Ich klebe immer noch bei Space Engineers fest.
Eigentlich kreiere und baue ich meine Schiffe ja am liebsten selbst, aber nachdem ich ein Video zur "Tessa-Bee" sah, machte ich eine Ausnahme.
Am ehesten könnte man diesen großen Pott als "Erzaufbereitungsfrachter" bezeichnen, der für seine Länge von ~260 m und einem Leergewicht von ~25000 Tonnen erstaunlich wendig und agil ist.
Das von Bergbauschiffen abgebaute Erz wird dann in der "Tessa Bee" veredelt und auch zu Barren/Halbzeugen weiterverarbeitet.
Das Innere ist derart groß und weitläufig, dass es mehrere Treppenhäuser gibt und man sich wirklich verlaufen kann. Seit 1/2 Std latsche ich darin herum und entdecke immer neue Räumlichkeiten unterschiedlichster Zwecke.
Bewaffnet ist die "Tessa Bee" zwar auch, aber nur ganz elementar mit ein paar wenigen Gattlinggeschützen,... wohl eher um Kollisionen mit Meteoriten zu verhindern. Für den Kampf gegen Jäger oder gar Großkampfschiffe ist sie nicht geeignet.
Ein unglaubliches Schiff, mit einer für die in Space Engineers verfügbaren Möglichkeiten überdurchschnittlichen Detailverliebtheit.
Ich denke, ich werde es im Survival mittels Projektion nachbauen und leicht abändern. Fix und Fertig reinkopieren im "Kreativ"-Modus kann ja schließlich jeder.
Vermutlich baue ich mir dafür extra einen neuen "Ship-Printer" (mein alter ist für die "Tessa Bee" zu klein), denn von Hand zu schweißen ist mittels Projektion viel zu anstrengend, fehlerträchtig und zeitaufwändig.
Hier paar Bilder aus meiner Kreativ-Testwelt.

Die "T42 Tessa Bee" von der vorderen Backbordseite vor einem Asteroiden.

Das Innere des Haupthangars mit mir in der Mitte. Der Hangar sollte ausreichend Platz bieten, um mein selbstgebautes Bergbauschiff zum Asteroidenabbau aufzunehmen.

Die Hangar-Kontrolle

Die Hangarkontrolle von Innen

Helm auf und Visier schließen, wenn du durch die Luftschleuse in den Hangar gehst, sonst bist du ganz schnell tot.

Auf dem Weg zur Brücke

Auf der Brücke. Leider sind die meisten Anzeigen auf den Monitoren hier nur Kosmetik, allerdings kann man die Monitore mit diversen Scripten ansteuern, so dass sie dann doch einen teils sehr wichtigen Zweck erfüllen.
Tolles Schiff!
Link zum Steam-Workshop
http://steamcommunity.com/shar…iledetails/?id=1245198489
Die "Tessa Bee" benötigt keine zusätzlichen Mods, allerdings sollte man sich mit ein paar Scripts aus dem Workshop auskennen und wissen, wie man diese installiert.
Nicht bezogen auf die "Tessa Bee", aber zufällig "geScreenshottet": So sollte nach meinem Empfinden in Spielen der Weltraum immer aussehen. Mit beklemmender Tiefe und nicht so kitschig übertrieben bunt, wie man das sonst fast überall sehen kann. Der Weltraum hat primär schwarz zu sein, wenn man von ganz seltenen Orten innerhalb oder sehr nahe an Nebeln mal absieht. Aber nahezu jeder Spieleentwickler denkt, je mehr bunte Matsche, umso toller.... doch ich finde, das Gegenteil ist der Fall.
