Die 111 aus Düsseldorf hatten in den 80ern mehrere S-Bahn-Pläne und einen "Fernverkehrsplan", der N, E, D und Güterzugleistungen hauptsächlich in NRW vorsah.
Die 111 aus München fuhren ebenfalls von Anfang an alle Arten von Zügen, auch Nahverkehr mit Silberlingen und Wendezüge. Mit den Jahren wurden die Schnellzüge immer weniger, weil sie durch IC und später ICE ersetzt wurden. Zu einer weiteren Verdrängung in "niedere Dienste" führte auch der Einsatz der 120 und später der 112.1. Deshalb wurde ja auch ein Kontingent an Frankfurt abgegeben, wo sie haupsächlich IR bespannten.
Vor der Ausrüstung der 110 mit Wendezugsteuerung war die 111 die einzige Ellok, die Wendezüge mit 140 fahren konnte. Diese Entwicklung fand schon bei der späten Bundesbahn statt und nicht erst bei der DBAG.
Beiträge von DB-Freund
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Es sind aber auch 217 im Film dabei.
Allgemein kann man sagen, dass die 218 vom Übergabezug bis zum IC alle Zugarten beförderte, letztere meist in Doppeltraktion.
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Auf dem ersten verlinkten Bild sieht man nur m-Wagen, falsches Bespiel.
Auf dem Lübecker Foto mit der 220 kann man am Zugende schwach den BDnf erkennen.Standardzugbildungen waren B-AB-B, BD-AB-B bzw. umgekehrt. Die Farben waren der DB egal, sie waren anders als die Wagenarten nicht im Zugbildungsplan festgelegt.
Gleiches galt für die Farbe der Zuglok. Vor allem in der Bundesbahndirektion (BD) Stuttgart gab es Umläufe mit Bn-AByl-Bn.
Wegen ihrer auf 120kmh begrenzten Geschwindigkeit verschwanden sie Ende der 70er Jahre mehr und mehr von den elektrifizierten Strecken und wurden durch n-Wagen ersetzt, die ihrerseits in langlaufenden Eilzügen (z.B. Hamburg-Hannover, Dortmund-Frankfurt, etc.) durch m-Wagen verdrängt worden waren ("Komfortsteigerung"). -
Was wollen wir denn mit einem BC.., etc. Diese Bezeichnungen gibt es seit 1956 die 3. Klasse ("C") abgeschafft wurde nicht mehr.
Für die Steuerwagenliebhaber:
im Ruhrgebiet vor 1975
141 (grün),B3y,AB3y,BDymf auf weniger frequentierten Strecken
141 (grün),Bymb,BDymf Pendel zwischen Letmathe und Iserlohn, Steuerwagen Richtung Hagen, frühmorgens und spätabends leer von/nach Hagen
zwischen Hamburg und Lübeck nach 1973
220,Byl,AByl,AByl,Byl,Byl,BDnf (Hasenkasten) Lok immer Richtung Hamburg
220/221,Byl,Ayl/Am,Byl,Byl,Byl,BDyl (Richtung Hamburg)
Ab 1978 fuhren keine 221 mehr vor Reisezügen, Ersatz durch 218.3 und 218.4 in ozeanblau-beige, gemischt mit 220 bespannten Zügen.Fotos siehe Bundesbahnzeit.de
Heiko, wird es auch die o/b-Variante mit dem häufiger verwendeten beigen Streifen zwischen Rahmen und Aufbau geben?
Gruß
DB-Freund -
Die BDylf-Steuerwagen wurden schon in den frühen Siebzigern als solche deaktiviert und Wendezüge mit yl-Wagen hatten einen Hasenkasten als Steuerwagen. Siehe z.B. Bundesbahnzeit.de und dort die Galerie über Diesel im Norden (Hamburg-Lübeck).
Da die 218 - Serienloks erst 1971 in Dienst gestellt wurden und damals Wendezüge nur in Ballungsgebieten mit dichtem Verkehr und kurzen Wendezeiten eingesetzt wurden, dürfte es die Kombination Wendezug aus yl-Wagen und 218 nicht oft gegeben haben. Ausnahme siehe oben. -
@Rauschpfeiff: mein jüngster Zugbildungsplan für Eil- und N-Züge der BD Hannover ist von 1986/87. die Züge E3672/3673 Altenbeken-Bremerhaven u.z. bestanden aus BDyl-AByl-Byl bzw. umgekehrt, die E3675/3676 Wilhelmshaven-Bielefeld bestanden aus BDn-ABn-Bn.
Später wurden in vielen E- und N-Zügen vermehrt Bm-Wagen (mit)eingesetzt. Vielleicht war das danach.Gruß
DB-Freund -
Deshalb sind die beiden ersten Stufen "Füllstufen", die Lok bewegt sich erst ab der 3.
Rauschpfeiff: kannst Du gerne machen. Diese Züge liefen aber mit der 220 und später bis zur Einstellung mit der 216. Der Zug bestand aus 3 Silberlingen.
Neben Hamburg-Lübeck, der Marschbahn und der Allgäubahn gibt es im TS leider keine realistischen Strecken für die Lok. Aber das ist ja auch schon etwas.
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Genauso ist es. Aber egal, Hauptsache eine evtl. altrote hat die helle Trennkante zwischen Rahmen und Aufbau und nicht wie die schon vorhandene 218, die so einfach unecht aussieht.
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Freue mich sehr auf die Lok, aber selbst meiner Frau ist aufgefallen, dass 1142 589 und 1142 689 nicht dieselbe Kontrollziffer haben können...
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Vielen Dank für Deine Bemühungen. Die letzten beiden Loks sind aber nur für den Schrottplatz, es sind keine Betriebsloks (siehe auch die Bahnbilder).
Gruß
DB-Freund -
Schau mal im Netz nach den "European Rail timetable". Dort kann man alte Exemplare kaufen.
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Würdest Du für die Bundesbahnfahrer bitte auch eine blaue 110 Bügelfalte repainten? Die gibt es noch nicht. Lange blau waren z.B. 110 323-3 und 110 406-6, die wurden danach direkt orientrot.
Danke!Gruß
DB-Freund -
Hallo Winpit,
ich meinte die zum Verkauf stehende Lok von RSSLO, nicht Dein Repaint.Gruß
Werner -
Ich finde sie optisch nicht so schlecht. Dass allerdings alle Loks auf den Fotos bei unterschiedlichen Nummern die Kontrollziffer "7" haben, kann gar nicht sein. Das zeugt m.E. von mangelnder Recherche oder Desinteresse. Soll es aber bei anderen Payware-Herstellern auch schon gegeben haben....
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Für die gewählte Zeitepoche würde ich generell über eine Oberleitung nachdenken. Dann könnte man glaubwürdiger mit Dampf und Diesel fahren, zumal zwischen Stralsund und Saßnitz erst im Mai 1989 der elektrische Betrieb aufgenommen wurde.
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Es gab keine doppeltraktionsfähigen E50/150. Anfang der 70er gab es einen Großraum-Kohlenzug von Kamen nach Nürnberg, der mit einer 2. 150 als Zwischenlok gefahren wurde. Später beförderte man die 2000 Tonnen-Züge wieder mit nur einer Lok. Auf den richtigen Rampen Altenhundem-Welschen-Ennest und Laufach-Heigenbrücken wurde nachgeschoben.
In Deutschland waren lastbedingte Doppeltraktionen bei Elloks sehr selten, da die max. Zuggewichte pro Strecke festgelegt waren. Bei Güterzügen waren das meist zwischen 1500 und 2000 Tonnen. Und 2000 Tonnen zieht in der Ebene auch eine 140 mit 80kmh, der damals üblichen Höchstgeschwindigkeit der "normalen" Güterzüge. -
Als Ergänzung zu dem, was Gambrinus geschrieben hat: der Rheingold in der Form wurde nur nördlich Oberhausen von V200 bis zu Elektrifizierung 1966 gezogen. Basel-Köln war schon 1959 durchgehend elektrifiziert und der Rheingold in blau/beige wurde erst 1962 eingesetzt. Mit der Serienauslieferung der 103 von 1970 bis 1972 übernahm diese die TEE und (damals einklassigen) IC. Die 112 (E10.12) kamen zum Sommer 1972 nach Dortmund und fuhren von dort aus gewöhnliche D-, E- und N-Züge im ganzen Bundesgebiet.
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Ja stimmt, Frankfurt-Friedberg hatte ich vergessen. Zu DB-Zeiten fuhren aber die meisten Züge bis Gießen durch, abgesehen die aus 420 gebildeten S-Bahnen. In den Taunus fuhren auch Wendezüge. In Richtung Limburg und in die Wetterau 216, in die letzte Richtung auch Hanauer 212.
Die Frankfurter Zugbildungspläne von 1974 und 1984 stehen hier im Regal. Ich suche noch die von 1978, hast Du sie evtl.?Aber wir diskutieren hier auf einem Niveau, das die meisten User hier wohl nicht interessieren wird.
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Gambrinus: es machte m.E. keinen Sinn die Strecken zu nennen, die es im TS gar nicht gibt.
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Sind die Steuerwagen mit den grünen und den o/b 141 kompatibel?