Der TSW polarisiert. Das ist halt so...
Auf der einen Seite für die -ich nenne sie mal- "Zocker-Gilde" bietet der TSW künftig nahezu alles, was deren Herz begehrt: Geile Grafik, reinhüpfen, losgurken.
Auf der anderen Seite die -ich nenne sie mal- "kreativen Bastelfreaks", die gerne an ihrer eigenen virtuellen Eisenbahn rumbasteln, ähnlich einem Modellbahner, der mehr bastelt als dass er fährt.
Und für diese Gruppe ist der TSW -jedenfalls augenblicklich- überhaupt nicht attraktiv und entspricht so gar nicht dem, was man sich erwünscht.
Ich kann beide Seiten gut verstehen. Ich gehörte nämlich lange Zeit ebenfalls der "Zockergilde" an und hatte zunächst überhaupt kein Interesse, selbst was zu erstellen. Aber nach und nach wechselte ich zu den "Bastelfreaks", weil ich feststellte, dass das Rumbasteln an Strecken mich auf Dauer sehr befriedigt und mir immensen Spaß macht.
Ich kann also für beide Gruppen sprechen und verstehe ihre jeweiligen Standpunkte und Ansichten bzgl. TS und TSW wirklich sehr gut.
Also hört bitte auf, euch wegen eurer unterschiedlichen Präferenzen anzugiften. Denn Recht haben alle irgendwie, je nachdem zu welcher Gruppen man gehört.
Aber eins weiß ich ganz sicher: Hätte der TS keinen so wirklich einfachen Editor gehabt, wäre ich nach bisschen Zugfahren nach paar Wochen längst vom TS wieder weggewesen, hätte ihn längst vergessen und hätte mich einem anderen Hobby zugewandt. Gerade das Basteln und das Realisieren nach eigenem Gusto oder sogar penibel nach Realität ist das, was einen EisenbahnSim mit Editor für mich so interessant macht. Daher ist der Reiz bei mir, mich mit dem TSW zu beschäftigen, einfach nicht vorhanden, zumal mich die Qualität von DTG nie wirklich überzeugt hat. Im TS war es einfach, denen mal zu zeigen, wie es besser geht (intelligentere Signale, grandiose Oberleitung, toller Gleisbau).
Im TSW hingegen bin ich auf das angewiesen, was man mir vorsetzt... und bei der Vorstellung möchte ich schreiend und mit den Armen wedelnd über die Felder hier davonlaufen. 