Hallo, ich habe eine Frage zur PZB-Implementierung in TSW - ich bin der Meinung, dass sie nicht korrekt umgesetzt ist.
Ich fahre die S-Bahn S3 (38304) BR425 auf der Pfälzischen Ludwigsbahn von Mannheim nach Ludwigshafen.
- Vor Ludwigshafen Mitte passiere ich ein Vr2/Langsamfahrt erwarten, quittiere, die 1000Hz-Überwachung beginnt.
- Dann halte ich am Hp Ludwigshafen Mitte. Durch den Halt wird die Überwachung restriktiv und überwacht mich auf 45km/h statt zuvor 85km/h.
- Ich fahre an und mit 40km/h auf das angekündigte Hp2/Langsamfahrt zu. Am gleichen Mast ist ein Vorsignal, das auch wieder Vr2/Langsamfahrt erwarten signalisiert.
- Ca. 10m vor dem Signal erlischt der gelbe 1000Hz-Leuchtmelder, ich kann mich befreien und tue dies auch. Die Leuchtmelder blinken nicht mehr, die Überwachung ist nicht mehr wirksam.
- Jetzt passiere ich das Hp2/Vr2 samt 1000Hz-Magnet und quittiere.
Was passiert:
Eine restriktive 1000Hz Überwachung wird wirksam. Wenn ich bereits schneller als 45km/h war gibt es eine Zwangsbremsung, ansonsten kann ich mit 45km/h weiterfahren, aber nicht schneller.
Was ich erwarte:
Die ursprüngliche restriktive 1000Hz-Überwachung bleibt unwirksam, die neue 1000Hz-Überwachung startet nicht restriktiv (da nur restriktive 500Hz-Überwachungen "ansteckend" sind), überwacht mich also auf 85km/h. Ich kann die 60km/h (Langsamfahrt ist entsprechend hochsignalisiert) ausfahren.
Mache ich hier etwas falsch oder ist die PZB in TSW falsch implementiert? Falls ja, gilt das für alle Baureihen oder ist das strecken- oder fahrzeugabhängig umgesetzt?