Also... ich hab's gänzlich ohne RWTools gemacht. Ich bin da eher der Old-School-Handwerker mit Texteditor.
Die Erklärung im Wiki war für mich absolut erschöpfend und ließ keine Fragen offen, OBWOHL sie für RWTools geschrieben wurde.
Das ist doch im Grunde genommen ganz einfach:
Man erstellt sich eine Regel mit den üblichen Angaben und verlinkt darin auf die gewollten Gleiskörper (Tracks).
Dann dupliziert man diese für verschiedene Geschwindigkeiten, passt diese an (MinRadius, Kurvenüberhöhung, Gleisunebenheit, etc) und macht sich jeweils davon weitere 3 Varianten je für Links- und rechts-Abzweig und eine für DKWs.
Alternativ dupliziert man diese ganzen Regeln erneut ein weiteres Mal, falls man auch ohne Oberleitung bauen will.
Dafür habe ich mir Ordner angelegt:
../Assets/Prellbock/RailNetwork/TrackRules
in diesen TrackRules verlinke ich auf meine Tracks:
../Assets/Prellbock/RailNetwork/Tracks
in denen definiert ist, welche Geräusche (TrackbedrumbleSound) und ob, und wenn ja, welche Prellböcke benutzt werden sollen.
Diese Tracks wiederrum verlinken dann auf die eigentlichen Gleistexturen von z.B. SAD, Kuju, RSC...
Meine TrackRules habe ich benannt nach folgendem Schema:
PB_020kmh_keineOL_links.xml
PB_080kmh_OL_DKW.xml
PB_100kmh_OL_rechts.xml
usw
Fassen wir zusammen:
TrackRules geben die Gleiseigenschaft an.
Diese verlinken zu den Tracks, die gleisKÖRPERabhängige Eigenschaften aufweisen, wie z.B. Geräusche und Prellböcke.
Diese wiederrum verlinken dann zu den Texturen.
TrackRule ----> beauftragt Tracks ----> beauftragt Texturen
ich weiß, das hört sich alles kompliziert an und würde ich dies mit RWTools gemacht haben, hätte ich den Sinn dahinter vermutlich auch nicht verstanden und könnte nur nach Schema F vorgehen.
Schau dir die Sachen in einem Texteditor an, dann geht dir ganz sicher ein Licht auf!
Nichts gegen RWTools, das ist ein ganz tolles Werkzeug, aber es ist nicht hilfreich, wenn man die Innereien erlernen möchte, weil es einem zuviel Arbeit abnimmt und man daher die Zusammenhänge nicht versteht. Zumindest erging es mir so, weswegen ich auf einen guten TextEditor schwöre.