Beiträge von DB-Freund

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    Einen roten fände ich auch schön, aber man muss schon zwischen Epoche III und IV unterscheiden: ohne UIC-Nummer und mit UIC-Nummer (ab 1968). Letzterer wäre mit den vorhandenen (vR-)Fahrzeugen besser einsetzbar.

    Gibt es eigentlich auch einen (dazu passenden) blauen/popfarbenen/ozeanblau-beige Liegewagen?

    Hallo,

    passt jetzt nicht ganz zum Streckenbereich, an dem gebaut wird. Bin mal den D721 Düsseldorf-Frankfurt des Winterfahrplans 78/79 gefahren.

    Der Fahrplan war mit meiner 112 (DB) von vR gut einzuhalten. Die 40kmh bei der Einfahrt in Boppard habe ich ignoriert, weil völlig realitätsfern. Ich kenne die Strecke aus den 70er/80er Jahren vom Führerstand aus. Die beiden ersten Loreleytunnel sind nicht an das Tunnelportal angeschlossen, die Röhren hängen in der Luft. In Frankfurt Niederrad bin ich auf das Gegengleis geleitet worden (DTG Quickdrive) und der TS beim Verschwinden der S-Bahngleise in den Tunnelbahnhof abgestürzt.

    Trotz allem eine schöne Strecke, die sicher mit dem Update noch besser wird.

    Die Strecke ist stellenweise alles andere als topfeben. Wir sind in Ostholstein, nicht in Ostfriesland.
    Die Vorläufer von GBE haben für den MSTS u.a. alle Hauptstrecken in Schleswig-Holstein und einige Verbindungsstrecken wie Kiel-Rendsburg und eben Kiel-Flensburg gebaut. Daher dürften Daten noch vorhanden sein.

    Diese Strecke und ihr Zugverkehr war mehr als interessant - vor 25 Jahren! Als 1997 alle Güterzüge wegen der Elektrifizierung zwischen Hamburg und Flensburg und der festen Beltquerung von der Vogelfluglinie genommen wurden, ging es bergab. Auch der internationale Reiseverkehr wurde weniger.
    Kurzer Rückblick: 1990 fuhren ausschließlich 218 in Einfach- oder Doppeltraktion vor den Zügen. 1993 kamen die 232 (vor Güterzügen) und 234 vor EC, IR, D-Zügen zum Einsatz und verdrängten die 218 vor fast allen Zügen. Danach wie oben beschrieben.
    Im Stellwerk Puttgarden (ich war mehrmals dort) saßen mehrere Fahrdienstleiter, die die ganze Strecke bis Lübeck kontrollierten und steuerten. Dort wurden auch bei Verspätungen die günstigsten Kreuzungsbahnhöfe festgelegt.
    Von den freundlichen Bahnern bekam ich Loklaufpläne und die "Segelpläne", in denen die Gleisbelegung in Puttgarden und die Weiterbeförderung/Ankunft mit welchem Schiff festgelegt war.


    Aber diese Streckenepoche baut keiner, weil er/sie nicht kennt. Und bei der Szenariobeschreibung von MJ musste ich schmunzeln (sorry Malte) "Realer und abwechslungsreicher KI-Verkehr". Gibt es auf der Strecke nicht, bin dort jedes Jahr im Urlaub.

    Na ja, beim MSTS und dem Hersteller der meisten Strecken war eben alles, was man nicht besser konnte oder wollte, dem "Spielspaß" geschuldet. Dazu kamen die fehlenden Sonderformen der Weichen. Und es fehlte der bahntechnische Sachverstand oder Wille.
    Beim TS ist es nicht viel anders. Die Strecken sollen topp realistisch und "modern" sein, was, abgesehen von wirklichen Fehlern, nur der beurteilen kann, der sie in der Realität kennt. Auf denen wird dann gefahren, was gefällt ("...ist ja nur ein Spiel"). Irgendwie passt das in meinen Augen nicht.
    Ich schwanke beim TS immer wieder zwischen fahren und etwas kaufen und nicht mehr fahren und nichts mehr kaufen. Meine Hauptbeschäftigung am PC ist der Flusi.

    Nürnberger 151 (2 Zugpaare) und 140 (1 Zugpaar) zogen vor der Wende die Interzonenschnellzüge zwischen Nürnberg und Probstzella.
    Hagener 151 (ersatzweise 150) zogen den D712 Frankfurt-Oberhausen zwischen Gießen und Hagen. Natürlich zogen sie auch Nahverkehrszüge aus 3 Silberlingen oder 4 Umbauwagen.
    Loks verkehren im Umlaufplänen, da steht genau drin, welche Lok aus welchem Zug kommt und mit welchem Zug sie weiterfährt. Da wird nichts dem Zufall überlassen. Beim Personal dasselbe: der Lokführer weiß auch schon Wochen vorher, welche Dienste er wann zu fahren hat. Wie sollte er sonst mit seiner Famile sein Privatleben planen? Keiner kommt zum Dienstantritt und fragt: "Was soll ich denn jetzt machen?"

    Dann drückt also eine KI Rangierlok einen Zug über den Berg, oben werden die Waggons entkuppelt, für jeden Wagen die Weichen einzeln für die Richtungsgleise gestellt und wenn ein Richtungsgleis voll ist und alle Wagen gekuppelt sind, kommt die Streckenlok, macht die Bremsprobe und fährt mit dem Zug los. Das kann der TS? Wahnsinn!
    Ablaufberge auf der Ruhr-Sieg-Strecke müssten in Hagen Güterbahnhof, Hagen-Kabel, Finnentrop und Kreuztal Rbf sein. Hagen-Vorhalle als einer der größten Rangierbahnhöfe im Westen ist ja leider nicht dargestellt worden. Hagen Güterbahnhof war für Stückgut und später Container zuständig und schon lange außer Dienst.

    Das ist eine sehr schöne Sammlung!
    Passt vielleicht nicht ganz hier her:
    ich habe mir inzwischen die Trainworx Re 4/4 II ubnd die Re 6/6 geholt und habe das Problem, dass immer eine Rest Bremskraft bleibt. Ich habe mir sowohl die Anleitung durchgelesen als auch das Video des Erstellers angesehen. Finde den Fehler nicht.


    Danke
    Werner

    Die Bilder geben gut die hügelige ostholsteinische Landschaft wieder. Aber welcher Hafen soll das auf dem ersten Bild sein? Puttgarden ist ein reiner Fährhafen und bis Lübeck gibt es auch keinen Hafen mit Güterverladung mehr.

    Hallo Bernd,
    wieweit geht denn Dein "Sulinger Kreuz"? Der VT08 fuhr den "Hanseat" auf der Rollbahn in den frühen 60ern. Als Nahverkehrs- und Eilzug kam er in Schleswig-Holstein und im Harz incl. Braunschweig und Hannover zum Einsatz.
    Evtl. eine Verwechslung mit dem VT23/24?


    Gruß
    Werner

    Freshbase, ich habe den TSW nicht. Aber wieso kann man im TS keinen Fahrzeugwechsel oder keine Schicht nachstellen? Zwischen zwei Zügen liegt immer eine Pause, man fährt nicht 5 Minuten später mit einem anderen Zug weiter. Nach dieser Zeit kann man doch auch im TS mit einem anderen Zug weiterfahren, oder habe ich Dich falsch verstanden?
    Übrigens kann man sich auf fernbahn.de Lokführerdienste ansehen ("Wo fahren Lokführer denn so hin?", 2 Beiträge). Mit Beispielen abgedeckt sind allerdings nur die Einsatzstellen des Fernverkehrs.

    Ich musste gestern in eine Großstadt im Ruhrgebiet. Mittags konnte ich problemlos zu Fuß eine siebenspurige Straße überqueren, ohne auf Autos achten zu müssen. Es waren kaum Leute unterwegs. In einem "Center" war nur DM geöffnet. 3 Leute vom Ordnungsamt habe ich insgesamt in den paar Minuten, die ich auf der Straße war, gesehen.


    Es war ein komisches Gefühl, alle Straßen leer, Autobahn auch relativ leer.


    Es mag in Ländern, deren Demokratien noch jung sind, Einschränkungen dauerhaft geben. Für Deutschland habe ich solche Befürchtungen nicht.