Hallo zurück,
es stand nun noch die Komplettierung der Altstrecke durchs Werratal auf dem Programm, eher ein Panoptikum deutsch-deutschen Grenzwahnsinns (60 Bilderz, Video folgt noch). Die DDR machte die flache Altstrecke durchs Werra- und untere Hörseltal in Etappen dicht, nachdem zunächst der Bhf Wartha noch als Grenzstation genutzt wurde, verlagerte sich die Abfertigung in den 1960ern komplett nach Gerstungen. Mit dem Bau der "Trasse" über Förtha 1963 wurde die alte Werratallinie quasi stillgelegt, wobei nur quasi, denn strategisch wollte die DDR sie als Ausweichstrecke weiter behalten.
So finanzierte sie gar westdeutsche DR-Bahnmitarbeiter in Herleshausen und Wommen und zahlte in Westmark um den längeren "westdeutschen" Abschnitt der gleich hinter dem Bhf Wartha begann und Herleshausen und Wommern beinhaltete bevor die Strecke wieder kurz vor Gerstungen in die DDR eintrat. Daher starten wir im Gbf Eisenach mit einer 120 die bis ins Jahr 1976 einen täglichen Alibi GZ über die Altstrecke bespannte, quasi zum Schienenputzen und Aufscheuchen der "westdeutschen" Mitarbeiter. Danach verfiel die Strecke in einen kompletten Dornröschenschlaf bis die Wende und der Wiederaufbau 1992 bei gleichzeitiger Stilllegung der Trasse den ursprünglichen Zustand wieder herstellte.
1. Ausfahrt Eisenach Gbf: Der "Interzonen GZ" hatte vorne eine Gruppe aus "westdeutschen" Gasdruckkessselwagen.
2. Durchfahrt Bhf Eisenach, zwei Flügel und Richtungszeiger für die alte Werrabahn die auf DDR-Territorium mehr oder weniger komplett auf ein Gleis zurückgebaut war.
3. Noch einmal die Ausfahrt mit Nahverkehrszug Richtung Bad Salzungen.
4. Durchfahrt Eisenach West, ursprünglich gar als kleiner Vorbahnhof dienend mit zwei Ausweichgleisen.
5. Anschluss des Heizwerks West, ja hier fehlt eine werkseigene V15.
6. Nun jetzt wird es etwas kompliziert, es gab seit den frühen 70ern einen Haltepunkt "Eisenach AWE", der aber nix mit dem "Opelbahnhof" heutzutage zu tun hat. Auch gab es nicht alles gleichzeitig, die Anschlussbahn zu AWE wurde eigentlich erst in den frühen 80ern ausgebaut. Ja es gab sogar einen "S-Bahn" Betrieb mit Dostos bis zum Werk, irgendwann bis frühe Achtziger denn später wurde der Personenverkehr hier ganz eingestellt.
7. Durchfahrt das fiktive "Eisenach AWE Gries" ...
8. Blick in die Verladung Von Wartburgs (Originalbilder habe ich nicht gefunden), wie erwähnt, nicht in Ganzzügen, sondern in kleineren Gruppen pendelten die Autowagen zwischen Eisenach und Erfurt wo die Fahrzeuge endmontiert wurden. Heute befindet sich hier das Opelwerk.
9. Durchfahrt das "alten Bahnhofs" rückgebaut auf das Durchfahrtsgleis (ebenfalls fiktiv), jenseits des Werks liegen Fischteiche.
10. Wir verlassen nun Eisenach. In den 80ern wurde das Werk weiter ausgebaut, nun die Umsetzung ist nicht immer zeitsynchron aber sollte halbwegs stimmig sein.









