Vermutlich sind 4 m einfach zu kurz um ein Aufschaukeln zu ermöglichen, denn die Lokomotivdämpfung ist ja auch einer gewissen Trägheit unterzogen.
Wenn also die Dämpfung bei einer Steigung gerade versucht, das Lokchassis auf die neue Höhe zu wuchten und sich dann wieder entspannen will kommt dann schon der nächste 4-Meter-Knick.
Zumindest erscheint es mir so, dass die "Resonanzfrequenz" zu klein ist.
Vermutlich würden 6 oder 8 Meter vielleicht auch noch gehen, aber es erscheint mir logisch unter physikalischer Betrachtung, dass dies bei längeren Abschnitten zu einem Aufschaukeln führen kann und wird.
Eventuell ist das ganze ähnlich zu dem Phänomen, warum Brücken beschädigt werden können, wenn Truppen im Gleichschritt darüber marschieren. Insofern sollte man vielleicht keine 4 m nehmen, sondern mal 5 oder auch mal 3 Meter um ein Aufschaukeln zuverlässig zu vermeiden.
Wikipedia: Gleichschritt und Resonanzeffekte
lg
PB
Edit:
Dasselbe Phänomen erleben wir selbst täglich und machen ganz unterbewusste eine Gegenmaßnahme. Wer zum Beispiel eine halbwegs volle Kaffeetasse transportieren will, wird gleichmäßige Schritte vermeiden. Man wird -ganz unterbewusst- eine ungleichmäßige Schrittfrequenz benutzen die kein genaues Vielfaches der Kaffee-Schwapp-Frequenz ist, damit sich das Schwappen des Kaffees nicht aufschaukelt. Sollte sich der Kaffee aber trotzdem aufschaukeln -auch durch Interferenzen-, kann dies relativ schnell unterbunden werden durch Einflechtung eines "abnormen" Zwischenschrittes. Die Wellenkraft bricht dann in sich zusammen.
Leider kann ich das nicht so gut erklären, aber ich denke, jeder weiß, was ich meine, weil wir dauernd -ohne es bewusst wahrzunehmen- damit zu tun haben und wir haben auch -ohne es beim Namen nennen zu können- die Lösung "im Blut".