6 Monate und 10 km Hauptstrecke weiter ... und Stunden mit Licht rumspielen...
OK, es geht um 1970 von Gerstungen über Obersuhl und Bosserode die Rampe zum Hönebacher Tunnel hinauf, also drei Teile, 1. Ausfahrt Gerstungen und Bhf. Obersuhl (1. Grenzübertritt), 2. Rund um HP Bosserode (dann 2. Grenzübertritt) und schließlich Bhf Hönebach mit der Tunneleinfahrt.
Rollmaterialtechnisch ist folgendes am Start (dann auch für den Film später):
-01.5 mit D- und E-Zügen (Interzone), bzw. schwerem internationalem Zug mit Kurswagen aus Paris/Warschau, mit Verstärkungswagen zu den Feiertagen, das kam regelmäßig vor und bis zu 16 Wagen wurden die Rampen raufgequält, ja teils sogar mit einer dritten 01.5 nachgeschoben, wenn mal keine 44er oder 120 bereitstand.
-Taiga BR120 mit TEEM GZ, abgeholt in Bebra Rbf etwa nach Seddin/Berlin (Teil 2).
BR216 und (DB50) mit Kalizug von Heringen nach Bebra, nein leider keine 50er, die von Niclas ist einfach zu "fett" mit all den anderen schönen Sachen, also kommt wie üblich ein 216ner Sandwich zum Einsatz
BR44 (BW Eisenach/Bebra etwa als Lz nach Bebra, naja gabs nur bis Mitte der 60er, zum Nachschieben von schweren Personenzügen wenn keine 2. 01.5 verfügbar war (dann übrigens weiter für die 20 Promille Steigung rauf zur BK Dietrichsberg/Umgehungsbahn nach Eisenach, mehr dazu mal später).
VT98 (DB Bebra-Obersuhl)
Köf II (Hofhund in Hönebach und zur Übergabe (zurück geschoben da keine Umsetzmöglichkeit!) von einzelnen Wagen aus der Ladestelle Obersuhl, bzw. für Bahnmeisterei/Tunnelwartung
V60 aus Bebra für die Bedienung des Tanklagers, bzw. Üg's
1. Ausfahrt Gerstungen und Bhf. Obersuhl:
1 Transitbahnsteig Gerstungen: Dieser wurde erst in den 60er Jahren gebaut und der sehr lange Inselbahnsteig und das große Transitgebäude ermöglichten bei bis zu 10-Wagen Zügen dass alle aussteigen mussten, durch die Kontrolle, der Zug untersucht und verzuziehen war und man wieder einsteigen konnte. das wurde so aber höchstens in der Anfangszeit praktiziert, außerdem passten die an Feiertagen verstärkten Züge (bis zu 16 Wagen!) nicht mehr auf den halben Bhst. Ja etwas mehr dazu vielleicht wenn es mal in die andere Richtung weiter geht.
2 Einfahrt Interzonenzug aus Bebra (M'Gladbach, ja es gab durchaus häufig reine Silberlingzüge)
3 Ausfahrt Richtung Bebra, vorbei an Doppel Stw und Lokschuppen (ursprünglich führten früher hinter dem Lokschuppen nur Gütergleise)
4 Der D207 mit Kurswagen nach Paris nimmt Fahrt auf, die beiden Gleise rechts gehören zum Ablaufberg
5 Ehemaliger Streckenverlauf und Abzweig (bis heute) ins Werratal nach Heringen/Heimboldshausen (s. Beiträge weiter oben). Die Unterführung verläuft heute wieder unter den Streckengleisen.
6 Tja Lok im Bild zerschnitten, zeigt aber die "Brücke der Tränen"... hab ich mal irgendwo gelesen: Die Grenzanlagen waren so dicht dass man die ganze Brücke mit dichtem Stacheldraht "befestigte" das nur ja niemend auf die anfahrenden Züge aufspringen konnte.
7 Auch das gabs: Terrassenblick hinterm Maschendraht.
8 Es geht zügig auf die grenze zu, das verlassene Molybdänwerk und Pfeilerrunien der nach dem 2. Weltkrieg natürlich nicht fertiggestellten Autobahnbrücke.
9 Die Grenze wird ein erstes mal Richtung Hessen durchschritten, das VS für die Einfahrt Gerstungen ist bereits ein Lichtsignal
10 Unmittelbar hinter der Grenze beginnt Obersuhl, zunächst wird der alte HP mit Anrufschranke durchfahren.
11 Ein Meer aus Gärten, nun beginnt auch die Steigungvon zunächst 6-7, später dann bis zu 10 Promille (durch die Kurvenlage erscheint alles etwas schief ;-))
12 BÜ, Einfahrt Obersuhl und Neubaugebiet
13 Der HP Obersuhl der erst nach der Zonengrenze hierher zur Ladestelle "umzog", der Schom fährt bald zurück nach Bebra.
14 Ein kleiner Spaß muss sein, etwas Kulinarik, "echte" Kakadus und blaue "1.Klassewagen" schickte man wohl eher seltener "rüber", daher nur ein Halbspeisewagen und viele "Grüne" ;-)). Das lokale Bier darf nicht fehlen, naja war das einzige was ich fand auf die Schnelle, was trinkt Ihr so da oben?
15. Durchfahrt der Ladestelle Obersuhl, rechts die ehemalige BK Streitberg, markant der hohe Speicher, sonst das übliche halt, Land- u. Kohlenhandel, Betonrohre, u.s.w.