Und auf ein (vor)letztes ... Video folgt noch ...
1 Nun der endgültige Grenzübertritt: Das Vorsignal Obersuhl, stand in der DDR, wurde allerdings durch die Bahnmeisterei Hönebach gewartet (da gibt es einige Grenzanekdoten, BM Mitarbeiter wurden immer wieder mal von DDR Grenzern einkassiert, einmal ist einer aus Westdeutschland in der Nähe mit einem BW-Jeep Richtung DDR durchgebrannt und hat den Zaun umgekehrt durchbrochen, was es nicht alles gab ...
2 Esig Hönebach und Blick nach Drüben.
3 Ostausfahrt Hönebach mit Streckenposten und "Traumhaus" an der Bahn.
4 Werfen wir zunächst einen Blick auf den "Scheitelbahnhof" Hönebach. Dieser verfügte über drei Bahnsteiggleise, wobei das Gleis 3 gleichzeitig das Überholgleis war (es gibt bis heute eine Überholmöglichkeit), wo nicht nur langsame GZ überholt wurden sondern auch die Triebwagen nach Obersuhl hielten. Hinzu kamen ein beidseitig angebundenes, mit GSP gesichertes Abstell/Aufstellgleis, ein Tanklager, Rampe und kleine Bahnmeisterei. Das Bild zeigt die Tankübergabe aus Bebra mit V60, klar brachte die auch andere Wagen mit.
5 Etwas weiter an der Laderampe rangiert der Hofhund zwei Gedeckte. Die Köf war auch für die Bedienung der Ladestelle Obersuhl sowie die Bahnmeistere (Tunnelwartung) zuständig.
6 Ja er gehört einfach dazu, der Bahnbus, allerdings raubte er so mancher Nebenbahn den Personenverkehr, zumeist der Anfang vom Ende.
7 Nun kommt unser D-Zug hereingedonnert.
8 Noch befinden wir uns in einer 8 Promille Steigung die erst am EG und Stellwerk ihr Ende findet.
9 Das EG ist ein Nachkriegsneubau, deutlich kleiner als das Original welches das Stellwerk ursprünglich überragte
10 Die Durchfahrt steht, wie ja auch bereits im Einfahrtsvorsignal angezeigt. Gruß des Fdl aus dem Fenster. Bahnsteigunterführung gab es keine (man sieht mal was schöne Bst. optisch so ausmachen...).
11 Ja warum ist dieser kleine Bhf so interessant, ein Grund die "Scheitellage", des Gleis der BM links liegt horizontal, sprich der Bahnhof rechts daneben bereits im 8 Promille Gefälle, dazu kommt die Kurvenlage, eine besondere Brücke und die Tunneleinfahrt auf engstem Raum.
12. Der Zug legt sich in die Kurve bevor er sich in den anschließenden Hönebacher Tunnel stürzt. Natürlich sind die Bogenweichen überhöht, voller Fahrkomfort auf den Hauptgleisen, beim Kreuzen halt leider etwas rumplig, das ist halt der olle TS ;-).
13. Und da ist sie auch schon diese "tunnelartige" Straßenbrücke mit Mittelpfeiler.
14. Schönes Ensemble mit Stützmauern von der anderen Seite. Nochmal etwas Tempo aufnehmen und dann am besten Regler zu im Tunnel, der bereits in einem 4 Promille Gefälle liegt.
15. Tunneleinfahrt in den 983 m langen Hönebacher Tunnel (ja das Portal ist doch leider sehr breiig von der Textur, da müsste man ans richtige Bauen gehn, abert es reicht, die Optik und der Charakter passen gut).