Das blöde ist halt, dass man meist zur einer Strecke nur billigen Fusel gibt, der Magengrummeln verursacht (um mal bei der Metapher zu bleiben).
Ist halt die Frage was man will?
Die Strecke wird ja einen Betrag X kosten und Y an Entwicklung verschlungen haben.
Und wenn ich jetzt kalkuliere, dass auf den Wert Y 50% des Aufwands auf die Strecke entfallen und 50% auf das Rollmaterial, dann hege ich die Befürchtung, dass bei der Strecke zu sehr Abstriche gemacht werden, für Rollmaterial, das ebenfalls mit Abstrichen umgesetzt wurde, anstatt sich zu 100% der Strecke und den dort verbauten Objekten zu widmen.
Ich finde, das Rollmaterial sollte man denen überlassen, die es können, genauso wie man den Streckenbau denen überlassen sollte, die es können.
Wenn man mehr will, muss man auch bereit sein, das Doppelte zu bezahlen. Aber das will ja keiner. Dann ist ja das Geschrei wieder groß.
"Uaaaaah, 50 Eur für ein Addon... Uahhhhh"
Ich kann mich nur wiederholen. Eine Strecke ist primär eine Strecke.
Ich brauche kein Rundumsorglospaket mit vielleicht minderwertigen Komponenten.
Die Gefahr ist nämlich sehr groß, dass der PayWare-Streckenbauer nur um dem Gejammer zu entgehen, Rollmaterial lediglich als Alibifunktion beilegt, welches dann keine vernünftige Programmierung hat und auch keinen adäquaten Sound, weil a) das Wissen fehlt, b) die Zeit fehlt und c) es zuviel kostet.
Dann lieber eine Strecke, die qualitativ hochwertig ist. Die Lok besorgt man sich dann von Bombardier, Siemens oder vR.
Wenn nämlich das mitgelieferte Rollmaterial Murks ist, dann baut auch keiner damit Szenarien, denn die meisten werden mit ihren Experten-/Lieblings-Loks ein Szenario bauen und auch damit fahren wollen.
So werden dann die mitgelieferten Szenarien 2-3x gespielt und dann verstauben sie auf der Platte.
Wenn dann an der Strecke gespart wurde, bleiben dann sogar die Freeware-Szenarien aus. Siehe SBB-Route. Trotz(!) Rollmaterial.