Beiträge von bernd_NdeM

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    Hallo Zaunpfahl, bitte auf den Eingangsthread verweisen, dass es nicht noch einmal zu Missverständnissen kommt! Danke!
    Ansonsten Afrika ist sehr gut!


    Hallo Safter, sorry, wenn ich mich nicht an die Spielregeln gehalten habe, aber aus dem Thread-Verlauf war das nicht unbedingt ersichtlich und auf den Anfangs-Thread wird nicht verwiesen.
    Aber, die Antwort stimmt zu 90%, Eritrea ist richtig, die Stelle ist bei Ghinda.
    Die drei Dinge waren Schmalspur und Fiattriebwagen und Landschaft. Dann konnte das nur Eritrea sein.


    Gruß Bernd

    Schlimmer Klimawechsel, in NRW saufen Teile ab und knicken Bäume um und im Rodachtal schneit es :wacko:
    Gibt es denn schon einen Schneepflug als DLC?
    Das wäre doch etwas für Sandra-Marion! *klatschen*


    Du siehst, Schienenbus, Deine Strecke und die Teilhabe am Bau macht uns richtig Spaß!
    Gruß Bernd

    Hallo ein Moster,
    das Rodachtal ist doch ländlich (..einsam. ;) .) Hast Du auf dem Lande schon einmal viel Menschen auf der Straße gesehen, wenn nicht gerade Schützenfest oder Trecker-Treffen ist?
    Und wenn da zufällig eine Fiat-Werkstatt im Tal ist, gibts auch mehr Fiats als gewöhnlich,.... wie das Landleben so ist *teetrink*


    Gruß Bernd


    PS: und Schienenbus, mach weiter wird super! :thumbup:

    "........und der Güterzug setzte so seine Fahrt fort. Dabei fuhr er an zwei weiteren "Halt" zeigenden Lichtsignalen vorbei. "
    Was ist das seltsam! Liegen an den "Halt"-zeigenden Signalen keine Überwachungsmagnete oder hat sich der Lokführer "dauerbefreit"? Hier kann doch etwas nicht stimmen in der Darstellung!?
    Gott sei Dank sind ein Großteil der verletzten Fahrgäste wieder zu Hause!


    Gruß Bernd

    Hallo Amisia,
    ich finde zu 95% alles was ich suche. Aber - in der Tat - suchen will gelernt sein. Das hat auch ein wenig mit systematischem logischen Vorgehen zu tun. Wenn Du "ZZA" bei Google suchst, ist dies der zentrale Begriff. Folglich kann Google dir nichts passendes als Suchergebnis geben, weil die Suche nicht stimmte. "ZZA" ist nur ein kleiner Unterbestandteil vom Train Simulator 2014. Folglich muss Google diesen Zusammenhang kennen. Wenn Du hoffst, etwas im Forum zu finden, muss Google diesen Zusammenhang wissen, folglich gibst Du dann "rail sim ZZA" ein. Ich bin sicher, Du bekommst ein Ergebnis. Je konkreter Du einen Begriff in seinen Zusammenhängen angeben kannst, durch ergänzende Begriffe, desto besser ist Dein Suchergebnis.


    Gruß Bernd

    Warum ich den 612 nicht so toll finde? Weil ich mit dem vor Jahren in Baden-Württemberg und im Ruhrtal fahren musste (teilweise war es der 611) und weil ich den hier kenne. Da liegen Welten zwischen!


    Hallo dengstdu,
    Die Höllentalbahn ist nicht sehr schön umgesetzt (vorsichtig gesagt) und zudem gibt es für die 5,7% steile Strecke kaum Daten über Grenzlasten (wegen Steilstrecke sind/waren hier nur wenige Fahrzeuge zugelassen).
    110, 111 (Grenzlast 190t), 139/140, 143, 146, 151 (Grenzlast 340t), 218 (Kleber-Express)


    Viele Grüße Bernd

    Hallo desngstdu,


    Deine Anmerkungen sind vollkommen in Ordnung, da ich selber ein Fan von vorbildgerechtem Verkehr bin. Also ich setze nur Fahrzeuge ein, die auch real zu einer Strecke passen. So habe ich in den Szenarien für Freiberg alle 294 durch Ludmillas oder meine Repaint-Köf (BR 100) ersetzt. Auf der anderen Seite zeigte früher die DB und auch heute noch, zu welchen verrückten Ideen man fähig ist (Einsatz der Nürnberger E19 in Hagen, Einsatz der DR 143 im Schwarzwald). Vielleicht gibt es ja - nach Erweiterung der Elektrifizierung - demnächst IRE-Ersatzverkehr für die schadanfälligen und unkomfortablen 612 mit 111 und roten ex-IR-Wagen.
    Außerdem war die Idee eigentlich, mal auszutesten, wie real sich die TS-Fahrzeuge an ihrer Leistungsgrenze verhalten. Und das geht im Moment nur - Dirk alias kstdija sei Dank - auf der Tharandter Rampe mit ihren 2,7% Steigung.


    Eigentlich wollte ich nur die 143/243 austesten, aber das hat mich dann neugierig gemacht auf die anderen Loks.


    Gruß Bernd

    Hier ein "bißchen" Einführendes zur Info.
    Wir haben auch heute noch einige Teile, die die ehemaligen Regelfahrleitung der DRG darstellen. Dann gibt es bei der alten DB die Re 100, es gab wohl auch eine Re 120, dann die alte Hauptstreckenfahrleitung Re 160 und die davon abgeleitete Re 200. Auch die DR hatte ihre Fahrleitungstypen. Dort gab es eine Einfachfahrleitung für 80 km/h. Ich habe gerade gesehen, dass es bei der DB auch eine RE 75 gab.
    Hier eine mögliche Quelle: Miba-Report "Elektrische Fahrleitungen" von Bernd Zöllner und Bruno Kaiser
    Und Google machts möglich: hier. (wenn man weiß, wonach man suchen muss ;) )


    Gruß Bernd

    Zunächst noch ein paar Ergänzungen zur vR 111, beziehungsweise zur Großen 111. Damit kann ich dann auch die 151 besser erklären.
    vR hat sehr schön das Zusammenwirken von Zugkraftanzeige und Oberstromanzeige realisiert. Die Zugkraftanzeige zeigt die Zugkraft pro Motor an, d.h. bei 30kN habe ich eine Zugkraft von 4x30kn = 120kn.
    Die 111 hat eine Dauerzugkraft von 28kn, für ca. 15 Minuten dürfen es 45kn und für 2 Minuten sogar 70kN. Damit bekommt man eine Anfahrzugkraft von 280kN. Wenn ich die 70kN für 2 Minuten nutze, darf ich anschließend nur mit der Dauerzugkraft von 28kN fahren, damit sich der Trafo wieder erholen/abkühlen kann. Dieser Zusammenhang erklärt, warum die Grenzlast im Schwarzwald nur noch bei 380 Tonnen liegt, während sie auf der Geislinger Steige mit 620 Tonnen festgesetzt wurde. Die Fahrt über die Geislinger Steige dauert nur etwa 6 Minuten, man kann die Lok also bis etwa 60kn fahren. Die kurzzeitige Überlastung kann auf der anschließenden Strecke ausgeglichen werden, da dann die Lok im Bereich der Dauerzugkraft gefahren wird. Die lange Bergstrecke im Schwarzwald lässt sich nur im Rahmen der Dauerzugkraft bewältigen. Dabei im Auge behalten muss man jeweils den Oberstrom. Die Grenze liegt bei 420A. Mit jeder Schaltstufe erhöht sich zunächst der Oberstrom, um mit ansteigender Geschwindigkeit wieder abzusinken (Normalbetrieb). Im Steigungsbetrieb aber sinkt der Oberstrom - wegen der hohen erforderlichen Leistung - nur gering, kann bei steiler werdender Steigung sogar ansteigen. Daher kann ein Herunterschalten, um der Erwärmung (hoher Oberstrom) entgegenzuwirken, sinnvoll sin.
    Die 111 hat eine Grenzwertüberwachung, für einen hohen Oberstrom gibt es einen Leuchtmelder für den Trafoschutz. Der ist beim vR-Modell nicht umgesetzt. Bei Erreichen der Grenzwerte läuft das Schaltwerk automatisch auf 0 zurück. Leider fehlten mit Unterlagen, um das noch genauer zu beschreiben. Die Grenzwerte hat vR nicht ganz getroffen, aber trotzdem eine Lok geschaffen, die vom Fahren die Charakteristik gut trifft. Ich habe die Maschine auf der Thrandter Rampe ausgiebig testen können (hier ist die Lok real eher nicht im Einsatz), auch auf der Schwarzwaldbahn von Prelli und auf Ha-Si. Die Lok-Steuerung läßt sich auf allen drei Strecken doch schon nahe an der Realität fahren.


    Wer einmal die Erfahrungen eines Lokführers nachlesen möchte, dem sei Oldie-Kurt aus Köln-Ehrenfeld empfohlen, der in zwangsloser Folge seine Erfahrungen erzählt. (dort Post 916)


    vR 151: Um es vorwegzusagen, nach den Erfahrungen mit der vR 111 wünschte ich mir eine Expertline 151. Einfach den Regler vor auf 100% und dann fährt die Lok, ist mir mittlerweile langweilig. Trotzdem hatte ich auch mit der vR 151 meinen Spaß. Bei der Lok merkt man die Lastwechsel, die Lok ruckelt schon mal beim Hochschalten oder auch herunterschalten, der Sound ist rustikal und das ist auch gut so. Aber es fehlt eben doch etwas. Ich habe die Lok langsam mit immer schwereren Zügen die Tharandter Rampe hinaufgefahren. Das Ende war bei einer Last von 1109t erreicht, der Zug ist noch auf dem ersten Teil der Steigung liegen geblieben. Mit 1019t ging es noch, aber das Anfahren in der Steigung war schon eine Qual, die Lok musste sich im Schritttempo die Steigung hinaufquälen, also liegt die Grenz bei etwa 950 Tonnen und das dürfte nahe an der Realität liegen. Also hat vR die Zugkraft hier gut getroffen.


    Auch hier noch einige Gedanken zu einer möglichen Expertline-Steuerung. Die Lok hat eine Oberstrombegrenzung von 600A. Das ist aber dem Leitungsnetz auf den Altstrecken der DB geschuldet. Es gibt Geschichten von Lokführern, die davon berichten, dass in der Anfangszeit des Einsatzes Kollegen auf der Comberger Rampe von Bebra nach Göttingen die Fahrleitung heruntergeholt hätten, weil sie die Stromaufnahme des Kraftprotzes nicht richtig eingeschätzt hätten und aus dem Bahnhof Bebra die Lok richtig hochgeschaltet hätten. Wirklich belegt ist das nicht, aber dass Ausschalten des entsprechenden Unterwerks auf der wichtigen Nord-Süd-Strecke war Drama genug. Die Lok hat eine Anfahrzugkraft von 75kN und liegt damit (75kN x 6 = 450kN) an der Zughakenbelastungsgrenze. Für 5 Minuten sind 66 kN zulässig, für 15 Minuten 50 kN. Die Gesamtdauerzugkraft liegt bei 95km/h bei 232 kn, bei 120 km/h bei 228 kn. Auch die 151 hat einen Grenzwertüberwachung, wobei der Stufenschalter auf den entsprechenden zulässigen Wert zurückläuft. Ein gewisses Problem stellt das Schaltwerk mit seinen 28 Stufen dar. Trotz der zahlreichen Stufen sind die Lastsprünge noch recht groß. Man hat daher später die unteren 10 Stufen feiner abgestuft.


    Die 103 hat eine ähnliche Steuerung wie die 151. Daher werde ich als nächstet die vR 103 testen.


    Viele Grüße Bernd