Beiträge von DB-Freund

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    Habe gerade mal eine Fahrt mit 11 Wagen (IC 79) von München nach Augsburg gemacht. Shift W gedrückt, kam bis 193kmh. 22 km vor Augsburg ALTÜ, Haupftschalter raus. 10 km vor Augsburg ALTÜ Leuchtmelder wieder aus. HS ein, beschleunigt. Habe die Fahrzeit lt. Kursbuch 1980 von 16.43 bis 17.12 Uhr mit einigen Sekunden plus geschafft. Ganz weich in Augsburg angehalten. Macht aber keinen Spaß mit diesem Zeitdruck.

    Habe gerade nochmal in einen Buchfahrplan von 1977 gesehen, TEE 90, Vmax 160kmh, Fahrzeit zwischen München und Augsburg 30 Min, also nur 1 Minute mehr.

    Man bräuchte also gar nicht 200kmh zu fahren.

    Ich wünsche mir auch eine Fortführung der bestehenden Strecken Richtung Würzburg/Frankfurt. Von Stuttgart aus auch nach Heidelberg/Mannhein-Frankfurt/Mainz.

    Karlsruhe-Stuttgart ist m.E. nicht so wichtig. (Sorry Kim) :)

    Die Baureihen die Becherglas schon nannte (614 nicht planmäßig) sowie in den 70ern noch 795 und 798. Der "Eierkopf" BR612 fuhr abends von Kiel nach Lüneburg und morgens wieder zurück. Das war die einzige Leistung. Vor 1978 fuhr auch die 221 einzelne Leistungen, z.B. den "Fehmarn-Express" Puttgarden-Köln, der ab Sommerfahrplan 1978 von 218 DT übernommen wurde. Die beiden Eilzugpaare (Flensburg-)Kiel-Bad Harzburg, je eines mit 218 bzw. 220. Der "Schwarzwald-Expreß" Kiel-Freudenstadt mit 218 bis Lüneburg, der "Tirol-Expreß" Innsbruck-Kopenhagen fuhr zwischen Lüneburg und Lübeck auf der Strecke und dann weiter nach Puttgarden. Das Eilzugpaar E2338/2339 mit Kurswagen nach Berlin, die in Büchen auf einen Zug von/nach Berlin übergingen. Die 212 wurden für den dichten S-Bahn-Ergänzungsverkehr Büchen-Aumühle benötigt und ab Lüneburg für die wenigen Züge nach Dannenberg.

    Güterzüge waren selten, da sie überwiegend nach Hamburg verkehrten. Es gab aber Sonderleistungen vom Lübecker Hafen nach Lüneburg, wo sie wie alle anderen durchgehenden Züge auf Elloks umgespannt wurden.

    Ab 1988 übernahmen Kieler 628 viele Nahverkehrsleistungen. Nur die 218 blieben. Für die Dieselloks der DR war Büchen Umspannbahnhof im Reise- und Güterverkehr. Nach der Wende liefen sie vor wenigen Zügen bis Kiel durch.


    Ich werde mir die Strecke auf jeden Fall kaufen, habe sie schon im MSTS südlich von Büchen vermisst.

    Nach Linz fährt man über Nürnberg-Regensburg-Passau. Kohlezüge aus dem Ruhrgebiet fuhren über die Ruhr-Sieg-Strecke nach Würzburg und von dort weiter nach München (Garching).

    Bis zum Sommerfahrplan 1993 war in Hildesheim bei den IC von Süddeutschland nach Berlin Lokwechsel von 120 auf 234 bzw. umgekehrt. Deshalb waren diese Baureihen bis zur Bespannung ihres jeweiligen Gegenzuges abgestellt (ca. jeweils eine Stunde).

    Entschuldige, aber "Ich möchte etwas bauen, habe aber kaum Zeit dafür" liest man in diesem Forum oft. Schulabschluß, Ausbildung, neue Freundin, o.ä, kommen dann so überraschend wie Weihnachten und schnell ist sowohl die freie Zeit als auch die Motivation weg. Ist nur gut gemeint. :)

    Ich finde das Projekt auch ganz toll. Nach Erscheinen der Strecke würde ich allerdings den Verkehr der frühen 90er Jahre fahren. 218 und später dann auch 232 und 234.

    Lauf- und Zugbildungspläne liegen im Schrank, Kursbücher sowieso.

    Danke für die Bemühungen.

    tom87: im Hifo war letzte Woche ein Beitrag mit über 30 Bildern von zwei Sonderfahrten im Mai 1976 auf der Strecke nach Altenau. Falls es interessiert....

    110 in blau mit DB-Keks (110 Kasten mit Einfach- und Doppellampen sowie 110.3). Winpit hat dankenswerter Weise die 110 348-0 gemacht. Etwas Abwechslung wäre gut. Immerhin war bis in die 80er Jahre etwa ein Drittel des Bestandes noch blau.

    Heute gibt es im historischen Forum auf drehscheibe.online 43 Bilder von dampfgeführten Reisezügen im Raum Goslar von Mitte der 70er Jahre (Baureihen 044 und 050).

    Vielleicht sind da noch Bahninfrastrukturbilder bei, die auch für die 90er noch interessant sind.