Beiträge von stateoftheartjonas

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    Genau, das mit der Befreiung gilt nur für 500er (mittlerweile, glaube das war bis vor ca. 10 Jahren anders). Und befreien kann man sich immer nach 700m, darf man nur nicht (und bekommt dann auch direkt eine Zwangse falls man danach einen 500er überfährt).


    wunder99


    Auch bei restriktiver 1000Hz-Überwachung (Wechselblinken) nur bei erwarteter 500Hz-Beeinflussung zu unterlassen (und ansonsten sogar Pflicht):


    (14) Der Triebfahrzeugführer muss sich aus der 1000-Hz
    Überwachung bzw. der restriktiven 1000-Hz-Überwachung befreien, wenn er zweifelsfrei eine die Fahrt mit mehr als 30 km/h erlaubende Signalisierung wahrgenommen hat und keine 500-Hz-Beeinflussung innerhalb der folgenden 550 m (im Bereich 700 bis 1250 m ab dem Ort der letzten 1000-Hz-Beeinflussung) zu erwarten ist.


    alena1001


    Die läuft im Hintergrund weiter, ist aber unwirksam. So verstehe ich Kapitel 10 "Überlagerung bei gleichzeitig aktiven Überwachungsfunktionen", Abschnitt 5:


    1. wenn man sich aus der ersten Überwachung nicht befreit hat und eine neue 1000Hz-Überwachung startet, gilt diese erstmal nicht...

    a) Wenn die restriktive 1000-Hz-Überwachung vorher noch wirksam war (der Triebfahrzeugführer hat sich nicht aus der restriktiven 1000-Hz Überwachung befreit), ist die 1000-Hz Überwachung zunächst unwirksam.

    ...sondern die bisherige, restriktive Überwachung bleibt bis zum Ablauf derer 1250m wirksam, anschließend gilt dann die neue nicht-restriktive und die Überwachungsgeschwindigkeit steigt auf 85km/h:

    3. Die restriktive 1000-Hz-Überwachung wird beendet, nachdem ab dem Ort der ursächlichen 1000-Hz Beeinflussung eine Wegstrecke von 1250 m zurückgelegt worden ist. Im Fall von Nummer 1 Buchstabe a) wird die 1000-Hz-Überwachung je nach eingestellter PZB Zugart erst in diesem Moment mit einer der folgenden Überwachungsgeschwindigkeiten wirksam:

    - PZB-Zugart O: 85 km/h

    2. Wenn man sich aber befreit hat und eine neue 1000Hz-Überwachung startet, wird sofort die neue, nicht-restriktive Überwachung wirksam und überwacht auf 85km/h:

    b) Wenn die restriktive 1000-Hz-Überwachung vorher schon unwirksam war (der Triebfahrzeugführer hat sich aus der restriktiven 1000-Hz-Überwachung befreit), wird die 1000-Hz-Überwachung je nach eingestellter PZB-Zugart sofort mit einer der folgenden Überwachungsgeschwindigkeiten wirksam:

    - PZB-Zugart O: 85 km/h

    Hallo, ich habe eine Frage zur PZB-Implementierung in TSW - ich bin der Meinung, dass sie nicht korrekt umgesetzt ist.

    Ich fahre die S-Bahn S3 (38304) BR425 auf der Pfälzischen Ludwigsbahn von Mannheim nach Ludwigshafen.

    1. Vor Ludwigshafen Mitte passiere ich ein Vr2/Langsamfahrt erwarten, quittiere, die 1000Hz-Überwachung beginnt.
    2. Dann halte ich am Hp Ludwigshafen Mitte. Durch den Halt wird die Überwachung restriktiv und überwacht mich auf 45km/h statt zuvor 85km/h.
    3. Ich fahre an und mit 40km/h auf das angekündigte Hp2/Langsamfahrt zu. Am gleichen Mast ist ein Vorsignal, das auch wieder Vr2/Langsamfahrt erwarten signalisiert.
    4. Ca. 10m vor dem Signal erlischt der gelbe 1000Hz-Leuchtmelder, ich kann mich befreien und tue dies auch. Die Leuchtmelder blinken nicht mehr, die Überwachung ist nicht mehr wirksam.
    5. Jetzt passiere ich das Hp2/Vr2 samt 1000Hz-Magnet und quittiere.

    Was passiert:

    Eine restriktive 1000Hz Überwachung wird wirksam. Wenn ich bereits schneller als 45km/h war gibt es eine Zwangsbremsung, ansonsten kann ich mit 45km/h weiterfahren, aber nicht schneller.


    Was ich erwarte:
    Die ursprüngliche restriktive 1000Hz-Überwachung bleibt unwirksam, die neue 1000Hz-Überwachung startet nicht restriktiv (da nur restriktive 500Hz-Überwachungen "ansteckend" sind), überwacht mich also auf 85km/h. Ich kann die 60km/h (Langsamfahrt ist entsprechend hochsignalisiert) ausfahren.


    Mache ich hier etwas falsch oder ist die PZB in TSW falsch implementiert? Falls ja, gilt das für alle Baureihen oder ist das strecken- oder fahrzeugabhängig umgesetzt?