naja, bisweilen hilft es nicht, das Problem zu ignorieren.
Da muss man eban halt mal den Diagnostiker oder Tester in sich aufwecken, sonst wird man ja bekloppt.
Auf die Art und Weise weiß ich jedenfalls inzwischen ziemlich gut, was ich dem Editor und meiner Kiste zumuten darf, und was nicht und mit der Zeit wurden die Crashs immer weniger, nicht weil ich die Missstände behob (das geht meist garnicht), sondern weil ich durch schmerzliche Erfahrungen lernte, gewisse riskante Tätigkeiten oder riskante Konstellationen zu umschiffen.
Das ist halt ein Entwicklungsprozess.
Ich erinnere mich daran, dass ich mal ein ziemlich langes Stück Loft markierte und mit "v" oder "b" heben/senken wollte. Das markieren der zahlreichen Loft-Segmente klappte super, aber als ich sie dann heben/senken wollte, flog der Editor mir rechts und links um die Ohren. Nach bisschen nachdenken war vollkommen logisch, was passierte: Das markierte Loft verließ die Darstellungszone in ca. 1 km. Und als ich dieses Loft, was ja garnicht mehr physisch im Editor präsent war/angezeigt wurde, es dann bewegen wollte, stieg der Editor aus.
Ich umging das dann, indem ich mich nach dem Markieren in die räumliche Mitte des Lofts begab und das Heben/Senken klappte dann anstandslos. Man hätte das Loft auch teilen können, aber das wollte ich vermeiden.
Was ich damit sagen will... manchmal (oder meist) braucht es nicht viel, um einen Crash zu vermeiden. Dazu gehört teils das Nachdenken, teils aber auch die Erinnerung, was beim letzten mal für eine Konstellation vorherrschte, als es beim letzten mal knallte. Irgendwann ergibt sich ein Zusammenhang, der zwar nicht lösbar, aber durch Vorsicht oder Improvisation vermieden werden kann.
Auf diese Art und Weise nagelte ich die Taschenlampe als Schuldige bei mir fest und seither "dreimal-klopf-auf-holz" kam das nicht mehr vor.
Gute Beobachtungsgabe ist hilfreich. Also nicht nur einfach frustriert neu starten, sondern sich im Moment des Crashs neben Ärgern auch mal besinnen und nachdenken:
Was war da grad anders als sonst? Welche Konstellation herrschte da vor? Was kann gerade passiert sein?
Und irgendwann mal.... ganz unvermittelt, macht es klick im Kopf und man weiß ganz genau: Wenn du jetzt (Beispiel) auf das Ding da klickst, dann machts PENG.
(Oh Gott, was'n Roman)
Im Grunde ist der Vertex-Buffer "nur" lästig, aber er zerschießt einem wenigstens nicht die Tracks.bin und macht daraus ein unbrauchbares 0-Bytes-File.
Da gibts nämlich noch ganz andere Bugs, die genau das tun. Und wenn man dann kein backup hat, ist die Strecke verloren: Weg! Kaputt! Unrettbar im Datennirvana abgesoffen.
Wohl dem, der ein aktuelles Backup hat.