Interessante Diskussion. Man könnte sagen: "Alles hat seine Zeit." Das betrifft alle Bereiche des Lebens. Als ich Kind war, hatten wir keinen Fernseher und kein Telefon. In der Straße gab es drei PKW, einen davon hatten wir. Dafür stand ich jeden Morgen auf dem Weg zur Grundschule vor der geschlossenen Schranke, weil die 23er ihren Zug aus dem Bahnhof beschleunigte und pünktlich nach Siegen musste. Als ich auf's Gymnasium wechselte, fuhren E-Loks - überwiegend grüne. Mit den Eilzügen konnte man nach Amsterdam, Düsseldorf, Frankfurt und Oberhausen fahren. Die D-Züge hielten nur in der Nachbarstadt, sie fuhren nach Dortmund, Frankfurt, München, Norddeich Mole und Oberstdorf. Die schweren Güterzüge Richtung Süddeutschland fuhren mit den starken 150, 194, später 151.
Diese Zeit lebt für mich im MSTS und im TS weiter.
Ich käme aber nie auf die Idee, die Einheitselloks für besser als die heutigen zu halten. Es ist aber nicht meine Zeit.
Und Triebwagen mochte ich noch nie so sehr.