Die seit Jahren durchgeführte Praxis, Assets NICHT mit Strecken zusammen zu verteilen, hat seinen Grund.
Zunächst mal möchte nicht jeder Freeware-Objektbauer, dass seine Assets "wild" verteilt werden.
Manche gestatten noch nicht mal einen Download-Mirror, also eine andere Quelle zum Download außer ihrer eigenen HomePage oder UKTS oder z.B. hier.
Das muss man akzeptieren.
Auch würde das beigelegte Readme überhaupt nicht beachtet. Bisschen Info, wer das machte, warum, was man beachten muss, etc darf schon sein. Das verstehe ich jedenfalls unter einem respektvollen Umgang mit den kostenfreien Erzeugnissen von fleißigen, netten und kompetenten Leuten.
Bisweilen findet man im Readme auch die Bitte, bisschen was zu spenden. Dies würde komplett untergehen, was zur Folge hätte, dass nicht mehr so viele Leute etwas bauen. Den leuten bisschen Motivation durch 'ne Spende von lächerlichen 2 oder 3 oder 4 Euro darf schon sein, finde ich.
Ferner die Dateigröße: Das kann man nämlich vor allem bei spanischen Strecken feststellen, die gerne gigabyteweise an Assets mitliefern und sich einen Kehrricht um die Interessen von Objektbauern kümmern. Sogar Payware findet man ab und an darin.
Diese Pakete sind derart groß, dass man zum Download der Strecke das 5- bis 10-fache an Bandbreite benötigt, und das unnötigerweise, weil die meisten Leute hier die dort verbauten Assets zu mehr als 90% bereits haben.
Doch jetzt kommt der eigentliche Grund, weswegen es eine ganz blöde Idee ist, alles in Strecken einzupacken.
Viele Assets werden immer wieder mal aktualisiert. Wenn aber nun manche Assets in Strecken mitgegeben werden, schleppen diese immer veraltete Versionen mit sich rum und verteilen diese beständig in der Community. Selbst die Leute, die sich die aktuellste Version eines Objekts installiert haben, können von dieser Verbesserung nicht profitieren, wenn das aktuelle Asset dann durch die Installation veralteter Asset-Versionen wieder zunichte gemacht wird.
Ich jedenfalls will bitte bitte bitte mit ganz viel Zucker obendrauf keine Assets bei Strecken dabei haben, außer natürlich den Sachen, die der Strecke eigen sind.
An den spanischen Strecken kann man erkennen, welchen Wildwuchs und welche unnötigen Größen das ergäbe. Bisweilen findet man darin ganze Asset-Ordnerstrukturen mit dutzenden von Providern-Unterordnern, egal ob die Strecke das wirklich benötigt oder nicht.
Wie gesagt. Ich halts für ne saublöde Idee.