Zum Februar gibt es wieder einmal ein Update zur Strecke. Wie im letzten Beitrag ausgeführt, bereitet uns Hildesheim nach wie vor ziemlich viel Arbeit. Im gewohnten Bilderbogen gibt es mehr dazu.
Wir halten uns an die Traditionen aus Vienenburg und Langelsheim und gestalten die Strecke bis zum Einfahrsignal aus Richtung Emmerke aus. Im Fall von Hildesheim hat das allerdings auch noch einen anderen Grund …

Direkt hinter dem Esig Hildesheim läuft die Ausgestaltung dann langsam ins Leere – hier ist der nordwestliche Endpunkt des Harznetzes definitiv gesetzt. Die Züge aus Bodenburg endeten in den Neunzigern meist in Hildesheim, die Vielzahl der Interregios spannte hier von Diesel- auf E-Lok um, und auch die Übergaben von der Lammetalbahn hatten an dieser Stelle ihren Endpunkt. Lediglich die Regionalbahn von Bad Harzburg nach Soltau sowie einige Güterzüge fuhren hier weiter. Für uns insgesamt ein stimmiger Endpunkt.

Kurz hinter dem Einfahrsignal Hildesheim wird die Innerste ein letztes Mal spektakulär gekreuzt. Der Viadukt kommt der Realität recht nahe, konnte jedoch aus bestehenden Assets zusammengebaut werden. Unter dem Viadukt sehen wir neben der Innerste noch ein weiteres Gleis: eines der angekündigten Zugaben der V2. Die Hildesheimer Hafenbahn, die zum Release vollständig befahrbar und ausgestaltet sein wird. Hier verkehren zum einen Güterzüge, zum anderen gab es Sonderfahrten mit Dampflokomotiven der Baureihe 24. Beides wird in den mitgelieferten Szenarien zu finden sein.

Einige hundert Meter an den Ausfahrsignalen richtung Hannover: das Stellwerk "Hw". Hinter dem Stellwerk fädelt die Stichstrecke nach Hildesheim Hafen aus...

...und der Blick von oben über das Areal vom Güterbahnhof. Die Gleise ganz rechts waren damals schon mehr nicht in Benutzung.... in der modernen Version werden sie dann völlig verschwinden.
Stellwerk "Hsw" unter der Straßenbrücke.

Die alten Güerschuppen nicht mehr in Benutzung... ab den 2000´er Jahren war an diesem Standort DB Autozug Verladung. In der modernen Version dann keines mehr von beiden.
Das imposante Stellwerk "Hmf" und das BW Hildesheim mit zwei Drehscheiben sind auch Alleinstellungsmerkmale der "großen" Neunziger Ausgabe.
Blick richtung Personenbahnhof. Die von Stephan erstellten Schilder trennen die jeweiligen Stellwerksbezirke und kamen in Hildesheim häufig zur Anwendung.
... und zu guter letzt das Stellwerk "Ho" an den Ausfahrten richtung Lehrte, Braunschweig und Goslar.