Beiträge von DB-Freund

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    Unter der Voraussetzung, dass man mit E-Lok fährt, wären bei Hagen-Siegen Finnentrap und Altenhundem angebracht. Dort waren um die Jahrtausendwende 141 mit Wendezügen unterwegs.
    Statt Plön würde ich Eutin und Ascheberg vorschlagen. Für die Simulation des Verkehrs zwischen Hamburg und Lübeck vor der Elektrifizierung kommen Ahrensburg, Bad Oldesloe, Lübeck, Travemünde, Oldenburg und natürlich Hamburg Hbf infrage. Die Lok stand in Richtung Hamburg.

    Das könnte ein gelungenes Projekt werden. Standartloks waren seiner Zeit die 110, 140, 141, 151 und 181. Der Güterverkehr war vorwiegend in der Hand der 140, denn die Strecke ist flach, da brauchte man die 6-Achser nur vor den wenigen Erzzügen. Den Nahverkehr bewältigten die 141 im Wendezugbetrieb, den schnelleren Verkehr fuhr die 181 und seltener die 110.
    Die Sache mit den Farbvarianten ist aufwendig. Im Grunde bräuchte man neben jeder Lok in der jeweiligen Ursprungsfarbe (blau oder grün) vor allem o/b und einige in orientrot.

    Auf Hagen-Siegen gibt es keinen Fernverkehr. Eine bessere Quelle für die Zugbildung und Bespannung im Fernverkehr - zumindest für die DBAG ist Fernbahn.de.


    Pascal, da Dein Thema Nightjet mit ÖBB 1144 schon völlig fiktiv ist, kannst Du sowieso fahren lassen, was Du willst.

    Als in den 70er und 80er Jahren die Ruhr-Sieg-Strecke nur für 100kmh zugelassen war, waren täglich planmäßig bis zu 3 150/151 im Nahverkehrs-, Eil- und Schnellzugdienst eingesetzt. Es waren allerdings in keinem Fall Wendezüge.

    Ich halte einen Steuerwagen in mintgrün für notwendig. Auch wenn 1996 verkehrsrot eingeführt wurde, kamen ja nicht über Nacht die Heinzelmännchen und malten alle Fahrzeuge um. Ein Umlackierung erfolgte immer nur im Rahmen einer ohnehin notwendigen Neulackierung. Deshalb zog sich das über Jahre hin.
    Es gab also alle Lok-/Wagenfarbkombinationen. Auch blaue, grüne und altrote Loks zogen Wagen aller alten und neuen Farben. Immer nur Züge komplett in den "richtigen" Farben zu bilden, hätte den Betrieb stark behindert.
    Schaut mal auf yt.

    Ich möchte niemandem auf die Füße treten, aber außer Amisia hat nach meiner Erinnerung niemand wirkliche 90er-Jahre Scenarios gemacht. Höchstens Fantasie-Aufgaben mit wenigen Fahrzeugen, die einfach in diese oder jene Zeit gesetzt wurden.


    Was aber für die DB fehlt, ist eine blaue 110.3 mit Computernummer von vR (hallo Ulf). Warum es die als einziges Repaint nicht gegeben hat, habe ich nie verstanden.


    Falls jemand ernsthaft ein realistisches DB-Scenario machen möchte, kann er sich gerne an mich wenden. Bei mir liegen alle DB-Kursbücher vom Ende der 60er bis zur Jahrtausendwende.


    Gruß
    Werner

    Ich kenne keinen Scenariobauer/Addon-Entwickler, der schonmal gezeigt hat, wie der Verkehr und die Zugbildung damals ausgesehen haben. Offensichtlich hat keiner ein Kursbuch, einen Zugbildungsplan von 1991, etc. Die Fernzüge kann man sich auf "fernbahn.de" anschauen, aber das war es dann auch. Es gibt einige Videos auf yt. Und es fehlen noch sehr viele Fahrzeuge mit DB-Keks statt DBAG.
    Und dann bleibt noch die Frage, ob sich die vielen jungen Leute hier für diese Zeit interessieren.

    Hallo,
    für die Ruhr-Sieg-Strecke gibt es eine verbesserte Version ("v3") hier auf dieser Seite zum Download.
    Zum Realismus: seit Anfang dieses Jahrtausends gibt es auf der Strecke keinen Fernverkehr mehr. Zuletzt fuhren Interregios mit der Baureihe 112 im Zweistundentakt. Im Nahverkehr fuhren Wendezüge mit der 141. Seit einigen Jahren betreibt ihn Abellio.


    Kurz: 101, 120, IC, ICE und Doppelstockwagen hat diese Strecke nie gesehen. Darüber hinaus fahren Güterzüge, aber auch nicht mehr soviele wie noch vor 20 Jahren.


    Gruß
    Werner

    Ganz sicher ist sie heute langweiliger. Es gibt keinen Schnellzug Kiel-Freudenstadt mehr, keine Kurswagen der Reichsbahn von und nach Berlin, keine Güterzüge Eidelstedt-Neumünster-Ascheberg-Eutin-Neustadt-Puttgarden, keinen Eilzug Flensburg-Kiel-Bad Harzburg, etc. Aber das gilt ja für viele Strecken.


    Ich werde sie wohl nicht kaufen.

    Aber Dieselloks für Nebenbahnen haben wir doch auch kaum: 211 und 212, 215, 216 in altrot und ozeanblau-beige? Die 218 war nicht für die Nebenbahnen gebaut worden, auch wenn sie natürlich dort einzelne Züge dort fuhr um die Loks auszulasten. Heute ist sie halt die letzte "überlebende" DB-Diesellok der Obengenannten. Und zumindest die 215 und 216 wird es auch nie geben, obwohl erstere der 218 äußerlich recht ähnlich ist. Für die 220 und 221 gilt das gleiche wie für die 218.


    Die überwiegend jungen User kennen nur die 218.


    Meine Streckenfavoriten sind Krefeld - Kleve - Kranenburg - Niederlande (teils eingleisig), in den 70er und 80er Jahren mit 211, 215 und 218 und zwei internationalen Schnellzugpaaren täglich, Verkehr von frühmorgens bis spätabends, einer Bw-Außenstelle mit Drehscheibe und Lokschuppen in Kleve. Abzweigende Nebenbahn nach Xanten-Duisburg, etc.
    Wenig Güterverkehr.


    Zweiter Favorit Siegen-Köln (teils eingleisig) mit Bw in Siegen und Außenstelle in Au/Sieg, Dampflok- und Schienenbus-Bw in Betzdorf mit 044 und 050. Dieselverkehr mit 212 und 215, 795, 798. Rangierbahnhof in Betzdorf mit 260 und 290. Seit dem 1.6.80 elektrischer Betrieb mit 110, 140, 150/151 (auch vor Reisezügen). Dichter Reise- und Güterverkehr.

    ...und lokbespannte Züge Bremen-Groningen, deren Oldenburger 216 einige Tage im nordniederländischen Güterverkehr im Einsatz waren, bevor sie wieder zurück nach Deutschland fuhren. Das war von 1979 für einige Jahre so.