Beiträge von DB-Freund

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    Da wir gerade OT sind: ich habe mit knapp 3 Jahren meine erste elektrische Eisenbahn bekommen, die 10 Jahre später ein kleines Zimmer füllte. Der Virus hat gewirkt. Angesteckt habe ich aber nur meinen Erstgeborenen, die Brüder nicht. Er war wie ich öfter auf Loks unterwegs und hat sein Ingenieurs-Praktikum bei der Bahn gemacht. Zum Abschluss durfte er unter Aufsicht eines Lehrlokführers einen Güterzug fahren. Beurteilung des Ausbilders danach: "Wenn das Deine Prüfungsfahrt gewesen wäre, hättest Du bestanden." Das hat ihn sehr stolz gemacht. Zurück ging es dann als Fahrgast im Führerstand eines ICE.


    Alles Gute für die Familie!

    Ich werde den MSTS behalten und tlw. mit OR erweitern. Der TS ist für mich nur eine Ergänzung mit den Strecken, die es im MSTS nicht gibt. Natürlich ist er besser und fortschrittlicher mit mehr Funktionen und besserer Grafik, etc. Aber als DB-Fahrer brauche ich keine verstümmelten, verkrauteten Gleisanlagen, wie sie die heutige Bahn darstellt. Und deren Fahrzeuge auch nicht. Den Fahrzeug- und Streckenumfang des MSTS wird es nie wieder geben.


    So hat jeder seine Vorlieben und das ist auch gut so.

    Im Sommer 1955 wurden noch alle 3 Loks (unverkleidet) beim Bw Hamm eingesetzt und fuhren eine durchschnittliche tägliche Laufleistung von 721 Kilometern. Sie beförderten den F1/2 "Hanseat" nach Hamburg-Altona, den F13/14 "Dompfeil" und den F16 "Sachsenroß" nach Hannover sowie die namenlosen Schnellzüge D103 und D121 nach Hamm bzw. Hannover. Bei Ausfällen sprangen 01 ein, die die leichten F-Züge auch problemlos befördern konnten.
    Mit der Auslieferung der V200 an das Bw Hamm wurden alle im Herbst 1957 abgestellt und durch die Dieselloks ersetzt.

    Ich würde zunächst mal schreiben, um welche Strecke es sich handelt. Vielleicht hat ja jemand einen Buchfahrplan.
    Größere Chancen gibt es im Historischen Forum von Drehscheibe-online. Da haben manche Leute stapelweise (DB/DR-)Buchfahrpläne - wie ich auch.


    Wenn Du die Strecke nicht verraten willst, musst Du vorgehen wie oben beschrieben.

    Sehr viele Fotos gibt es im historischen Forum der Drehscheibe online. Die stammen zwar überwiegend aus der Dampfzeit (bis Ende 1973), aber man kann gut sehen, was dort transportiert wurde. Kohle mit zweiachsigen E-Wagen, mit Großraumwagen zu den Hütten an der Saar, nach Frankreich mit französischen Güterwagen und jeweils leer zurück. Autos aus Frankreich Richtung Koblenz und leer zurück (nicht immer ganze Züge, oft auch nur Wagen in gemischten Güterzügen). TEEM mit Obst und Südfrüchten aus Südfrankreich und französischen STEF-Kühlwagen (z.B. TEEM41510 Avignon-Hamburg-Eidelstedt). Daneben in den gemischten Güterzügen gedeckte und Schiebewandwagen für Stückgut, Flachwagen mit Treckern, Mähdreschern, Bundeswehr-LKW, einzelne Kesselwagen für den örtlichen Mineralölhändler, etc.
    Die normalen Güterzüge hatten eine HG von 80kmh, Schnellgüterzüge und TEEM 90-100kmh.


    Ich habe nochmal in meinen Laufplänen nachgesehen: es gab einzelne gemischte Güterzüge Köln-Gremberg-Ehrang mit Hagener 151. Diese wurden in Hagen bei Bedarf immer vertreten von der 150 (sogar vor Eil- und Schnellzügen auf der Ruhr-Sieg-Strecke). Vielleicht wäre das ein Vorbild.

    Entschuldige Mintling1995, dass ich dazu noch etwas schreibe. Natürlich kannst Du bauen, was Du willst. Ich wundere mich nur immer, dass im Trainsim oft geglaubt wird, dass Erzzüge oder Kesselwagenzüge immer "schwer" sind. Für jede Strecke und Baureihen gibt es Grenzlasten, damit an den Fahrzeugen und Strecken keine Schäden entstehen und die Züge nicht liegenbleiben.
    Ich habe unter anderem den Buchfahrplan für alle Güterzüge zwischen Koblenz und Trier/Apach vom Winter 74/75. Die Grenzlast für eine 140 ist dort 2000 Tonnen. Zwischen Bullay und Ürzig ist Nachschub vorgesehen. Die meisten Güterzüge waren mit 1700 Tonnen berechnet. Schwerer waren die Güterzüge im Regelbetrieb bei der Bahn auch 20 Jahre später nicht. Lediglich der 4000 Tonnen Erzzug nach Dillingen/Saar wurde in den 80er und 90er Jahren mit 2x151 bespannt, weil die Doppeltraktions-einrichtung hatten.
    An Fotos von Kesselwagenzügen auf der Strecke kann ich mich zumindest nicht erinnern.


    Das war mein Ausflug in die Realität. Ich hoffe, es war nicht zu langweilig.

    Ich habe noch einen Hinweis: die 141 schoben die Wendezüge in Richtung Koblenz.


    Güterzüge mit 150: finde ich auch gut, kam an der Mosel aber eher nicht vor. Geeignet wären gemischte Güterzüge zwischen Celle und Maschen (die Züge von Seelze Rbf und aus dem Süden fuhren über Lehrte-Celle, im TS nicht vorhanden), zwischen Hagen-Vorhalle und Kreuztal/Siegen-Weidenau und zwischen Nürnberg und Regensburg. Züge aus Großraumgüterwagen mit Kohle Richtung Süden und leer Richtung Norden fuhren ebenfalls auf der Ruhr-Sieg-Strecke, aber nicht in den Siegener Hauptbahnhof. Kesselwagen und Containerzüge verkehrten nicht auf der Strecke.

    Unter der Voraussetzung, dass man mit E-Lok fährt, wären bei Hagen-Siegen Finnentrap und Altenhundem angebracht. Dort waren um die Jahrtausendwende 141 mit Wendezügen unterwegs.
    Statt Plön würde ich Eutin und Ascheberg vorschlagen. Für die Simulation des Verkehrs zwischen Hamburg und Lübeck vor der Elektrifizierung kommen Ahrensburg, Bad Oldesloe, Lübeck, Travemünde, Oldenburg und natürlich Hamburg Hbf infrage. Die Lok stand in Richtung Hamburg.

    Das könnte ein gelungenes Projekt werden. Standartloks waren seiner Zeit die 110, 140, 141, 151 und 181. Der Güterverkehr war vorwiegend in der Hand der 140, denn die Strecke ist flach, da brauchte man die 6-Achser nur vor den wenigen Erzzügen. Den Nahverkehr bewältigten die 141 im Wendezugbetrieb, den schnelleren Verkehr fuhr die 181 und seltener die 110.
    Die Sache mit den Farbvarianten ist aufwendig. Im Grunde bräuchte man neben jeder Lok in der jeweiligen Ursprungsfarbe (blau oder grün) vor allem o/b und einige in orientrot.

    Auf Hagen-Siegen gibt es keinen Fernverkehr. Eine bessere Quelle für die Zugbildung und Bespannung im Fernverkehr - zumindest für die DBAG ist Fernbahn.de.


    Pascal, da Dein Thema Nightjet mit ÖBB 1144 schon völlig fiktiv ist, kannst Du sowieso fahren lassen, was Du willst.

    Als in den 70er und 80er Jahren die Ruhr-Sieg-Strecke nur für 100kmh zugelassen war, waren täglich planmäßig bis zu 3 150/151 im Nahverkehrs-, Eil- und Schnellzugdienst eingesetzt. Es waren allerdings in keinem Fall Wendezüge.