der Ehrenfriedersdorfer Straße der dritte und letzte (und deutlich urbanere) Landschaftsabschnitt mit den langen Ortsdurchfahrten von Herold und Thum beginnt, führt die Strecke auf den nächsten gut 800m als Übergang durch ein recht enges, beidseitig bewaldetes Tal

km 8,9 - Ausfahrt aus Venusberg-Spinnerei:
Dieses Tal muss sich die Bahn mit der Wilisch, der Talstraße, dem Werksgraben der Spinnerei und der Straße nach Venusberg teilen, während sich rechterhand der Thumer Forst und am linken Hang der Heroldswald erstreckt. Vorbei geht es dabei an den letzten Häusern der Arbeitersiedlung der Spinnerei, bis sich die Strecke der Straße wieder ziemlich annähert. Das wäre sicher ein guter Fotostandpunkt gewesen, aber merkwürdigerweise sind keine Fotos an dieser Stelle bekannt...wohl auch deswegen, weil der Bahndamm damals bereits ähnlich bewachsen war

Zurück durch die Siedlung geht es vorbei an moderneren Mehrfamilienhäusern aus den 50er Jahren und dem Gerätehaus der Betriebsfeuerwehr der Spinnerei

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das ist schon verdammt geile Arbeit!!!! Hut ab!
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Wie realistisch Du baust. Hut ab und großes Kompliment
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Es wird eine Strecke wo ich nur selten im Führerstand sitzen werde
(tue ich sowieso nicht so oft, tasten 2,(3),4 und 8 sind meine unschlagbare Favorieten. Aussichtwagen werden gerne mit 5 besucht).
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Wie so oft, wenn es eh schon eng zugeht, wie in diesem Tal, dann kommt obendrein noch geballt etwas dazu, dass den schon beengten Platz noch weiter begrenzt. So auch hier, wo sich gleich der nächste Werkanschluss befindet

km 8,973 - Anschl. Spinnerei Venusberg III der Gebrüder Schüller AG:
Nach dem passieren einer alten Steinbogenbrücke eines längst vergessenen Waldweges, der hier Fluss und Bahn kreuzte, folgt nun die sechste und letzte Spinnerei der Schüller AG und damit die letzte Spinnerei überhaupt im Wilischtal, über die am wenigsten von allen bekannt ist.
Wie lange das Anschlussgleis ist nicht genau bekannt, aber wird wohl spätestens in den 30-40er Jahren abgebaut worden sein. Fotomaterial gibt es auch so gut wie keine, nur die exakte Gleislage ist durch Flurkarten bekannt. Die Widerlager der Brücke sind aber noch vorhanden und gut erkennbar. Im Werksgelände wird weiterhin noch der Werksgraben für Werk II gekreuzt und anschließend entlang des Fluss und des Wehres endet das Gleis an zwischen Lagerschuppen.
Vom Streckengleis aus bietet sich noch der Blick auf das heute noch vorhandene Wehr und der zum Wohnhaus umgebauten ehemaligen Spinnerei

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Das ist echt Krass wie Du baust! Echt Hammer! Respekt!
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Deine Bilder sind wie immer eine Augenweide!
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Beeindruckend wie Du alles rekonstruierst und wieder beleben tust.
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Ich geb mir Mühe und da ich gerade einen Lauf hab, geht es auch gleich weiter mit dem restlichen Stück dieses Abschnitts:
Die Strecke schmiegt sich nach dem Abzweig zur Spinnerei Venusberg III weiter an den teilweise recht steilen Berghang an und folgt bis besagtem Wehr der Wilisch in kurvenreichem Verlauf

Direkt im Anschluss an das Werksgelände wird der Fluss aufgestaut und ein kleiner Stausee entsteht, dessen Damm anfangs noch neben dem Streckenverlauf empor ragt und die Strecke daraufhin an dessen Ufer weiter an Höhe gewinnt, bis sie hinter dem Stausee auftaucht

Heute ist der Wilischstausee nicht mehr vorhanden und der Fluss hat wieder annähernd seinen ursprünglichen Verlauf angenommen, während der Rest des früheren Sees bis zur Dammkrone aufgefüllt wurde und nun Platz für Schrebergärten bietet

Damit wird nun der Ortsrand von Herold erreicht und der letzte und aufwendigste Streckenabschnitt beginnt...
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Direkt nach dem Ortseingang von Herold überbrückt die Bahn wieder mal die Wilisch und wechselt damit seit Grießbach wieder auf die linke Flussseite. Direkt im Anschluss wird ebenfalls die Talstraße nach Ehrenfriedersdorf gekreuzt und die nächste Station erreicht

km 9,50 - Haltepunkt Unterherold (Teil 1):
Der ursprünglich am km 9,41 eingerichtete Haltepunkt verfügte zuerst nur über einen 22,5m langen Bahnsteig zwischen der Wilischbrücke und dem Bahnübergang. Durch den wachsenden Verkehr und die zunehmende Anzahl gemischter Züge wurde dieser dann mit einem seitlichen Steg über die 32,6m lange Wilischbrücke verlängert. Hochbauten gab es zuerst nicht, aber der benachbarte Gastwirt des "Huberbauer Hofs" wurde dazu verpflichtet wartende Reisende ohne Verzehrzwang im Gastraum aufzunehmen. 1961 wurde dieses dann in ein Betriebsferienlager der MTS Großraschitz umgewandelt und nach der Wende verkauft und schließlich verlassen. In der Folgezeit wurde es dermaßen von der Natur erobert, dass man es selbst von der Straße nicht mehr erkennen konnte, bis das gesamte Areal im letzten Jahr geräumt und umgestaltet wurde (siehe Originalbild 2, wo noch das schwere Gerät herumsteht)

Mit dem zunehmenden Einsatz von vierachsigen Waggons wurde der Haltepunkt im Jahre 1910 dann hinter den Bahnübergang verlegt und mit einem großzügigen 130m langen Bahnsteig ausgestattet, nachdem das Streckengleis dort etwas zur Verringerung der Steigung abgesenkt wurde. Eine Wartehalle kam dann erst zu DDR-Zeiten hinzu...und zwar in Form eines umgebauten ausrangierten schmalspurigen Güterwagenkasten eines Zweiachsers, der infolgedessen als "kleinstes Empfangsgebäude der Deutschen Reichsbahn" in den Bestandsbüchern geführt wurde

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Die Gartenanlage oberhalb der Station ist nun auch fertig, also geht es nahtlos weiter mit...
km 9,50 - Haltepunkt Unterherold (Teil 2):
Durch die Schließung des "Huberbauer Hofs" war es letztlich doch notwendig geworden am Haltepunkt eine Unterstellmöglichkeit zu errichten...und so kam es wohl spätestens dazu, dass dieser Wagenkasten über dem Entwässerungsgraben aufgestellt und mit Fenstern und Türen ausgestattet wurde. Vielleicht wurde dafür auch gleich der bis dahin in der Nähe stehende Wagenkasten verwendet...wer weiß
Heute wurde an dessen Stelle diese Infotafel aufgestellt, auch wenn es diese mit den Jahreszahlen nicht so genau nimmt...tatsächlich war der Haltepunkt ab 1. Juni 1924 für mehrere Jahre für Reisende gesperrt, wurde dann aber wieder geöffnet 
Die im spitzen Winkel vor dem Haltepunkt und dem Bahnübergang der Straße aus Gelenau liegende Brücke ruhte ursprünglich auf 3 runden Pfeilern, die im Flussbett standen, bevor ein Hochwasser sie und die Brücke mitgerissen hat. Die neue Brücke wurde (wie auch schon die Brücke des Werksgrabens nach Gelenau) daher auf einem auf den Ufermauern ruhenden Stahlträger getragen, um den eh schon stark flankierten Fluss etwas mehr Spielraum zu geben. Dadurch vermittelt sie so freischwebend über der Wilisch einen kleinen Hauch von Wuppertaler Schwebebahn

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Die Balkongitter am letzten Haus sind evtl. ein bisschen groß geraten. Ansonsten wieder großes Kino!
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