Beiträge von Hauptstadtbahner

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    Ach ja, RSSLO Streckenupgrades, aka "alle Assets und Gleise ersetzen und damit die Strecke quasi wie einen Neubau aussehen lassen". Dass diese Firma es geschafft hat, immer wieder die Community dazu zu bewegen, so massive Arbeit zu investieren, anstelle selbst einen Finger krumm zu machen in der Entwicklung, sollte schon fast von anderen Firmen studiert werden. Zum Glück für den Verbraucher wird es das so nicht...

    Schon in den Vorschaubildern sieht man mehrere Bahnhöfe mit baulichen Fehlern wie schwebenden Zäunen und Assets. Wie kann sowas überhaupt beim Bau passieren? Und warum wird sowas nicht vor der Aufnahme der Bilder/vor Release geprüft?

    fetthuhn Joa, was soll ich noch sagen, einfach hammermäßige Arbeit, wie immer! Die Strecke wirkt auch so sauber gebaut, wie kaum eine andere die ich kenne, was die Gleisbögen, die Randgestaltung, die Lärmschutzwände und alles weitere angeht. Es zieht einen nur so in die Bilder hinein und lädt ein durch die Kurven zu brausen!

    Bravo!

    DonMattheo Die Lok ist seit Monaten in Entwicklung. Wenn kurz vor Release jetzt auf neuen Bildern dieser Fehler zu sehen ist, gibt das Grund zur Sorge, dass da jemand in der Qualitätskontrolle nicht aufgepasst hat. Im übrigen ist das eine kritische Kenntnisnahme des Entwickelten.

    So Leid es mir tut, aber ich sag es besser jetzt, wo noch nicht viel gebaut wurde: Fang nochmal von vorne an. Wenn du eine reale Strecke nachbauen willst, brauchst du realistisches Terrain. Einfach auf der flachen Basismap zu bauen, wird selbst bei flachen Landschaften oft dem Charakter der Landschaft nicht gerecht (mit Ausnahme von Poldern und ähnlichem), und wenn du dich einmal in etwas unebeneres Terrain bewegen solltest, ist der Übergang von der Basishöhe 0 zu einer tatsächlich modellierten Oberfläche immer recht tückisch in der Gestaltung.


    Du wirst nie 1 zu 1 die realen Höhenverhältnisse auf den Quadratmeter genau bekommen, aber du hast zwei Möglichkeiten, realistischeres Terrain zu bekommen:

    1. Du importierst Höhendaten von einer Entsprechenden Datenbank in eine frische, leere Karte. Diese Höhendaten werden nicht genau dem echten Leben entsprechen und müssen ggf. nochmal gut nachbearbeitet werden, um für die Bebauung brauchbar zu werden. Bei komplizierten und großformatigen Terrainmerkmalen (Berge, große Hügelketten) ist dieser Weg aber fast unvermeidbar. Das ist in der Heide ja aber weniger anzutreffen. Deshalb gibt es noch

    2. Die Methode, das Terrain von Hand zu modellieren, mithilfe von topografischen Karten und deren Höhendaten. Das ist natürlich auch nicht perfekt realistisch, ist aber bei flacheren Gegenden durchaus machbar. Dazu suchst du dir eine interaktive topografische Karte deiner Region im Internet, und checkst die groben Höhendaten um die Strecke ab. Anschließend trägst du mit dem Höhen-Ebenen-Tool entsprechende "Blöcke" an Terrain auf eine leere, neue Karte auf, und fügst weitere Unebenheiten mit den Terrain-Finetuning-Tools obendrauf hinzu. Anschließend das ganze harmonisch ausglätten und dann bebauen, wobei fürs bauen ggf. nochmal manche Stellen eingeebnet werden müssen. Das klingt kompliziert und ist in der Szene hier definitiv nicht der bevorzugte Weg, ich lehne mich aber mal aus dem Fenster und behaupte, dass es bei einer relativ flachen Landschaft den allerwenigsten Spielern auffallen wird. Wenn man einmal den Dreh raus hat, geht das auch zügig von der Hand.

    Zurück aus der Pause, zurück am Bauen:

    Gestern und heute habe ich den Bahnhof Schwedt (Oder) umgekrempelt und nun ist er so aufgebaut, dass das Durchgangsgleis zum Gewerbepark nicht mehr gleichzeitig Haltegleis für endende Personenzüge ist. Das erhöht die betriebliche Flexibilität und Erreichbarkeit des Gewerbeparks deutlich. Außerdem habe ich das selbstverschuldete Problem des Bahnsteigwechsels beim alten Bahnhof beheben können. Die zuvor existierenden zwei Außenbahnsteige hatte ich nämlich nicht direkt verbunden, und die simulierten Fahrgäste hatten einen umständlichen Fußweg über die nächstgelegenen BÜs nehmen müssen. Damit ist jetzt Schluss: beide Kopfgleise befinden sich an einem Bahnsteig, der direkt vom neu verbesserten Bahnhofsvorplatz erreicht werden kann. Am gekrümmten, kürzeren Bahnsteig enden die RBs aus Richtung Bad Freienwalde, am längeren, geraden Bahnsteig die S-Bahnen aus Tannenberg.



    fetthuhn Ich finde deine Arbeit toll, aber möchte etwas zur Besonnenheit mahnen. Das Beste wäre denke ich erstmal, die S6 Friedberg-Langen samt Streckenabzweige fertig zu stellen und zu veröffentlichen. Dann hättest du diesen Abschnitt sicher beendet und die Community würde in den Genuss deiner wunderbaren Arbeit kommen. Anschließend könntest du dann für eine V2 weiter gen Süden bauen, wobei ich Darmstadt für ein gutes Etappenziel halte, denn es müsste ja auch der Hbf irgendwie umgesetzt werden, was nicht so einfach werden wird. Erst dann würde ich über einen Weiterbau gen Heidelberg und Mannheim nachdenken. Das sind nämlich wieder richtige Brocken, eine ganz neue Metropolregion mit dichter Bebauung und vielen Gleisen, sowie in Heidelberg anspruchsvollem Terrain drum herum. Unterschätze das nicht, allein Darmstadt-Heidelberg/Mannheim kann locker 2 Jahre dauern, bei guter Arbeitsgeschwindigkeit. Das wäre meiner Meinung nach allenfalls ein Fernziel, eine V3 oder V4.

    Und wieder ein Steuerwagen voller Modellfehler.

    Nicht nur sieht die Kopfform immer noch sehr merklich falsch aus, sondern auch die Türfenster sind deutlich zu breit, die Rahmenvertiefung um die Tür herum ist zu schmal, die Trennstellen der Schiebefenster sind nicht mittig sondern zu hoch im Fensterrahmen angesetzt und best of all: Die Anzahl der Schiebefenster auf der gezeigten Wagenseite stimmt überhaupt nicht mit dem Original überein. Die andere Wagenseite hat so viele Schiebefenster, die im Bild gezeigt aber nicht. Das alles konnte ich durch wenige Minuten Bildrecherche bestätigen.


    matthias.gose Wieso erfordert es außenstehende Leute wie Perotinus oder mich, um auf die Originaltreue deiner Produkte zu achten? Dass du nicht alles Millimeter-genau nachbilden kannst, ist klar, aber diese Fehler fallen mit bloßem Auge dem Kenner des Originals sofort auf und sollten in der Erstmodellierung des Fahrzeugs - mit Ausnahme der Kopfform - keinen Mehraufwand darstellen. Ich will nicht auf dir persönlich rumhacken, aber ich verstehe diese Ungenauigkeiten in deinem Arbeitsprozess einfach nicht.

    Sehr schönes Projekt! Da du dich noch in einem frühen Baustadium befindest hier ein wichtiger Tipp: Teste unbedingt den Abstand zwischen Zug und Bahnsteigkanten. Ich sehe hier auf den Bildern, dass die Lücke oft zu groß sein muss, denn du hast die Bahnsteige in der Regel erst an den Rand des Schotterbettes gelegt. Eine gute Daumenregel ist, den Bahnsteig so zu platzieren, dass man so viel Abstand von den Schwellen zum Bahnsteig hat, wie die Außenkanten der Schwellen von den Schienen.

    Ich hab mal probiert das in einer einfachen Grafik darzustellen.


    Viel Erfolg noch!

    Sehr schöne Arbeit wie von dir mittlerweile gewohnt! Einziger Störfaktor sind finde ich die sehr intensiv blauen Bahnhofs-Namenschilder. Da würde ich nochmal am Blauton schrauben, dass er etwas gedämpfter und matter aussieht, sodass es dem Original und den anderen Stationsschildern mehr entspricht.

    Ein letzter Screenshot-Post für dieses Jahr:


    Eine Doppeltraktion 646 verlässt zunächst Falkenberg (Mark) mit der exponiert auf einem Hügelvorsprung stehenden Kirche, und bahnt sich dann ihren Weg durch die äußersten Ausläufer des nordöstlichen Oderbruchs, bevor sie das fiktive Friedrichstrepp erreicht. Beim Fernblick in Bildern 4 und 5 fehlt merklich noch die Neuenhagener Oderinsel, die ich noch nicht modelliert habe.


    Puh, das ist jetzt schon ein herber Dämpfer seitens TTB. Ich glaube wir haben alle fest mit einer neuen S-Bahn-Baureihe gerechnet und stattdessen eine Traxx 3 zu bekommen, die es schon in gewisser Form im Spiel gibt, wirkt jetzt nicht wie der glücklichste Wurf - besonders wenn die Modelle der 480 und 485 jetzt beide existieren, und bei der 480 das sogar schon seit einigen Jahren der Fall ist. Ich hoffe eine der beiden Baureihen wird noch in absehbarer Zeit nachgeliefert.


    BigBenjy Werden die Dostos denn ein FEX-Branding bekommen? Das wäre eine schöne und denkbar einfache Art, diesen Zuglauf noch etwas mehr in den Fokus zu rücken, wenn ihr euch schon dafür entschieden habt.

    Ein kleines Lebenszeichen aus Nordostbrandenburg:


    Die letzte Lücke in Sachen Busbetreiber auf meiner Karte wurde gefüllt. Für den ganz überwiegend ländlich geprägten Landkreis Uckermark ist die Uckermärkische Verkehrsgesellschaft UVG zuständig.

    Leider haben sich beim Verarbeiten der Textur Artefakte in die Fenster eingeschlichen, die scheinen aber leider nicht wegzukriegen zu sein. Naja, von 10-15 Metern sieht es schon wieder passabel aus.