Einfach schön. ![]()
Projekt Wolkensteiner Schweiz
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- in Entwicklung
- Holzlaender
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Unglaublich was Du in zu kurzer Zeit alles "zusammen baust", so tolle Bilder - danke dafür
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Echt Klasse
Da freu ich mich auch schon drauf 
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Die Bahn schlängelt sich von hier weiter am Hang entlang und vorbei geht es in leicht geschwungener Streckenführung an Wiesen und Weiden durch das weiter werdende Wilischtal
Unterwegs kommt man wieder mal einem ausgemusterten Wagenkasten vorbei, der der Bahnmeisterei als Rottenunterkunft und Lagerschuppen diente. Hierbei handelte es sich um einen säschischen Länderbahnwagen IV.Klasse der Gattung 188 aus den 1870ern, der irgendwie seinen Weg hierher ins Wilischtal fand. Die bereits mitte der 1950er sich hier unter dem Fundament des Wagenkastens festgewurzelte Birke zeugt mit ihrem verbogenem Stamm noch bis heute von seinem Standort
Vermutlich war er damals mal auf der CAA-Linie (Chemnitz-Aue-Adorf) im Einsatz oder einer anderen naheliegenden Strecke im Erzgebirge, bevor der Bau von sogenannten "Secundarbahnen" in Sachsen beschlossen wurde. Wenn man Glück hatte, konnte man damit auf einfachen Holzbänken reisen, aber hier waren es wohl ausschließlich Stehplätze, wofür die spartanische Fensteranordnung und hochgezogene Lage spricht
Einen ähnlichen Wagen zeigt dieses Bild eines restaurierten Wagens der Gattung 190 von 1875 mit 60 Stehplätzen. Außerdem ist dabei noch eine Variante ohne Oberlicht entstanden, die den Platzhalter in Steinbach an der Wasserstation ablösen kann, auch wenn es nicht genau der gleiche Typ ist, ist es so doch deutlich passender
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Meine Herrn, wow @Holzlaender man kann es nicht genug sagen bzw. schreiben - es ist einfach immer wieder faszinierend was Du hier immer wieder zeigst. Deine TS Bilder könnte man auch als Postkarten Motive für diese Gegend nutzen. Ich glaube viel Urlauber würden diese Bilder kaufen und als Urlaubsgrüße verschicken, egal ob Realität oder Simulation.
Wie immer super Arbeit. Ich wünsche Dir weiterhin viel Freude am Bauen und möge Deine Motivation nie untergehen.
Gruß
Bahnfreak
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Nachdem sich Bahn und Straße wieder getrennt haben, breiten sich Weideflächen dazwischen aus und der Fluss schlängelt sich dahin
Die Straße führt auf der anderen Talseite bergan und dabei auch an einer Mühle vorbei, die ausnahmsweise mal keinen Bahnanschluss erhalten hatte, was wohl an der ungünstigen Lage zur Strecke gelegen haben mag. Auch eine Kleingartenanlage hat sich hier breit gemacht, wo eine kleine Nebenstraße in ein Seitental führt, in dem es ebenfalls ein Kalkbergwerk gab und nun eine Gaststätte auf Gäste wartet

Auch entlang der Strecke bei km 5,10 kommt man hier an ein paar Gärten vorbei, die damals noch nicht so zahlreich waren und nun die beräumte Trasse als Zufahrt nutzen. Der letzte Kilometer der Strecke bis Gelenau ist von hier aus bereits gut einsehbar und das wichtige Etappenziel in Sicht

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Ich liebe das Erzgebirge und seine Eisenbahn, und ich bin erstaunt über die Liebe zum Detail, die in diesem Kunstwerk steckt.
Es ist mir egal, wie lange es dauert, bis das Projekt fertig ist, es wird sich lohnen!

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Jip danke und das wird auch noch ein wenig dauern, bis es fertig ist, auch wenn es zur Zeit recht fix vorangeht. Die nächste große Baustelle um Gelenau wird mich jedenfalls einige Wochen beschäftigen, da ich dort auf gut ein dutzend sehr markanter Originalgebäude nicht verzichten kann, um dieser einmaligen Szenerie rundum den Bahnhof gerecht zu werden und ich nebenbei noch zumindest den sichtbaren Teil des sehr langgestreckten Ortes nachbilden muss

Aber noch ist es nicht ganz soweit und es geht weiter auf der Rennstrecke durch Wiesen und Felder
Weiter am Hang entlang wird der Blick Richtung Gelenau zunehmend offener, auch wenn man dort noch nicht viel sehen kann...
...und dabei geht es auch an einer kleinen "Farm" vorbei, das früher sicher zur LPG gehört hat und von wo aus so manche Weide bewirtschaftet wird. An dem angrenzenden Wegübergang endet heute auch vorerst der Radweg entlang der Trasse und geht erst nach Gelenau weiter.
Ein Grund dafür liegt wohl an der direkt daran anschließenden Brücke am km 5,55 über die Weiße Leite und am anderen Ufer des kleinen Bachs ist auch schon der Ortsrand von Gelenau erreicht und die Auffahrt zum Bahnhof beginnt. Nun allerdings ein wenig unwegsamer, als bisher und als damals sowieso
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Wie immer ganz großes Kino - wunderschöne Bilder, Du bist ein Künstler
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Unterhalb der ersten Häuser von Gelenau geht es am Hang entlang weiter bergan und dabei wendet sich die Bahn nach Süden. Auch wenn hier kein offizieller Radweg mehr die Trasse benutzt, so waren doch wohl ein paar Künstler am Werk und haben hier Leitpfosten links und rechts des Gleises platziert
Unterhalb der großen Fabrik, zu der wir noch kommen werden und die man bereits schon von weitem aus allen Richtungen sieht, geht es nun an einigen Gärten vorbei. Im Juni 1923 gab es ein großzügiges Projekt, genau hier eine Freiladeanlage mit Dienstgebäude und Laderampe bestehend aus 3 parallelen Gleisen, 6 einfachen Weichen und einer DKW zu errichten, um den völlig überlasteten platzbedingt sehr beengten Bahnhof Gelenau zu entlasten. Dazu kam es schließlich nicht, aber durch den letzten Umbau des Bahnhofs 1928 und opfern eines Gleises konnte ein anderes in der Nutzlänge deutlich besser ausgenutzt werden
Am km 6,03 war dann schließlich das Einfahrsignal von Gelenau erreicht und genau dort endet heute die Trasse. Die letzte Kurve vor dem Bahnhof ist verschüttet und mit einer Garage und einem Baumhaus überbaut. Und hier in dieser Kurve erreicht auch die Straße aus Wilischthal den Ortseingang und nähert sich ein letztes Mal der Strecke an
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Bevor es vom Bahnhof Gelenau etwas vorzeigbares gibt, sind noch ein paar Gebäude notwendig, die ich bauen muss. Aber nebenbei fällt auch noch so manches kleines Objekt ab, wie diese filigranen Bahnhofslampen, die es vielerorts zu sehen gab, bevor sich die typischen Pilzlampen verbreitet haben. Diese gibt es nun mit 10m und 13m Höhe und jeweils 2 Formen der Lampenschirme und Masthalterungen
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So langsam wird es was mit der Bahnhofsgestaltung und von daher kann es nun allmählich losgehen mit
km 6,24 - Bahnhof Gelenau (Teil 1 - EG):
Der größte Zwischenbahnhof der Wilischtalbahn ist nicht nur geografischer, sondern auch betrieblicher Mittelpunkt. Und auch wenn die Strecke den 4km langen Ort hier nur streift, so war der Platz trotzdem so beengt, dass den Bahnhofsbereich zwei Straßen kreuzen und der Gelenauer Bach und ein Mühlgrabenrückfluss überbrückt werden. Das wird besonders an dem einzigartigen Empfangsgebäude deutlich, dass erst 1910 an den bereits vorhandenen Güterschuppen angebaut wurde und die bisher genutzte Wartehalle ähnlich der in Wilischau ersetzte. Denn für dessen Bau wurde der wenige verfügbare Platz effizient genutzt, weshalb eine Giebelseite mit 53° einen extrem spitzen Winkel an der Wilischthaler Straße ergibt
Das wird besonders auf der Rückseite deutlich, die nur knapp halb so breit ist und man die Giebelseite fast im gleichen Winkel sehen kann
Bis heute ist es noch im bestens gepflegten Zustand zu sehen und lässt fast vergessen, das die Bahn seit 50 Jahren nicht mehr vorhanden ist. Zu Betriebszeiten gab es hier mit täglich 4 Zugkreuzungen am meisten zu tun und zu sehen im Wilischtal
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Wieder suuuuuuper

doch halt, was steht denn da für ein Verkehrsschild für den BÜ

da muss doch eher sowas hin.
Gruß Bernd
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Jup allerdings, das gabs in meinen Assets bisher noch nicht
Kann ich das dann mit einbinden? -
aber sicher doch. Darfst Du als Asset mitschicken. Dein Projekt unterstütze ich doch gerne, wenn es auch nur eine Klitzekleinigkeit ist.
Gruß Bernd
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Na jetzt hab ich mir dieses Schild doch noch selbst gebaut, denn wenn ich es schon entlang aller Strecken ersetze, dann doch gleich mit dem richtigen Symbol für die DDR und der entsprechenden Epoche der 70er Jahre

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km 6,24 - Bahnhof Gelenau (Teil 2):
Gegenüber vom Empfangsgebäude steht ein Lagerhaus an der zweiten Ladestraße und dem Gleis 6 in Gelenau, welches heute auch noch vorhanden ist und zum Wohnhaus umgebaut wurde. Welchem Zweck es diente und für welcher ansässigen Firma es gehörte ist mir nicht bekannt. Neben den Spinnereien kommt da noch die Fabrik auf der anderen Bahnhofsseite oder die jenseits der Wilisch in Frage. Fakt ist jedenfalls, dass der massive Prellbock des zuletzt einzigen noch vorhandenen Stumpfgleises (eben jenem Gleis 6) bis heute überlebt hat, auch wenn er an seinem schattigen Standort relativ unauffällig ist auf den letzten Bildern
Jenseits der Wilisch liegt der Ortsteil Wiltzsch unter dem gleichnamigen Berg, das aber nicht mehr zu Gelenau gehört, sondern bereits ein Ortsteil von Venusberg ist. Neben einer ausgedehnten Kleingartenanlage und einer Villa unter dem Berg, stehen hier nur wenige Häuser und ein Gerüstbau, der früher mal eine Chemiefabrik war
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Wenn ich die tollen Bilder ansehe, dann weiß ich oft nicht mehr was ein Foto ist und was Du gebaut hast - toll
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Unglaublich beeindruckend die Detailfülle und Qualität der Assets!
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Du bist doch verrückt..... das schaut ja wirklich 1:1 aus. Mein größten Respekt.

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