Beiträge von [1247]DetPhelps

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    Wenn ich jeden Tag einen Umlaufplan von rund 1000km (oder wie auch immer) habe, dann merke ich mir nicht jeden Vorsignalabstand auf den Meter. Da ist es viel intuitiver, wenn man ein Vorsignal ohne Zusatzlich sieht und weiß: aha! bremsweg der Strecke. Alle andern stehen da drunter und sind im BuchFpl markiert. Wenn man das für jedes Vorsignal machen müsste, wird der ganz schön dick.

    Es macht aber schon Sinn, das Signale in festem Abstand stehen, wenn das dazugehörige Zugsicherungssystem wegabhängig ist. Außerdem ist es ungemein praktisch wenn der Tf weiß dass sein Vorsignal 1000 Meter vor dem HS steht. Sicher, dass das abweichen kann, aber dann bekommt man es auch angezeigt. So eine Kennzeichnung fehlt z.B. bei der ÖBB

    Ja ich habe dich verstanden, dir ist wichtiger dass deine Person pünktlich vor den heimischen Fernseher kommt.


    Du schiebst die Schuld auf die Zugsicherung. Der, der Mist baut, ist aber der der die Fahrpläne ausgearbeitet hat.


    Ich stelle den Anspruch, das ein Zugsicherungssystem zur sicheren Seite handelt. Das kann die I60 nicht! Sie gehört abgeschafft, auch bei den Österreichischen Bundesbahnen.


    @Barrett Österreich hat keine festen Vorsignalabstände, wie wir sie in Deutschland kennen, und unternimmt auch nichts dagegen.

    Zur I60:


    Grundlegend ist die I60 eine verbesserte Variante zur I54, mit dem Hauptunterschied, dass man die Zugart am Fahrzeug einstellen kann und nicht fest eingestellt ist. Die Überwachungsgeschwindigkeiten sind die gleichen, nämlich 95/75/60 km/h.


    Nachteile der I60 gegenüber I60R/PZB90:

    • die Geschwindigkeit wird nur punktuell überwacht, nämlich in bspw. Zugart O einmal nach 20 Sekunden. Und noch einmal am 500er auf 65 km/h. Das heißt der Zug könnte mit z.B. 140 km/h in 20 Sekunden 770 Meter zurücklegen, so dass es selbst dann bei einer Zwangsbremsung unweigerlich zum Überfahren von Hp0 kommen muss. Beim 500 Hz-Magnet gilt respektive das Gleiche.
    • Das Stillstehen des Zuges wird nicht überwacht.
    • Es wird durch einen fehlenden restriktiven Modus die Anfahrt gegen Hp0 nicht durch einen restriktiven Modus erschwert. Das Ergebnis von diesem Mangel hat @Matze L erwähnt; das Zugunglück von Rüsselsheim 1990.
    • Nachtrag: fehlende Wegabhänigkeit. wird ein 1000 Hz-Magnet sehr langsam passiert, kann man nach Ablauf der Überwachnungszeit bis zum 500 hz-Magnet stark beschleunigen und über das Signal Drüberrutschen.

    Zur PZB90:


    Die PZB90 überwacht VÜ = 85/70/55 km/h.


    wesentliche Verbesserungen gegenüber I60/I60R:

    • restriktiver Modus nach Stillstand in einer 1000/500 Hz-Beeinflussung. Die Anlage wechselt nach Schleichfahrt oder Stillstand in den restrikiven Modus. Damit wird das Anfahren gegen Hp0 ab 45 km/h nach einer 1000 Hz-Beeinflussung und 25 km/h nach einer 500 Hz-Beeinflussung verhindert.
    • kontinuierliche Überwachung der Geschwindigkeiten, und nicht wie bei der I60 punktuell. Überfährt man diese Kurven, so gibt es eine Zwangsbremsung zu egal welchem Zeitpunkt nach der Beeinflussung. Das war zugegeben auch schon bei I60R so.
    • Angepasste, kürzere, niedrigere Prüfkuven, eine Reaktion auf Rüsselsheim.

    Fazit:


    Die I60 ist, wie der Name sagt bereits 56 Jahre alt und nach damaligem Wissensstand der Bahntechnik gebaut. Die PZB90 ist mit den neuesten Erkenntnissen entwickelt und verbessert. Sie behebt die Sicherheitslücken der I60 und I60R zur sicheren Seite hin und ist somit ein zeitgemäßer Ersatz und "sicherer" als die I60/I60R. Durch die verwendete Mikroprozessorentechnik fällt die Fahrzeugausrüstung kleiner und leichter aus, es sind Anpassungen durch Updates möglich; sogar angepasste Prüfkurven wie bei der S-Bahn HH sind möglich.


    Allesamt Vorteile, die dafür sprechen, dass die PZB90 die "sicherere" Zugsicherung im Vergleich mit der I60 ist.

    "The Cat Empire" hat es mir an getan.


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    etc. pp.