Beiträge von DB-Freund

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    Was wollen wir denn mit einem BC.., etc. Diese Bezeichnungen gibt es seit 1956 die 3. Klasse ("C") abgeschafft wurde nicht mehr.
    Für die Steuerwagenliebhaber:
    im Ruhrgebiet vor 1975
    141 (grün),B3y,AB3y,BDymf auf weniger frequentierten Strecken
    141 (grün),Bymb,BDymf Pendel zwischen Letmathe und Iserlohn, Steuerwagen Richtung Hagen, frühmorgens und spätabends leer von/nach Hagen
    zwischen Hamburg und Lübeck nach 1973
    220,Byl,AByl,AByl,Byl,Byl,BDnf (Hasenkasten) Lok immer Richtung Hamburg
    220/221,Byl,Ayl/Am,Byl,Byl,Byl,BDyl (Richtung Hamburg)
    Ab 1978 fuhren keine 221 mehr vor Reisezügen, Ersatz durch 218.3 und 218.4 in ozeanblau-beige, gemischt mit 220 bespannten Zügen.


    Fotos siehe Bundesbahnzeit.de


    Heiko, wird es auch die o/b-Variante mit dem häufiger verwendeten beigen Streifen zwischen Rahmen und Aufbau geben?


    Gruß
    DB-Freund

    Die BDylf-Steuerwagen wurden schon in den frühen Siebzigern als solche deaktiviert und Wendezüge mit yl-Wagen hatten einen Hasenkasten als Steuerwagen. Siehe z.B. Bundesbahnzeit.de und dort die Galerie über Diesel im Norden (Hamburg-Lübeck).
    Da die 218 - Serienloks erst 1971 in Dienst gestellt wurden und damals Wendezüge nur in Ballungsgebieten mit dichtem Verkehr und kurzen Wendezeiten eingesetzt wurden, dürfte es die Kombination Wendezug aus yl-Wagen und 218 nicht oft gegeben haben. Ausnahme siehe oben.

    @Rauschpfeiff: mein jüngster Zugbildungsplan für Eil- und N-Züge der BD Hannover ist von 1986/87. die Züge E3672/3673 Altenbeken-Bremerhaven u.z. bestanden aus BDyl-AByl-Byl bzw. umgekehrt, die E3675/3676 Wilhelmshaven-Bielefeld bestanden aus BDn-ABn-Bn.
    Später wurden in vielen E- und N-Zügen vermehrt Bm-Wagen (mit)eingesetzt. Vielleicht war das danach.


    Gruß
    DB-Freund

    Deshalb sind die beiden ersten Stufen "Füllstufen", die Lok bewegt sich erst ab der 3.


    Rauschpfeiff: kannst Du gerne machen. Diese Züge liefen aber mit der 220 und später bis zur Einstellung mit der 216. Der Zug bestand aus 3 Silberlingen.


    Neben Hamburg-Lübeck, der Marschbahn und der Allgäubahn gibt es im TS leider keine realistischen Strecken für die Lok. Aber das ist ja auch schon etwas.

    Würdest Du für die Bundesbahnfahrer bitte auch eine blaue 110 Bügelfalte repainten? Die gibt es noch nicht. Lange blau waren z.B. 110 323-3 und 110 406-6, die wurden danach direkt orientrot.
    Danke!


    Gruß
    DB-Freund

    Ich finde sie optisch nicht so schlecht. Dass allerdings alle Loks auf den Fotos bei unterschiedlichen Nummern die Kontrollziffer "7" haben, kann gar nicht sein. Das zeugt m.E. von mangelnder Recherche oder Desinteresse. Soll es aber bei anderen Payware-Herstellern auch schon gegeben haben....

    Für die gewählte Zeitepoche würde ich generell über eine Oberleitung nachdenken. Dann könnte man glaubwürdiger mit Dampf und Diesel fahren, zumal zwischen Stralsund und Saßnitz erst im Mai 1989 der elektrische Betrieb aufgenommen wurde.

    Es gab keine doppeltraktionsfähigen E50/150. Anfang der 70er gab es einen Großraum-Kohlenzug von Kamen nach Nürnberg, der mit einer 2. 150 als Zwischenlok gefahren wurde. Später beförderte man die 2000 Tonnen-Züge wieder mit nur einer Lok. Auf den richtigen Rampen Altenhundem-Welschen-Ennest und Laufach-Heigenbrücken wurde nachgeschoben.
    In Deutschland waren lastbedingte Doppeltraktionen bei Elloks sehr selten, da die max. Zuggewichte pro Strecke festgelegt waren. Bei Güterzügen waren das meist zwischen 1500 und 2000 Tonnen. Und 2000 Tonnen zieht in der Ebene auch eine 140 mit 80kmh, der damals üblichen Höchstgeschwindigkeit der "normalen" Güterzüge.

    Als Ergänzung zu dem, was Gambrinus geschrieben hat: der Rheingold in der Form wurde nur nördlich Oberhausen von V200 bis zu Elektrifizierung 1966 gezogen. Basel-Köln war schon 1959 durchgehend elektrifiziert und der Rheingold in blau/beige wurde erst 1962 eingesetzt. Mit der Serienauslieferung der 103 von 1970 bis 1972 übernahm diese die TEE und (damals einklassigen) IC. Die 112 (E10.12) kamen zum Sommer 1972 nach Dortmund und fuhren von dort aus gewöhnliche D-, E- und N-Züge im ganzen Bundesgebiet.

    Ja stimmt, Frankfurt-Friedberg hatte ich vergessen. Zu DB-Zeiten fuhren aber die meisten Züge bis Gießen durch, abgesehen die aus 420 gebildeten S-Bahnen. In den Taunus fuhren auch Wendezüge. In Richtung Limburg und in die Wetterau 216, in die letzte Richtung auch Hanauer 212.
    Die Frankfurter Zugbildungspläne von 1974 und 1984 stehen hier im Regal. Ich suche noch die von 1978, hast Du sie evtl.?


    Aber wir diskutieren hier auf einem Niveau, das die meisten User hier wohl nicht interessieren wird.

    In den siebziger und frühen achtziger Jahren gab es Hasenkasten-Wendezüge mit 141 auf den Strecken Hamburg-Lüneburg (6 Silberlinge), München-Augsburg (4-5 Wagen), Frankfurt-Mannheim (3-5 Wagen), Düsseldorf-Köln (3-4 Wagen), Murnau-Oberammergau (2 Wagen), Hamburg-Tostedt (6 Wagen), Diepholz-Münster (3-4 Wagen), Twistringen-Bremen-Rotenburg (3-5 Wagen), Hannover-Celle (3-5 Wagen). An der Mosel erst Ende der siebziger bis in die DBAG-Zeit mit 3-4 Wagen.
    220 fuhren zwischen Hamburg Hbf und Lübeck mit 6 Wagen, Lok immer in Richtung Hamburg. In der HVZ wurden auf der Hamburger Seite noch 2-3 Silberlinge mit Steuerwagen angehängt, die Lok fuhr dann quasi in der Mitte.
    Die Zugbildung der Wendezüge war normalerweise Bn-ABn-BDnf, Bn-Bn-ABn-BDnf, Bn-ABn-Bn-BDnf. In Hamburg Bn-ABn-ABn-ABn-Bn-BDnf.
    Zu DB-Zeiten hingen A-/AB-Wagen nicht am Zugende (IC und IR ausgenommen), da die Bahnsteigaufgänge in der Regel mittig angeordnet waren und die gut zahlenden 1.Klasse-Fahrgäste keine langen Wege auf dem Bahnsteig laufen sollten. Das war Zugbildungsvorschrift.


    Lok in Epoche III Beschriftung (E41 xxx) und Wagen in Epoche IV Beschriftung geht bis auf eine kurze Übergangszeit 1968/69 gar nicht.


    In den 141-Bw wurde, wenn vorhanden, als Ersatzlok auf die 140 zurückgegriffen, die ab 140 757 wendezugfähig war.

    ....ja, aber die 218 in altrot und o/b mit den richtigen Nummern. 218 105-5 z.B. war im "richtigen" Leben nie o/b. Wurde nach altrot orientrot. Leider gibt es Hersteller, denen das ziemlich egal ist. Siehe Scenariopack von JT mit 150 129-0 vorne drauf (richtig 150 129-5). Kann man bei Revisionsdaten.de alles nachlesen, inkl. Anstrich und Stationierung.

    In der Literatur liest man immer von einer Epoche III bis 1968 (DB) bzw. 1970 (DR), weil ab die Loks mit den Computernummern ausgestattet wurden. Das konnte man sehen, genauso wie den Mager-Keks der DBAG ab 1994. Die Jahre 1965 bzw. 1970 geben da nichts her. Diese Einteilung ist übrigens von der Modellbahnindustrie und nicht von DB/DR.
    Ich interessiere mich vorwiegend für die Zeit von ca. 1975 bis ca. 1994. Loks und richtige Züge, bis auf den ICE keine elektrischen Triebwagen.