Da stellt sich mir (mal wieder) die Frage, wo man originalgetreue, saubere und auch separierte(!) Sounds denn herbekommen soll?
Das ist wie bei der Ludmilla. Einen Sound des Abgasturbos gibt es ohne Dieselsound nicht. Den benötigt man aber zur Ansteuerung des Turbos. Wie also soll das gehen?
Meine Erfahrung hat gezeigt, dass die ganzen Soundprojekte irgendwelcher "Hobby-Freewarebastler" meist überbewertet werden. Da werden Geräusche als gut empfunden, die es aber garnicht sind, weil sie übersteuert sind, kaputttransformiert und durch zahlreiche Filter kastriert wurden, weil man sich der Neben- und Begleitgeräusche entledigen musste. Der Laie aber empfindet diesen Krach als toll, was er aber objektiv betrachtet garnicht ist.
Ich stelle mir das sehr schwierig, sehr teuer und sehr zeitaufwändig vor, vernünftige Geräusche zu besorgen. Gerade bei solchen betagten Loks, die es kaum noch in "freier Wildbahn" gibt.
Einzige Möglichkeit wäre, mit hochwertigem Equipment sich eine solche Lok zu mieten, mitsamt Tf, der dann haargenau das macht, was man ihm sagt, um genau die Geräusche zu erhalten, die man benötigt, an einem Ort, der keine Störgeräusche mitbringt: Windgeräusche, Geplapper von Passanten/Kollegen, Vogelgezwitscher, Straßenlärm. Wer soll das bezahlen?
Gerade in Punkto Sound habe ich jedenfalls gerade gegenüber vR am wenigsten vorzuwerfen, Da gibt es ganz andere stinkende Ecken anderer namhafter Hersteller, die sogar Ludmillasound in die BR218 transplantieren, nach dem Motto: Diesel ist Diesel.