Posts by hb14

    Matthias hat offensichtlich ein Gespür dafür, was gefragt ist und wo es Bedarf gibt. Der inzwischen 7 Jahre alte 411 von DTG braucht dringend Ersatz, allein schon die Fahrphysik raubt einem den Spaß, damit öfter zu fahren.

    Fehlende Kurvenüberhöhung kann man schon als nicht mehr zeitgemäß bezeichnen. Ich habe Verständnis dafür, dass es für einige unbefriedigend ist, wenn man anhand anderer Hersteller sieht, was möglich ist, dies aber nicht gemacht wird. Wenn es sich dann auch noch um Sachen handelt, die kaum bis keinen Mehraufwand bedeuten, ist der Ärger vorprogrammiert. Ein guter Kompromiss wäre, wenn zumindest gewisse Basiselemente einer Strecke, darunter eben die Gleise, in hoher Qualität gemacht werden und damit eine gute Grundlage für ein Community-Upgrade darstellen.

    Bei der Ausgestaltung würde ich mir insgesamt mehr Fingerspitzengefühl wünschen. Das Hochseeschiff im Rhein wird natürlich immer als prominentes Beispiel genannt, aber mir kommt auch die Umsetzung einiger Gegenden so vor, als hätte man als Wissensgrundlage eigene Vorurteile über Deutschland genommen. Wir sind uns aber hoffentlich darüber einig, dass der Support für die eigenen Produkte verbesserungswürdig ist, z.B. wurden die Signalfehler auf Frankfurt-Koblenz immer noch nicht behoben, ebenso hat der Standalone-440 unverändert die vertauschten Hebelanimationen.

    Mal abwarten, ob mit der kürzeren Strecke die Gesamtqualität gegenüber früher besser wird. Die Signale sind schon mal ein Anfang, aber auch nur ein Baustein von mehreren.

    Die separat herunterladbare Readme ist eigentlich schon eine sehr gute Maßnahme zur Erhöhung des Bedienkomforts. Ansonsten würden mir nur 2 weitere kleine Stellschrauben einfallen. Zum Einen wäre es praktisch, wenn jede Readme grundsätzlich in PDF (was der größte Teil ja ist) und nicht in .txt oder .docx wäre, damit man sie direkt im Browser öffnen kann, zum Anderen die Festlegung von .zip als einheitliches Kompressionsformat. Mir ist es ein Rätsel, warum einige ihre Sachen als .7z oder .rar packen, wenn Windows .zip im Explorer integriert hat. Aber wie gesagt, das ist jammern auf hohem Niveau.

    Also ich stehe nur vor einem Problem: Nimmt man die Objekte von Dresden aus dieser Strecke her, um sie in Dresden-Schöna zu verbauen oder nicht.

    Eine Entscheidungshilfe wäre, nach Release dieser Strecke das ganze im Dresden-Schöna Thema mal zur Abstimmung zu stellen.

    Im Szenario wird ja angegeben das es Fiktiv ist. [...] Das ist ja ein Erstlingswerk, ich frage mich da immer, was einige da erwarten?!

    Dass es fiktiv ist, hatte ich nicht gelesen, damit kann der untere Abschnitt im vorherigen Beitrag ignoriert werden. Nicht jede Anmerkung muss gleich als Kritik, sondern kann auch als Tipp für die nächsten Werke gemeint sein.


    Zudem hat Maverick ja recht, wenn er die Wagen im Spielerzug nutzt, brauchen die in der KI nicht mehr RAM Speicher, die sind ja schon einmal rein geladen worden. Im Spielerzügen finde ich es eher nicht so schön, wenn man da nur KI Wagen benutzt, weil die Texture mäßig nicht wirklich schön aussehen.

    Als jemand, der vorzugsweise Personenzug-Szenarien fährt, finde ich es auch besser, wenn z.B. der IC des Spielerzuges Wagen von vR oder rw0381 statt denen von TTB hat. Es ging darum, dass am besten keine Payware-Güterwagen verbaut werden, die im Szenario ausschließlich als KI rumfahren bzw. irgendwo abgestellt sind.

    Glückwunsch zum ersten Szenario.:thumbup:

    Aber warum soll man keine sehr guten Güterwagen von JustTrains im Spielerzug einbauen?

    So wie ich das verstanden habe, ging es TrainFW nicht um den Spielerzug (hier kann man sich alle Freiheiten lassen), sondern den KI-Verkehr. Dort sollte man auf möglichst viele dieser Payware-Güterwagen verzichten, idealerweise nur das 3DZug KI-Pack und die TTB-Szenariopacks verwenden, wenn man hohe Downloadzahlen haben möchte.


    Zum ersten Punkt möchte ich generell alle Szenariobauer, die meinen Respekt haben, da ich weiß, dass das im TS sehr zeitintensiv ist, dazu ermutigen, den Fahrzeugeinsatz und ggf. die Wagenreihung zu recherchieren (in der Regel gibt es zu jeder Linie Bilder). Gerade wenn man die reale Situation kennt, werten solche Details die Arbeit nochmal deutlich auf. Im konkreten Fall Bremen-Bremerhaven kann man eigentlich, wenn passendes dabei, immer das Rollmaterial aus Münster-Bremen nutzen, schließlich funktioniert die Strecke ohne das Add-On gar nicht.

    Beim TSW stehen oft zeitliche bzw. wirtschaftliche Zwänge einer höheren Umsetzungsqualität im Weg. Was die Strecken in bahnbetrieblichen Sachen und Nachbildung markanter Gebäude angeht, ist Zusi ungeschlagen. Da sind eben Leute ohne diese Zwänge und mit einer ordentlichen Portion Perfektionismus am Werk. Beispielsweise wurden die Gleise der Schnellfahrstrecke im Norden von Göttingen mal neu gelegt, weil sich später durch bessere Informationen herausgestellt hatte, dass die Trasse bis zu 1 Meter zu tief lag. Man sieht aber auch an einer langen Liste unerfüllter sinnvoller Wünsche, dass es ein großer Nachteil ist, wenn alles an nur einem Entwickler hängt. Da fehlt sicherlich auch ein Universal-Virtuose wie Maik Goltz , zumindest entsteht der Eindruck, dass ein Carsten Hölscher oder Alwin nicht annähernd diesen Umfang an Wissen und Talent haben.


    Zur ursprünglichen Frage: In den Punkten Grafik, Fahrphysik/Bahnbetrieb und Strecken-/Fahrzeugumfang ist keiner dem anderen immer überlegen, da gilt es herauszufinden, was für einen selbst das wichtigste ist.

    Und ich sehe hier beim Modell von Lok und Steuerwagen an allen Ecken, dass grob frei Schnauze gebaut wurde, oftmals vielleicht sogar nur aus der Erinnerung. Das ist einfach ein Vorgehen, dass ich nicht verstehen kann. Wo ist denn da der eigene Anspruch an ein Modell? Wenn ich so arbeite, damit ich schneller fertig werde und der am Ende resultierende Stundenlohn noch halbwegs passabel bleibt, dann bin ich wie ein Bauunternehmer, der kurz einen Blick auf die Pläne vom Architekten wirft, noch schnell das Grundstück absteckt und dann aus der Erinnerung losmauert. Das ist einfach nicht professionell.

    Ich denke, wenn jemand einen hohen Anspruch ans Modell hat und aufgrund fehlender, nicht beschaffbarer Informationen teilweise frei Schnauze bauen muss, dürfte das eher den Fortschritt verzögern, weil man am besten jede Koordinate fundiert begründet haben möchte und im Falle einer notwendigen Schätzung 20-mal hinschaut/vergleicht, ob das so passen kann. Ein wirklich gutes Gefühl hat man danach wahrscheinlich trotzdem nicht.^^ Es zeigt sich aber wieder: Wie gut ein Produkt wird, hängt stark vom Willen des Erbauers bzw. Vorgesetzten ab (z.B. Matze vs. DTG bei Mannheim-Karlsruhe). Hätte es eigentlich die Möglichkeit gegeben, an eine Maßzeichnung der TRAXX AC2 zu kommen?


    Die Diskussion ist vor allem deshalb intensiv, weil offenbar eine recht große Lücke zwischen beworben und geliefert vorhanden ist. Aus meiner Sicht absolut falsch ist es, den Spieß umdrehen und der Community die Schuld geben zu wollen. Bei einem Payware-Produkt muss der Entwickler in der Lage sein, selbst die Grenze des Machbaren zu ziehen und ggf. auch mal klar nein zu sagen. Wie ich schon mehrfach geschrieben hatte, wurde beim 146.2-Paket meiner Meinung nach der Schwerpunkt falsch gesetzt. Ein aufwendiger Aufrüstvorgang mag sich zwar auf der Produktseite schön anpreisen lassen, hilft aber nicht viel, wenn das zu Lasten diverser grundlegender Sachen geht. Vielleicht täusche ich mich, aber den meisten hätte ein Aufrüsten wie bei den vR-Fahrzeugen völlig gereicht. Was mich noch mehr stört als das Außenmodell ist u.a. die Reichsbahn-Sifa (Sifa 86, auch Aufforderungs-Sifa genannt) und falsche Überwachungsgeschwindigkeiten im MFD.

    Bei der Beschriftung des Schildes würde ich nochmal rangehen. Die Unterkante der Buchstaben ist deutlich zu niedrig und dadurch die Schrift insgesamt zu groß. Außerdem ist der Abstand zum linken und rechten Rand zu gering.

    Zwischen erstem Buchstaben und linkem Rand ist ein Abstand von 12,5 cm, zwischen Unterkante der Buchstaben und unterem Rand ebenfalls 12,5 cm (außer beim kleinen G und J) und zwischen letztem Buchstaben und rechtem Rand mindestens 37,5 cm. In Blender kann man zur Orientierung den 3D-Cursor durch Eingabe der Koordinaten entsprechend setzen. Ich würde auch empfehlen, bei einzelnen Buchstaben die Schriftart HelveticaNeue zu nehmen, etwa beim kleinen A und R. Ihr habt immer noch die Chance, es von allen TS-Strecken am besten zu machen.;)

    Wenn jemand mit Blender arbeiten kann, ein wenig Lust und Zeit hat dieses Projekt mit seinen Objekten zu unterstützen, dann kann er sich gerne bei einem von uns melden und wir besprechen ein paar Dinge.

    Mit "ein wenig Lust und Zeit" ist es nicht getan, in dichter bebauten Gebieten ist Objektbau die zeitintensivste Tätigkeit. Die Nachbildung eines baulich komplexeren Stellwerks z.B. dauert locker 25 Stunden oder mehr, zumindest, wenn man den Anspruch hat, die Maße möglichst genau zu treffen und die Textur so zu erstellen, dass eine gute Abbildungsqualität gewährleistet ist. Ich würde vorschlagen, Düsseldorf-Duisburg erst einmal komplett auszugestalten, sodass dann nur noch die markanten Objekte eingefügt bzw. die Platzhalter ausgetauscht werden müssen. Ansonsten sind die Chancen sehr gering, dass sich jemand meldet, der anspruchsvolle Sachen wie die Duisburger Bahnhofshalle nachbaut. Wie ich zuvor auch schon gesagt habe, sollte man es idealerweise in Blender selbst machen. Empfehlen kann ich folgenden Kanal mit einer Blender-Tutorialreihe: https://www.youtube.com/user/Echoray1/playlists

    Das ist zwar im Hinblick auf Zusi erstellt, aber die paar Passagen wie etwa den Export kann man problemlos überspringen.


    Eine Frage zum letzten Bild: Ist das Duisburg Hbf? Falls ja, müssten dort andere Signale hin, 2018 war schon alles auf KS umgestellt. Viel Erfolg weiterhin;)