Na ja, Arcade eher nicht. Ist halt Made in Nippon für jüngere Gamer. Da braucht es Highscores.
Ansonsten: Einfach F5 drücken und genießen oder die Aufgabe im Trainingsmodus spielen. Ist nur ein Spiel, beißt nicht.
Na ja, Arcade eher nicht. Ist halt Made in Nippon für jüngere Gamer. Da braucht es Highscores.
Ansonsten: Einfach F5 drücken und genießen oder die Aufgabe im Trainingsmodus spielen. Ist nur ein Spiel, beißt nicht.
Was mich stark stört: Woher weiß man, wann die Geschwindigkeit reduziert wird? Ca. 400 Meter vorher kommt die plötzliche Meldung, dass in 400 Metern bspw. 80 statt der aktuell geltenden 120 gelten und das ist auf Dauer doch etwas ungeschickt.
Man muss dazu sagen, dass es in Japan gar keine Ankündigungstafeln für Geschwindigkeitsbegrenzungen gibt. Das macht alles die Streckenkunde. Wobei seit dem Unglück von Amagasaki ( https://de.wikipedia.org/wiki/Eisenbahnunfall_von_Amagasaki ) zumindest die JR-Strecken alle mit (dem schon vorher existierenden) ATS-P ausgerüstet sind. Hier wird eine Bremskurve vor der Gefahrenstelle berechnet, die den Zug automatisch auf die Zielgeschwindigkeit bremst, wenn der Tf das nicht von sich aus tut.
Running Train hat nur die "alte" ATS, bei der das Klingeln beim Überfahren eines Ankündigungsmagneten quittiert werden muss, das Gebimmel im Anschluss soll dann an das Bremsen erinnern. Ob man wirklich bremst, wird aber nicht überprüft (teilweise muss aber beim Quittieren die Bremse angelegt sein, kann aber danach direkt ausgelöst werden), man kann auch mit Vollgas über das Haltsignal fahren.
Grafisch ist Running Train absolute Spitzenklasse, auch mit den ganzen umgesetzten Details. Es fühlt sich direkt an, wie Japan sich anfühlen sollte. Das haben die UW-Strecken im TS nie hinbekommen und auch die Tadami-Screenshots vom TSW hauen mich in der Hinsicht nicht vom Hocker.
Von Spielprinzip orientiert es sich klar an Densha de Go!, wenn auch nicht ganz so bestrafend. Die letzten DDG-Teile sind dies allerdings auch nicht mehr in der Form wie früher. Highscores gibt es in Densha de Go! schon seit dem ersten Teil von 1996, hat also nichts mit einer jüngeren Gamer-Generation zu tun. Auch BVE hatte in den ersten Versionen (Auflösung 640x480...) sowas wie ein Game Over.
Was die Simulationstiefe angeht, ist durchaus noch einige Luft nach oben.
Die beiden Elektrotriebwagen verfügen in der Realität (bzw. ihre realen Vorbilder) über elektrische Nockenschaltwerke. Das Hochschalten erfolgt in sequentiellen Stufen, ein stufenweise Runterschalten ist bei diesem System (mit Ausnahmen) nicht möglich, sondern nur ein Rückgang auf 0. Das ist überhaupt nicht umgesetzt, was man vor allem bei dem Triebwagen der Reihe 5000 sieht - das Amperemeter verbleibt beim Beschleunigen zu Beginn starr auf einem Wert, ein Verringern der Fahrstufe führt auch zu einem Verringern der Beschleunigung. Beim Beschleunigen aus höheren Geschwindigkeiten dauert es eigentlich, bis die Beschleunigung erreicht ist, weil das Schaltwerk erst hochlaufen muss, hier ist die Beschleunigung direkt erreicht.
Auch der Dieseltriebwagen scheint seine volle Beschleunigung ziemlich direkt zu erreichen und nicht erst mit dem Hochdrehen des Motors.
Running Train macht durchaus Spaß und ist grafisch der absolute Hammer - wenn TSW nur halb so gut aussehen würde...
Aber die Simulation der Züge ist gar bei vielen Fahrzeuge im TS besser umgesetzt.