Zwischen den Jahren gibt es an dieser Stelle auch mal ein größeres Update aus dem Harz im Form eines Bilderbogens und gleich zwei großen Ankündigung dazu.
Dank der Mithilfe von ice ist der Güterbahnhof Bad Harzburg endlich komplett fertiggestellt inklusive Kiesverladung. Der EInfachheit halber haben wir uns für den Zustand 1997 entschieden ohne die Verladegleise nach hinten raus, die eh schon lange nicht mehr genutzt wurden. Die Kiesverladung, der Güterschuppen und das Gleis hinter dem Stellwerk sind aber alle vorhanden.
In Salzgitter-Bad sind nun Gleise und Signale vorhanden (Klein Mahner und Salzgitter-Calbecht übrigens auch). Zustand ca. 1996/1997 kurz vor dem großen Kahlschlag, nachdem nur noch 2 Bahnsteiggleise überlebt haben. SZ-Bad eignet sich dadurch wunderbar als Start- und Endpunkt für Szenarien. In den Neunziger gab es nachmittags Umläufe von Braunschweig über Salzgitter-Bad nach Hildesheim. Neben diesen Umläufen kann man auch Güterzüge von und zur VPS ein paar Kilometer weiter fahren als bisher. Perspektivisch sollen die paar Kilometer Privatstrecke zu den Stahlwerken auch noch entstehen.
Einfahrsignal Salzgitter-Ringelreim aus richung SZ-Bad. Die kurze Strecke zwischen den beiden, recht groß ausgelegten Betriebsstellen, wird auch schon ausgestaltet.
Die Streckenabschnitt Groß Düngen-Hildesheim Ost ist zu 90% fertiggestellt. Hier bei der Ortschaft Egenstedt, wo die Innerste ein letztes mal sichtbar direkt neben der Strecke auftaucht.
Ehemaliger Bahnhof Marienburg bei Hildesheim. Bereits in den Neunzigern nur noch Blockstelle. Das kleine, quadratische Stellwerk direkt am BÜ fehlt noch.
Oh, was haben wir denn da für einen Abzweig? Die Kleinbahn von Diekholzen nach Marienburg war in den Neunzigern bereits seit Jahrzehnten stillgelegt. Allerdings wurde die Strecke 1997 reaktiviert und bis 2003 bedienten Anschlussfahrten mit 20 Kesselwagen den ehemaligen Schicht Hildesia, um ihn mit Lauge zu verfüllen. Wir wollten eigentlich keine neuen Baustellen aufmachen, aber wir haben uns nun doch entschieden die zusätzlichen 7 Kilometer mit reinzunehmen. So viel zu Ankündigung Nummer Eins.
Der erste Kilometer entlang der Beuster und der Ortschaft Söhre ist bereits fertiggestellt und fungiert gleichzeitig als "ferne Ausgestaltung" für die Strecke Hildesheim-Goslar. Passt!
Der alte Schacht in Hildesia als Endpunkt der Übergabestrecke. Zufälligerweise hat sich im Icepack ein passgenaues Asset dafür gefunden und spart uns somit arbeit.
Letzte Innerstequerung kurz vor dem Stadtgebiet von Hildesheim. Ich schlage mich bereits mit den ersten paar Hundert Metern im Stadtgebiet herum und stoße da an meine Grenzen. Vor Hildesheim befindet sich ein riesiges Wirrwarr aus Straßen/Fußgänger Unterführungen, die warscheinlich nicht 100% realitätsgetreu umsetzen kann. Die Strecke im Stadtgebiet ist eh von Bäumen und Büschen gesäumt und man erkennt nicht viel von Hildesheim aus dem Führerstand. Entsprechend wird das Stadtgebiet auf "Sparflamme" ausgestaltet und endet nach wenigern hundert Metern an Baumreihen.
Ankündigung Nummer Zwei
Obwohl wir mehr als genug Arbeit haben, ist bei uns der Entschluss gefallen, in Zukunft eine zweite Auskopplung der Strecke in modernen Zeiten zu erstellen. Grundlage dafür wird die „alte“ Jahr-2000-Map sein, da diese ohnehin größtenteils nach Erixx-Führerstandsfahrten gebaut wurde und bereits ziemlich gut passt.
Der aktuelle Plan ist, nur Hildesheim–Bodenburg sowie Hildesheim–Goslar–Bad Harzburg–Vienenburg in die Moderne zu verfrachten. Die Innerstetalbahn fliegt gemäß Realität heraus, Hildesia gibt es nicht mehr und Salzgitter-Bad, Langelsheim sowie die künftigen Erweiterungen gen Osten werden ausschließlich in der großen Bundesbahn-Map existieren.
Warum? Weil „modern“ nur einem Zweck dient: als Piste für den wunderbaren LINT 54 von gamerTV und Konsorten. Einen Zeitplan dafür gibt es übrigens, aber leider wird die Erixx-Variante sicherlich deutlich früher erscheinen als unsere Strecke. Da müsst ihr euch leider noch ein paar Monate gedulden.
Es gibt derzeit zwei bis drei verschiedene Vorgehensweisen, über die wir gerade diskutieren. Ich vermute, am einfachsten wäre es, Hildesheim–Derneburg aus den Neunzigern auf die moderne Map zu mergen, beides zu verbinden und entsprechend anzupassen. Das klingt erstmal ganz einfach, wird aber Arbeit und Nerven kosten.
Damit aber nicht genug: Wie bereits angedeutet, wird neben Hildesheim–Bad Harzburg auch die Lammetalbahn im modernisierten Zustand enthalten sein – inklusive der Haltepunkte Wesseln und Soletherme. Zusätzlich planen wir, im Download zwei verschiedene Versionen mitzuliefern: einmal den Zeitraum 2010–2023 und einmal den Zeitraum ab 2024 mit den KS-Signalen in Goslar, Bad Harzburg und Vienenburg.
Wenn wir erst einmal fertig sind, ist es eine Sache von einem Tag, die 10–15 neuen KS-Signale im Harz zu setzen. Dann kann man zwischen „modern“ und „ganz modern“ wählen. Die Unterschiede in der Landschaftsgestaltung sind absolut marginal, werden aber selbstverständlich berücksichtigt =)
Frohe Weihnachten und frohes neues, wünscht Team Harznetz.