Ähnlich wie bereits in der V1 mit der Ottiliae-Schach Feldbahn, wollten wir auch in der V2 etwas besonderes mit reinnehmen, was man bisher nicht im deutschen TSC hat. Mittlerweile sind die Anschlussbahnen von Marienburg in den Hildesheimer Wald fertiggestellt und voll befahrbar.
Der V2 werden somit 10 zusätzliche Kilometer Spielwiese hinzugefügt. Wir möchten die Spieler nicht mit den Details von Sperrfahrten und Bahnübergangssicherung überfordern. Entsprechend werden die Szenarien relativ einfach gehalten mit einigen Hinweistexten, damit es nicht völlig unrealistisch daherkommt. Mit den jeweiligen Übergabezügen in den Hildesheimer Wald (und anderswo hin) kann man sichtheoretisch einige Stunden beschäftigen. Mit geringer Geschwindigkeit durch die Landschaft gurken und Wagen zusammenrangieren kostet Zeit. Das basteln, ausgestalten und recharchieren hat allerdings auch Zeit gekostet.. Mir sind im Harz allerdings auch keine weiteren Anschlussbahnen bekannt, die sich über mehrere Kilometer erstrecken und in den Neunzigern noch im Betrieb waren. Somit wird es bei diesem Experiment bleiben und wir konzentrieren uns künftig wieder auf die Hauptstrecken.
Die Anschlüsse direkt an der Strecke bauen wir zwar weiterhin ein und gestalten Sie aus...aber die Anzahl der Anschlüsse im Harz ist mittlerweile so hoch, dass selbst wir mittlerweile durcheinander kommen und garnicht wissen, wie wie viele Szenarien wir bauen sollen, um alles in Szene zu setzen.

Anfang 1998 verlässt eine Baureihe 204 in Orientrot mit Kesselwagen den Hildesheimer Güterbahnhof in Richtung Diekholzen zwecks Verfüllung des Schachts Hildesia mit Lauge.
Am Bockgleis sonnt sich die Baureihe 151, die den Zug von Thüringen nach Hildesheim gezogen hat.
Die Übergabe hat die Hauptstrecke Hildesheim-Goslar längst verlassen und dieselt die Steigung richtung Diekholzen hinauf.
Hier wird die Kreisstraße in Diekholzen überquert.
Angekommen am Schacht Hildesia, werden die Kesselwagen ans Bockgleis gedrückt.
Jetzt geht es zurück zur Abzweigstelle mitten im Feld, um noch einige Wagen bei Bosch Blaupunkt abzuholen und nach Hildesheim zurückzubringen.
Lange Schlange am Bü der Kreisstraße...

In der Ferne durchquert die Schnellfahrstrecke Hannover-Würzburg den Hildesheimer Wald nicht sichtbar im Tunnel.
...und zurück nach Hildesheim Güterbahnhof.
Zum Abschluss noch eine Auflistung der spielbaren Anschlüsse im Harznetz V2:
- Bosch Blaupunkt Hildesheimer Wald
- Schacht Hildesia Diekholzen
- Hildesheimer Hafenbahn
- Awanst K&S Bad Salzdetfurth (Katzenstreu!)
- Derneburg (Übergabe zur Nettetalbahn)
- Baddeckenstedt (Ladegleise der alten Zuckerfabrik)
- Salzgitter-Bad (Endpunkt Übergabe VPS zur Salzgitter AG und diverse andere Güterleistungen)
- Grauhof (dargestellt, aber bereits vom Netz abgeklemmt und nicht mehr befahrbar)
- Langelsheim Stewing Schwellenwerk
- Langelsheim Chemetal
- Langelsheim Gbf (Abtransport von Holz)
- Langelsheim ehemalige Gleis nach Grauhof (Abstellung alter Wagen)
- Clausthal Ost Brauerei
- Lautenthal/Clausthal/Altenau (Abtransport von Sturmholz)
- Goslar Lindenplan und alter Güterbahnhof (Zirkuszüge und Militär Fliegerhorst anfang der Neunziger, Abstellplatz für Bauzüge und ähnliches)
- Oker (HC Stark)
- Oker Adamsgleis (ausser Betrieb, ehemaliger Anschluss zum Rammelsberg)
- Oker Gbf (diverser Güterverkehr, Holztransporte und Zirkuszüge)
- Oker Harz Metal (Geplanter Einsatz Kleinlok von SeKu.)
- Oker Kalkwerk (bereits ausser Betrieb, Abstellung von alten Güterwagen)
- Oker Ost (Abstellung alter Wagen und Rangierbewegungen Kleinlok Harz Metal). Geplanter Einsatz Kleinlok von SeKu.
- Awanst Harlingerode (Anlieferung von Gestein)
- Güterbahnhof Bad Harzburg (Schotterverladung)
- Vienenburg Awanst (noch unklar ob Museumsgleis oder Landhandel. Anfrage an das Museum in Vienenburg erfolgt)