Also die Ausgestaltung ist durchaus ansehnlich und detailverliebt, das lässt sich nicht abstreiten. Aber trotzdem wirkt es doch sehr gekünstelt, dass die Stadt nach der Bahn gebaut wurde und nicht andersherum, wie es üblich wäre. Ich weiß, fiktiv und so, aber sowas stößt einem bei fiktiven Projekten leider immer wieder sauer auf und ergibt in meinem Kopf keinen Sinn. Es scheint auch kein plausibler Grund erkennbar, warum die Bahn nicht einfach in engerem Bogen an den Gärten an der Stadt vorbei geführt hätte werden können. Warum sollte man es sich da schwerer machen, als nötig? 
Vielleicht bin ich da auch zu pingelig und verwechsele fiktiv mit einer High Fiction Version, die durchaus glaubwürdig sein kann. Für mich wird es daher nichts, wie auch schon das Grundgerüst dieser Strecke. Aus den ambitionierten Harzquerbahnprojekten ist ja leider nichts geworden...weil man sich mit 130km Harz-, Brocken- und Selketalbahn einfach nur hoffnungslos übernehmen kann. Aber für die tolle Lok gäbe es ja auch noch die kurze und leichtere Variante der gerade mal 17km langen Strecke Eisfeld-Schönbrunn, wo vier Lokomotiven dieser Baureihe und die Einheitslokomotive 99 222 unterwegs waren, und die auf dieser kurzen Distanz mehr zu bieten hat, als nur Berge und Wald links und rechts. Aber das nur soviel von mir dazu und trotzdem weiterhin gutes Gelingen, man lernt auf jedenfall ne Menge bei so einem Projekt 