Beiträge von DB-Freund

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    DB-Loks fuhren planmäßig nie am Arlberg. DB 151 möchte ich schon deshalb ausschließen, weil sie schon seit jahren nicht mehr zur DB gehören.

    Es gibt auf yt zahlreiche Videos vom Arlberg, da gibt es vor allem zu den Güterzügen vielleicht auch Anregungen. Mir fallen da vor allem Sonderleistungen mit Autotransportwagen ein.

    Bis in die 90er gab es auch wenige Reisezugleistungen mit 1042.

    Habe gerade ein Führerstandsvideo von Lokführer "Pin Nuckel" von Bingen Hbf nach Neustadt/W. gesehen, spielt im Jahre 2012. Die 218 425 schiebt einen 3-Wagen-Dostozug und erreicht aus dem Wald kommend ca. 15 Min. vor der Ankunft in Neustadt die Strecke von Kaiserslautern. Der Abzweig ist auf freier Strecke. Weil neulich mal jemand nach den Einsatzmöglichkeiten der 218 fragte....

    Es fuhren nie IC auf der Strecke bis der IC2 kam. Es gab mal ein Zugpaar am Tagesrand mit IC-Material (aber nur 5 Wagen). Zum Zeitpunkt müsste ich nachsehen.

    Der Schnellzugverkehr zu DB-Zeiten erfolgte vorwiegend auf der Achse (Norddeich-)Münster-Hagen-Gießen-Frankfurt(-Stuttgart-München). Siegen wurde nur selten angefahren. Schnellzughalt war Hüttental-Weidenau (jetzt Siegen-Weidenau). Morgens ließ ein D-Zug sogar Gießen links liegen und fuhr direkt bis Frankfurt durch. Es gab mal einen Autoreisezug (nur 1.Klasse) Münster-Villach u.z. der wöchentlich verkehrte. In Hagen-Kabel war eine Verladeanlage, wo Autos "zusteigen" konnten. Die 110/112 (DB) lief von Münster bis Villach durch, weil alle Kopfbahnhöfe umfahren wurden.

    In den 70ern gab es zwischen Frankfurt und Emden(-Norddeich) drei DC-Zugpaare mit Wagen in Poplackierung mit Namen "Emsland", "Münsterland" und "Ostfriesland". Zugloks auf der Ruhr-Sieg-Strecke waren planmäßig 110/112, 139, 140, 150/151.

    In Kraftwerken wird aber keine Kohle verladen sondern entladen. Auf yt gibt es eine Führerstandsfahrt vom Ruhrgebiet nach Werdohl, kopfmachen und dann zurück nach Elverlingsen und zurückdrücken vom Streckengleis in den elektrifizierten 3-gleisigen Anschluß. Zuglok eine 185. Außerdem gibt es für TSW eine Aufgabe für diese Fahrt.

    Also keine Diesellok. Lt. Zeitung endete die Kohlelieferung im März 2018.


    Zur Frage nach den Güterzügen vom Trainy: sehr wenig Verkehr, hauptsächlich Züge mit Wagen für die Metallindustrie. Ab und zu eine Lz (Gz-Lok) zwischen Hagen und Altenhundem. In Richtung Hagen beladene Autozüge (Audi) zur Nordsee. Neben dem langweiligen Triebwagenverkehr 2-stündlich eine IC2-Fahrt in jeder Richtung, bespannt mit ??, auf jeden Fall nicht mehr 185.5.

    Fällt mir gerade ein: die Güterzüge aus Richtung Siegen wechselten in Kabel direkt vom Pz-Gleis am (ehemaligen) Bahnsteigende nach links auf die Gütergleise, fuhren also nicht auf den Gütergleisen durch den Bahnhof.

    Die kamen aus dem Ruhrgebiet via Hagen-Vorhalle. Das sind am Hengsteysee die beiden seeseitigen Gleise, die direkt von/nach Hagen-Kabel führen aber auch mit den Schwerter Gleisen über eine Kreuzung verbunden sind. Leider ist Vorhalle nicht einmal grob dargestellt. Einer der wichtigsten Rangierbahnhöfe in NRW...

    Sieht gut aus. Irritiert bin ich allerdings von der mehrgleisigen Strecke, die links im Hintergrund einen erhöhten Wald hat. Ist das am Hengsteysee? Wenn ja: der liegt nördlich der 8-gleisigen Strecke und ist immerhin so groß, dass er im Sommer von Ausflugsschiffen befahren wird, d.h. die Gegend ist flach. Hinter dem See kommt ein steiler Berg, auf dem u.a. das Spielkasino thront (und das Kaiser-Wilhelm-Denkmal).

    Abfahrt und Ankunft der Siegener Züge ist überwiegend auf Gleis 1 und 2. Die nach Essen durchgebundenen fahren auch vom Gleis 6 ein und aus (das überwiegend dem Verkehr nach Schwerte bzw. der IC(E) nach Dortmund dient.

    Könntest Du bitte auch je eine Fahrt von/nach (Gießen-)Siegen-Weidenau-Hagen (Fernverkehr und Gz) erstellen?

    Hallo,

    die Südausfahrt von Plettenberg sieht nicht sehr real aus. Die Bebauung ist viel dichter am Gleis. Ich empfehle die beiden FJB Videos Siegen-Hagen und Hagen-Siegen aus dem Jahr 1991. U.a. kurz zu sehen sind in beiden Richtungen die o.a. Ausfahrt, Finnentrop, Altenhundem (mit Schiebe- und Bereitschaftsloks), Meggen mit den abgestellten Großraum-Klappdeckelwagen, die mit Kalk o.ä. jeden Morgen gegen 9.30 Uhr nach Trompet (bei Moers) mit einer der in Altenhundem abgestellten 151 aufbrachen. Die Rückfahrt des Leerzuges erfolgte in der Nacht. Das Tfz kam bzw. fuhr Lz nach Altenhundem. Hohenlimburg mit dem inzwischen abgerissenen Güterschuppen, der Schranke und der Firma Hoesch. Die Gleise haben sich nicht verändert. Hoesch ist übrigens kein "Stahlwerk" sondern ein Walzwerk, dass in Ganzzügen Brammen geliefert bekommt und die zu Blech walzt, die in den Teleskophaubenwagen abgefahren werden.

    Nur als Hinweis, falls Du noch etwas ändern kannst/willst.

    Gruß DB-Freund

    Sehr schön. Bei Bild 1 war früher (?) ein Parkplatz auf dem ich in den 70ern und 80ern oft gestanden habe. Gegenüber war eine Gaststätte. Mit meinen Kindern war ich meist auf oder hinter der sichtbaren Brücke an den Gütergleisen. War eine schöne Zeit, außer IC fuhr dort alles. Ellok und Diesel (die Züge ab Schwerte in Richtung Bestwig-Warburg-Kassel).

    Nach meinem Geschmack musst Du es mit dem Gestrüpp aber nicht übertreiben. Verlotterung ist m.E. kein Vorbild.

    Ich bin ja Realo-Simmer. Und wenn ich auf der Strecke DB und frühe DBAG fahren will, brauche ich die Einheitselloks (110/112, 140, 141 und 150) sowie 111 S-Bahn, 112, 143 und 151. 103 und 155 fuhren dort nicht.

    Gelegentlich fuhr dort sogar die 218: mit Bedarfs-Coilzügen in Richtung Siegen und in verschiedenen Fahrplanperioden bespannte eine 218 planmäßig anstelle einer Ellok den frühen Gz nach Hohenlimburg. Als Lz zurück nach Hagen Hbf.

    Zunächst mal vielen Dank für Deine Arbeit an meiner Hausstrecke! Spontan fällt mir ein, dass auf der bisherigen Strecke das Empfangsgebäude in Hagen-Kabel zu weit von der Straßenbrücke entfernt steht.

    Der Güterverkehr kam und kommt hauptsächlich von Hagen-Vorhalle, nicht vom Hbf und fädelt in Hagen-Kabel aus bzw. ein. Oft mussten die Gz dort warten, wenn ein Reisezug auch in Richtung Siegen fuhr und dann Vorrang hatte. Die schweren Güterzüge Hagen-Vorhalle - Süddeutschland gingen in Altenhundem nach rechts auf die Gütergleise und auf dem Stumpfgleis rechts neben den Einfahrweichen wartete die Schiebelok, die bis Welschen-Ennest nachschob.

    Im ganzen Lennetal gibt es Metallindustrie. Vorhalle schickte werktäglich mehrere Nahgüterzüge nach Hagen-Kabel u.z., frühmorgens, mittags und abends nach Hohenlimburg,

    2x nach Finnentrop (frühmorgens und abends) und einmal nach Werdohl und Plettenberg. Es gibt keine oder kaum Kesselwagenzüge aber ca. 3x täglich beladene Autotransportzüge aus Süddeutschland Richtung Nordseehäfen. Diese schwenken in Kabel auf der Güterstrecke nach rechts in Richtung Schwerte-Hamm ab. In Altenhundem stehen 2-3 Bereitschaftsloks (185), die neben dem Schubdienst auch oft Lz in Richtung Hagen fahren um die oft unpaarigen Gz zu bespannen.

    Noch ein kleiner Exkurs in "meine" Eisenbahnzeit: Vor 1995 gab es auf der Strecke keine Wendezüge, dann kam für einige Jahre die 141 auf die Strecke (4 Wagen-Wz) . Nach der Wende bekam das Bw Dortmund die 143 zugeteilt und fuhr auf der Strecke neben einzelnen Nahgüterzügen auch einige Reisezüge. Ansonsten dominierten die 6-Achser in Form von 150 und 151 vor Kohlen- und gemischten Gz (keine Doppeltraktion, die war nicht nötig). Im Reiseverkehr fuhren niemals IC oder Doppelstockzüge. Loks 110/112 (DB), 112 vor den IR zunächst im Sandwich später mit Steuerwagen. D- und DC-Züge, E-, N-Züge mit den Startpunkten Hagen und Siegen (Finnentrop, Altenhundem auch aber selten und nur im Berufsverkehr). Auf den Unterwegsbahnhöfen standen keine(!) Reisezugwagen rum.

    Entschuldigt die Ausführlichkeit des Textes, ich interessiere mich seit über 50 Jahren für die Eisenbahn und horte einen Haufen Schriften.

    Äh, noch ein Wunsch: könntest Du evtl. eine Hin- und Rückfahrt (Reise- und Gz) erstellen, die in Weidenau von und aus Richtung Gießen führt? Danke.

    Ich finde die Strecke auch gelungen. Bin mal eben im QD Lz mit der 150 von Treuchtlingen nach Ingolstadt Nord gefahren. Allerdings endet das auf freier Strecke in IN.

    Wenn sie von Treuchtlingen in Richtung Süden weiterbauen würden, sollte es schon bis Augsburg gehen.

    Die Valousek-Lackierung wurde ab 1987 eingeführt. Die 1044 wurden Anfang der 2000er Jahre zu 1144 umgebaut als sie im Fernverkehr wegen der Auslieferung der Tauri kaum noch gebraucht wurden.

    Für die Züge in der Eurofima- und die Valousek-Lackierung werden in erster Linie 1044 Repaints mit und ohne Kontrollziffer und Pflatsch gebraucht.

    Jetzt bin ich aber sehr enttäuscht. Der AB ist genauso wichtig (vor allem für kürzere Züge und als Kurswagen) wie der A auch.

    Wir überlegen aber noch irgendwann diese auch zu bauen.

    Na, hoffentlich ja und zeitnah. Trotzdem tolle Arbeit.


    Eine meiner Quellen ist der "ÖBB Zugbildeplan" vom Fahrplanjahr 1987, daraus ein Beispiel: Ex140 "Hahnenkamm" Wien West - Innsbruck. 14-15 Wagen, u.a. 2 Autotransportwagen (DDm), 4 AB-Wagen und ein A-Wagen sowie 1 BD.