In den siebziger und frühen achtziger Jahren gab es Hasenkasten-Wendezüge mit 141 auf den Strecken Hamburg-Lüneburg (6 Silberlinge), München-Augsburg (4-5 Wagen), Frankfurt-Mannheim (3-5 Wagen), Düsseldorf-Köln (3-4 Wagen), Murnau-Oberammergau (2 Wagen), Hamburg-Tostedt (6 Wagen), Diepholz-Münster (3-4 Wagen), Twistringen-Bremen-Rotenburg (3-5 Wagen), Hannover-Celle (3-5 Wagen). An der Mosel erst Ende der siebziger bis in die DBAG-Zeit mit 3-4 Wagen.
220 fuhren zwischen Hamburg Hbf und Lübeck mit 6 Wagen, Lok immer in Richtung Hamburg. In der HVZ wurden auf der Hamburger Seite noch 2-3 Silberlinge mit Steuerwagen angehängt, die Lok fuhr dann quasi in der Mitte.
Die Zugbildung der Wendezüge war normalerweise Bn-ABn-BDnf, Bn-Bn-ABn-BDnf, Bn-ABn-Bn-BDnf. In Hamburg Bn-ABn-ABn-ABn-Bn-BDnf.
Zu DB-Zeiten hingen A-/AB-Wagen nicht am Zugende (IC und IR ausgenommen), da die Bahnsteigaufgänge in der Regel mittig angeordnet waren und die gut zahlenden 1.Klasse-Fahrgäste keine langen Wege auf dem Bahnsteig laufen sollten. Das war Zugbildungsvorschrift.
Lok in Epoche III Beschriftung (E41 xxx) und Wagen in Epoche IV Beschriftung geht bis auf eine kurze Übergangszeit 1968/69 gar nicht.
In den 141-Bw wurde, wenn vorhanden, als Ersatzlok auf die 140 zurückgegriffen, die ab 140 757 wendezugfähig war.