Die Aufnahmen sind schon wichtig und wie sie gemacht wurde. Schlechte Aufnahmen bringen wenig. Aber die Verarbeitung ist wesentlicher von Bedeutung. Sieht man ja bei DTG. Es nutzt nichts, wenn man tolle Aufnahmen hat, aber die Fahrzeuge nicht versteht oder generell nicht wirklich weis, wie man Sound dafür verarbeitet, einbaut und steuert. Ich bin sicher auch nicht Krösus in der Kategorie, aber ich lege da schon Wert drauf, dass es in der verfügbaren Zeit so gut wie möglich wird. Für den 420 kann ich noch nichts zum Sound sagen. Werden wir sehen. Es werden auf jeden Fall ein paar frische Sounds dabei sein.
Beiträge von Maik Goltz
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Ja und das hat CD RED sicher einiges an Geld gekostet das zu tun. Gehen tut es, aber es wird nicht unbedingt gewünscht oder gar geduldet. Auch ist es kein Verschieben. Man bucht einen neuen Slot und muss die ganze QA nochmal durchmachen. Das kostet alles Geld wie sau. Wenn ich natürlich weis, dass mein Game sich 130Mio mal verkauft, dann lach ich da drüber, aber bei einem TSW oder DLCs dazu eben nicht.
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ob man den Release verschiebt
Möglicherweise haben das einige noch nicht verstanden, aber genau das geht nicht. Man kann Releases nicht einfach verschieben. So läuft das einfach nicht. Da werden Slots gebucht und lässt man die verstreichen, sind die futsch. Sowas mag Sony oder MS gar nicht. Deswegen erscheinen auch so viele andere Spiele zwanghaft zum angemeldeten Termin, egal ob die nun fertig sind oder nicht. Day1 Patches sind dann eine der vielen Maßnahmen der Entwickler dagegen anzugehen. Bei "normalen" kompletten Spielen ist der Gold-Status sehr weit vor Release gegeben. Ab da hat man dann Zeit die Day1 Patches zu machen. Beim TS oder solch kleinen DLCs ist da nicht so viel Zeit zwischen. Ich denke mal so um die 2 Wochen maximal wird das sein. Also 2 Wochen vor Release ist das Produkt final, egal ob das wer gut heist oder nicht. Auch DTG ist da den Zwängen der Brange unterlegen. Sonst könnten sie nicht auf den Konsolen verkaufen. Und Zeitpläne und Releasepläne machen eben auch immer Leute die von der Entwicklung der Dinge keine Ahnung haben. Das ist fast überall so. Irgendwer muss es halt planen und organisieren. Du kannst einen 200 Mann Haufen ja nicht machen lassen was sie wollen. Da kommt am Ende gar kein Produkt rum. Das wird alles gelenkt bis ins kleinste Zeitfragment. Das macht es zB. auch für mich, als einer der gern Zeit in Entwicklung investiert um Dinge besser zu machen, sehr schwer meine Ideen umzusetzen. Ich werde auch vom Zeitplan und anderen nervigen Dingen eingebremst in dem was ich machen kann wenn ich für DTG Auftragsarbeiten mache. Schön ist das nicht, aber so ist das nun mal und daran kann man auch nichts ändern.
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Die E-Bremsen bei den VR-Fahrzeugen sind deutlich stärker als die der entsprechenden Pendants
Ja, das ist auch so. Die liefern 300kn weil das eben damals so war im TS. Eine Lösung für das Problem hatte ich erst mit dem ET403 gefunden. Davon profitierten dann aber nur noch der VelaroD und der 425.
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Jeder "Simulator" hat seine Vor- und Nachteile. Die Wollmilch spritzende Eierlegesau gibt es nicht.
ZUSI ist ein "richtiger", Werte basierter Simulator. Legt wenig Wert auf korrekte Darstellung, dafür aber sehr auf korrekt und parametrische Ablaufsimulation. In ZUSI fehlte mir immer das "Gefühl" einen Zug zu fahren. Rein mathematisch aber fährt man da einen echten Zug. Perfektes Number-Crunching halt. Mehr aber auch nicht. Immersion ist oft eher gering (wenn man nicht noch weiteres externes Zubehör benutzt). Es geht nur um korrekte Werte. ZUSI-Display ist eine sehr nette Zugabe.
TS/Railworks/RailSimulator ist in erster Linie mal ein Spiel und auch so entwickelt worden. Leider nie fertig entwickelt. Dennoch bietet die darunter liegende Simulation, für den Zeitpunkt der Entwicklung und die Marktausrichtung , eine sehr solide Basis. Man muss aber mit ihr korrekt umgehen, sonst sind die Ergebnisse falsch. Im TS spürt man die Bewegung des Zuges aber deutlich mehr als in z.B. ZUSI oder TSW. Liegt daran, wie die Fahrzeuge letztlich funktionieren. Da hat Kuju damals echt gute Arbeit geleistet. Ich wage zu behaupten, dass das Grundprinzip, auf dem der TS aufbaut, bisher ungeschlagen ist. Leider ist es eben ein halbfertig veröffentlichtes Produkt und hat viele, für Entwickler auch extrem nervige, Probleme an sich haften. Die Grafik ist durchaus darauf ausgelegt, schön zu sein, aber das hängt maßgeblich vom Entwickler des Content ab, wie schön es am Ende ausschaut. Gilt da generell für alle Bereiche. Je mehr Arbeit man reinsteckt, um so bessere Ergebnisse kommen raus.
TSW ist der Versuch, den TS auf moderner Engine neu aufzulegen. Die Simulation, die dem TSW zugrunde liegt, ist sehr weit mehr ausgearbeitet als in ZUSI. ABER es muss auch korrekt benutzt werden. Ich möchte hier keine Entwickler beschämen, aber bisher ist dort kaum etwas korrekt umgesetzt. Es ist schlicht zu kompliziert und erfordert ein immenses Maß an Wissen um die Funktionsweise von Schienenfahrzeugen in allen Belangen. Würde man all die nötigen Werte kennen und entsprechend anwenden, wäre der TSW eine hervorragende Simulation. Aber wie immer spielt eben die Zeit eine wesentliche Rolle. Und so wird eben auch da viel "gemurkst". Man muss sich das so vorstellen, dass man z.B. das komplette Luftdrucksystem eines ganzen Zuges bis aufs letzte Detail exakt nachbilden kann. Leider muss man das eben auch tun, sonst funktioniert es nicht korrekt. Das Problem ist, dass man die nötigen Daten nicht hat und auch nicht bekommt. Das gilt dann auch für andere Teilbereiche wie z.B. den Drehstromantrieb von modernen Loks. Woher bekommt man eine V/f Kennlinie für eine Drehstrom-Lok? Gar nicht. Das sind mehr oder minder Betriebsgeheimnisse. Würde man sie aber haben. könnte man sie mit dem TSW exakt nachbilden. Das kann nicht mal ZUSI wirklich. In ZUSI muss man noch immer eine Zugkraftkennline hinterlegen. Im TSW wird die ASM und die nötigen Umrichter wirklich kleinkariert nachgebaut und ergeben am Ende die Zugkraft am Haken. Das könnte man hier jetzt noch weiter ausführen, aber das ist nicht der Zweck dieses Threads. Der TSW wird irgendwann richtig gut werden, aber das ist ein langer Weg. Der Entwicklungsaufwand per Fahrzeug ist das große Problem. Schauen wir mal.
Andere "Simulatoren". Ich kenn nicht alle. Ich kenne alle Trainz Ausartungen und das ist am Ende keine Simulation wie die zuletzt genannten. Es ist mehr eine Mischung aus Modellbahnsimulation aber mit der Fähigkeit in Real-Scale zu bauen. Physik ist eher mau, Sound auch. Im Fst fahren macht weniger Spaß und ist wenig immersiv. Dafür bietet Trainz wirklich hervorragende Eingriffsmöglichkeiten für Funktionalitäten auf Script-Basis. Gut dokumentiert dazu. Aber das kann der TSW besser. ZUSI ist da geschlossen. Da muss der eine Entwickler im Core Änderungen vornehmen für neue Funktionen. Das kann Trainz schon immer deutlich besser. Im TS braucht man eine gehörige Portion Ehrgeiz, gepaart mit viel Geduld und Fummelfreude, um gute Ergebnisse zu erzielen (ein per se frustrierender Vorgang).Fazit: es gibt keinen "besten Simulator". Es gibt diesen und jenen. Man muss als Spieler selbst rausfinden, welcher für einen der bessere ist. Jeder hat andere Vorlieben. Die verschiedenen Programme haben verschiedene Zielgruppen und lassen sich daher nur schwerlich vergleichen.
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Diese Zeichnungen sind aber leider oft maßstäblich nicht ganz korrekt. Das sieht man auf den ersten Blick nicht. Da muss man schon einige Mühe reinstecken, um die Abweichungen zu erfassen. Aber diese kleinen Abweichungen sind oft schon genug, um das "Gesicht" einer Lok zu versauen beim Nachbau. Fakt ist aber auch, dass man oft nichts anderes hat. Auch hier sind halt Kompromisse zu machen. Machen die Modellbahnhersteller ja auch oft. Sämtliche Modellbahnloks die ich besitze haben solche "Fehler". Deswegen renn ich aber nicht im Kreis ums Feuer

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in Problem bei vR Loks, an das ich mich noch erinnere, ist, dass man den Bremshebel nicht voll auf lösen stellen durfte, da man die Bremse sonst überludt.
Hat der Bremshebel keine FÜ Taststellung? Vielleicht kann man dem Pulthersteller das mitteilen und ggf. kann er es umsetzen. Denn das ist ja ein Problem bei fast allen deutschen Fahrzeugen, auch für TSW dann interessant, falls das Pult dazu kompatibel gemacht wird.
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Auf jeden Fall interessant die unterschiedlichen Meinungen und Ansichten zu lesen. Man nimmt sich seine Erkenntnisse aus der Diskussion mit. Kann auch einem verblendeten Dummbatz wie mir schon mal helfen den richtigen Pfad zu finden
Danke für die Anregungen. -
Fraglich ist hier jedoch nur, ob es wirklich "mangelhaft" umgesetzt wurde oder Geschmacksfragen die Meinungen einiger treiben.
Wenn tatsächlich ein Sachmangel vorliegt, kann man auch Software unter bestimmten Bedingungen zurückgeben oder eine Minderung des Preises verlangen.Wer bei diesem Produkt von mangelhaft im Sinne der Spielbarkeit argumentiert, liegt eben meiner Meinung nach falsch. Das Produkt ist ja nun mal nicht halb kaputt. Es hat einen Umfang der absolut spielbar ist und weit über viele andere Produkte in dem Segment hinaus geht. Ob der Preis für das dargebotene angemessen ist, da entscheidet wohl jeder Kunde für sich selbst. Niclas war der Preis angemessen für die geleistete Arbeit und somit hat er ihn eben auch angebracht. Überteuert oder maßlos ist der angebrachte Preis nicht. 100€ wären maßlos und zu viel. 30€ aber definitiv nicht. Ihr seht immer nur Euren Nutzen am Produkt, aber irgendwie nie, dass da auch Menschen hinter stehen, die da viel Arbeitszeit, Ehrgeiz, Mühe und auch oft viel Geld reingesteckt haben. Das muss alles gegeneinander relativiert werden und dann kann man mal schauen, ob diese lächerlichen (ja das meine ich so im Zusammenhang mit der Arbeit die in so einem Produkt steckt, egal ob es nun gefällt oder nicht) 30€ nun wirklich zu viel sind für das dargebotene Spiel-Gut. Nur weil es mal ein paar wenige Produkte gibt, die für das Geld wirklich weit mehr bieten, ist das noch kein Standard oder Maßstab. Arbeitszeit steckt in jedem Produkt. Und genau das ist, was ihr am Ende bezahlt. Wem das gebotene nicht passt, der soll doch die Finger davon lassen und sich nicht Monatelang über den Fehlkauf monieren. Ihr habt stets alle die Möglichkeit zu warten, zu beobachten und dann zu entscheiden, ob das Produkt für euch taugt und dann könnt ihr es kaufen. So gut wie kein DLC im TS ist heute noch eine Katze im Sack. Das Zeug wird immer umgehend und ausgiebig vorgestellt von diversen Leuten, die das Produkt nicht kaufen müssen, sondern gestellt bekommen. Mag sein, dass so eine Vorstellung nicht objektiv genug ist, aber vorgaukeln tut keiner was. Man zeigt immer das, was man bekommt. Wer da zu viel rein interpretiert und das tuen hier eben viele seit jeher, der muss mit Enttäuschungen rechnen. Das sind keine Ferraris oder sowas in der Preisklasse, wo man wirklich nach jeden falsch sitzenden Schraube suchen kann. Ich lese immer mal wieder in anderen Foren von "Premium-Preisen". Da muss ich dann innerlich laut lachen. Premium-Preise sind was ganz anderes. Das hier sind alles normale, sogar günstige, Preise, wenn man die geleistete Arbeit und den zu erwartenden Ertrag (Selling Numbers) dagegen stellt. Leider wisst ihr halt wenig über die letzteren Dinge, das lässt sich auch nicht ändern, aber ihr könnt dem ein oder anderen Hersteller schon glauben wenn er/sie sagt, dass man nicht reich wird mit dem Zeug.
Das war jetzt wirklich das aller letzte Mal, dass ich dazu was sage. Denn die Argumente werden sowieso umgedreht und zermalmt. Etwas das hier auch seit eh und je praktiziert wird. Nützlich ist das alles nicht für die Produkte am Ende. Im Gegenteil. Ihr demotiviert die Hersteller immer mehr, sich weiter in die Sachen reinzuknien als nötig. Es ist besser, wenn man als Hersteller großen Abstand zum Kunden gewinnt, um einfach den Kopf frei zu haben für die Produktentwicklung. Feedback ist zwar nützlich, aber nicht in der in diesem und anderen Foren dargereichten Art und Weise. Dann doch lieber ohne Feedback das Zeug entwickeln und am Ende seine Ruhe haben. Die Erwartungshaltungen die man hier an den Tag legt, sind unmöglich zu erfüllen. Nicht im Payware Sektor.
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Soweit ich weis, ist durch auch durch Covid19 die Marktwirtschaft noch nicht abgeschafft worden. Der Hersteller kann mit seinem Produkt machen was er will. Er kann es halb kaputt auf den Markt werfen und einen Preis seiner Wahl anbringen. Das verbietet ihm keiner. Ob du das als Kunde gut findest oder nicht, ist wenig relevant. Achtung jetzt kommt der pöse Satz: Du musst es ja nicht kaufen.
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Ich muss hier nichts beweisen. Ich wollte nur deine Aussage relativieren.
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von 0 auf gleich 100 alles selbst zu bauen
Das ist ja nicht der Fall. Es werden immer noch meine Scripte verwendet.
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Die 185.2 (vR) wird Script seitig bei etwa 145km/h abgeregelt und bringt keine Leistung mehr. Wenn deine 160 fährt, dann nur bergab und mit Rückenwind.
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Here's where the TSW advantage is. Even if the TSW uses external collaborators, in the end everything is supervised by DTG.
Not necessary a good thing at the end. If such a external developer want to do more that DTG wants, it causes problems then. I know what i'm talking about. Maybe some one has seen the changed acceleromter on the 423? That isn't stuff that DTG really want to see. They call it feature creeping. And that holds back lots ofr good stuff that is already developed but not allowed by DTG. In TS1 everyone was able to the what they wanted to do. And yes, it was producing alot of bad stuff but also alot of really good DLC.
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Leider sind solche Funktionen eine Minderheit gewesen. Der TS kann offensichtlich viel, aber nur wenige holen alles raus. Von Herstellern wie vR hätte ich mir mehr in die Richtung gewünscht.
Das sind leider aber auch Dinge, die mit Texturplatz-, RAM-Speicherplatz- und Zeitverbrauch einhergehen. Machen kann man viel, aber sinnvoll ist vieles nicht unbedingt. So ein Gimmick, wie die anlaufende Scheiben, verbraucht einiges an RAM und erzeugt je Layer ein Drawcall extra. Ein Fahrzeug für sich allein genommen ist kein Problem, aber man muss immer den gesamten Kontext betrachten. Die ganzen Fliegen und dreckigen Scheiben, Display-Layer und Texturen, Sounds dazu, einfach alles was diese Gimmicks brauchen, wird stets voll in den RAM geladen. Und das geht schnell ans Eingemachte. Denkt mal an die vR EBuLa. Nettes Gimmick, wenig benutzt, verbraucht bei der Variante mit 4 Plänen a 15 Seiten etwa 300MB extra im RAM, immer. Bei der EBuLa kann man das noch akzeptiern, da es ein oft gewünschtes Feature war. Aber Fliegen anne Scheibe? Neee.
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Fahrzeuge im TSW besitzen 3 Startzustände: abgerüstet, aufgerüstet und fahrbereit. Die Zustände lasse sich aber nur über Fahrpläne steuern. Theoretisch könnte das auch mit den selbst erstellten Fahrplänen funktionieren, wurde aber entweder nicht vorgesehen oder schlicht vergessen. Ihr wisst ja, wohin ihr es melden müsst

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Wüsste momentan nicht wie es technisch funktionieren sollte, einen Ingame-Streckeneditor zu realisieren. Man würde das SDK (also den UE4 Editor) dennoch benötigen, um diverse Dinge zu backen/kochen. Ohne das geht es nicht. Auf dem PC denkbar, auf Konsolen eher nicht. Da DTG nicht trennt, wird daraus wohl so bald nichts. Ich sage nicht, dass es unmöglich wäre, aber es ist einfach zu viel Aufwand zur Zeit. Da gibt es wichtigeres zu tun.
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Von außen ist sie aber genauso laut/leise wie eine normale ES64F4. Und TS findet ja auch außen statt

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Die vR 189 funktioniert ganz anders als die RWA 1216. Der Sound wird also auch völlig anders gesteuert, maßgeblich auch per Script. Das wird also alles andere als funktionieren, ohne den Sound komplett umzubauen. Da passt dann einfach gar nichts zusammen. Kannst ja auch nicht einfach einen Ferrari-Motor in einen Golf einbauen. Passt auch nicht ohne Anpassungen. Schau dir also die Sounddateien der 189 an, analysieren was wo und wie passiert. Tu das selbe mit der 1216. Versuche dann, die Dinge so umzuändern, dass es funktioniert (ich kann dir aber schon sagen, dass es nie 100% funktionieren wird, ohne dass du alles neu machst). Einfach nur verlinken funktioniert vll. bei ganz einfachen Fahrzeugen, aber nicht bei diesen komplexeren Dingern.
Zur 189 <-> 1216. Die sind sehr ähnlich aus technischer Sicht. Klingen auch fast gleich. Ist die selbe Lok im Grunde, nur mit anderem Aussehen für die ÖBB und anderen Übersetzungen. Wer es nicht weis, die 189 ist ein modulares Konzept und sogar vorgesehen bis 230km/h zu fahren, wenn der Käufer es wünscht. Genau das ist die 1216, eine 2 Jahre nach der 189 modifizierte ES64F4, schöner aussehende Lok für 230km/h. Das ist sehr vereinfacht erzählt, aber lest es auch halt in den einschlägigen Literaturen durch. Das passt also mit dem Sound ganz gut. Die 1016/1116 ist im Grunde eine ganz andere Lok als eine 1216, vor allen älter.
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Das ist so auch nicht ganz richtig. Bei der BR 146.2 ist es zumindest so, dass die PWR im Stillstand nach kurzer Zeit ausgehen, außer der Fahrschalter wird aus 0 nach F bzw. Z verlegt oder es wird über die indirekte Bremse der Zug "festgemacht", beispielsweise beim Verlassen des Führerraums. Dann schalten die PWR auf Bereitschaft und das klassische Surren der Stromrichter ist zu hören. Dabei ist es auch völlig unerheblich, ob der E-Bremssteller im Stillstand ausgeklingt ist oder nicht.
Das ist aber nur der Zwischenkreis. Das ist mir bekannt und bei nahezu jeder Drehstromlok so. Das "Knattern" kann man sehr gut vernehmen. Die Frequenz verändert sich auch nie.
Es ist durchaus technisch denkbar, dass bei der 146.2 die PWR auch weiter laufen. Ich lebe nicht in einer 146.2, also weis ich das nicht genau. Aber ich weis wie diese Dinge grundsätzlich funktionieren und da widerstrebt es mir eigentlich, dass die Wechselrichter weiter laufen und somit auch Leistung verbrauchen/erzeugen, wenn gar keine Leistung angefordert wird. Wenn das so ist, dann ist das eben so, aber wirklich sinnvoll ist das auch nicht, oder? Wie funktioniert das dann genau auf elektrischer Seite? Wenn die PWR laufen, wird ja auch am Ausgang (je nachdem ob Fahren oder Bremsen, natürlich an unterschiedlichen Ausgangsseiten: zum Motor oder zum Zwischenkreis) Leistung abgegeben. Wenn ich also nun aber keine Leistung an den Motoren anfordere, was passiert mit der erzeugten Leistung? Wenn die Geräusche weiterhin zu hören sind, dann bedeutet das auch, dass die Motoren tatsächlich die Leistung "empfangen", denn sonst würden sie nicht musizieren. Man will aber ja rollen und somit müsste die Leistung irgendwie im Motor verpuffen. Das erschließt sich mir nicht. Es sind ja halt nicht die PWR selbst die den Krach machen, sondern die Motorengehäuse die in diesen Frequenzen schwingen und das an Sound erzeugen, was wir allgemein als Umrichter-Sound bezeichnen.