Posts by DB-Freund

    Bei der Staatsbahn DB war es (aus naheliegenden Gründen) einfacher:

    41xxx internationale Güterzüge (zweite Ziffer hatte dieselbe Bedeutung wie bei den Dg)

    51xxx Schnellgüterzüge

    52xxx Güterzüge des kombinierten Verkehrs

    53xxx-56xxx Durchgangsgüterzüge (Güterzüge zwischen zwei Rangierbahnhöfen)

    57xxx-58xxx Ganzzüge

    59xxx Leergüterzüge

    61xxx Durchgangsgüterzüge vorwiegend im Nahbereich

    62xxx Eilgüterzüge

    63xxx-65xxx Nahgüterzüge ("Sammler")

    66xxx-69xxx Übergabezüge (von Rangier- oder Güterbahnhöfen zu kleineren Bahnhöfen an der Strecke, Verladestellen, etc.

    @SC: bei der Auswahl der Varianten gebe ich Dir recht.

    Warum eine 103 keinen RE aber einen 550 Tonnen schweren IC mit max. 200 kmh ziehen kann, erschließt sich mir nicht. Vor IC79 (IC im Stundentakt) waren die Loks neben den wenigen IC und TEE, die übrigens recht leicht waren, auch im schweren Schnellzugdienst eingesetzt. Darüber hinaus zogen sie Nahverkehrs-, Eil- und Postzüge. Außerdem waren als Füllleistungen leichte Güterzüge auf kurzen Strecken (Hannover-Braunschweig, Frankfurt-Gießen) in den Umlaufplänen. Dass sie über die Jahre mit bis zu 50000km Laufleistung pro Lok und Monat im hochwertigen Fernverkehr verschlissen wurden, ist wohl unstrittig.

    Und Lokzüge (Lz) bestanden in der Regel aus einer Lok, die von einem Einsatzort zum anderen gebracht wurde. Wenn der Weg weiter war, wurden die Loks als "Wagen" hinter der Zuglok eines Zuges eingereiht und mitgeschleppt. Und das war bei den 103 sehr selten, bei Güterzugloks aber häufiger. Vielleicht meinst Du einen Schrottlokzug, den die 151 am Haken hatte?

    Na ja, so sehr interessieren sich Addon-Hersteller meist nicht für die Bahn. Dann sähe manche Strecke besser aus. Und ob man in Slowenien den Bayrischen Wald als Urlaubsziel kennt? Und die Waldbahn kann man auch im MSTS fahren. Ist auch recht gut.

    RSSLO sollte meiner Meinung nach die Hauptstrecken bauen. Zunächst gerne von Linz in Richtung Wien und von Klagenfurt nach Bruck a.d. Mur. Kempten-München wäre auch schön, aber ohne Strom.

    Tja, die 1020 fehlt wirklich noch, allerdings nicht für diese Strecke. Die in Linz stationierten 1018 fuhren hauptsächlich zwischen Salzburg und Wien vor Eil- und Nahverkehrszügen. Nach Passau kamen sie nur selten.

    Dann aus der 1020 eine 194 machen (was nicht einfach ist). Die kamen auch bis zum Brenner.

    Zitat aus Wiki:
    "Am 29. September 1974 wurde zunächst der Abschnitt zwischen Osnabrück und Rheine mit Oberleitung versehen, am 30. Mai 1976 folgte dann die Elektrifizierung des Abschnitts zwischen Osnabrück und Löhne." Das heißt, dass ab Ende September 1974 höchstens noch 50er von Löhne aus mit einigen (wenigen) Güterzügen nach Osnabrück kamen. Die TEEM Holland-Berlin u.z. fuhren schon länger mit Diesel (216 und 220). Der Personennahverkehr lief vorwiegend mit 515 und 624.

    Auf der Rollbahn fuhren keine Dampfloks mehr. Oldenburg wurde von Bremen aus zum Winterfahrplan 1980 elektrisch angefahren.

    Ich kenne nur einen aus Richtung Hannover ins Ruhrgebiet mit S-Bahn 111. Diese Züge waren aber keine Planleistungen, da sie nur freitags und sonntags verkehrten. Aber natürlich fuhren sie die 160kmh aus.

    Für die von Hamburg Richtung Köln verkehrenden "Seesack-IC" gab es in den 80ern einen 4-tägigen Wochenendplan mit Hamburger 103.

    Wahrscheinlich war das so, aber im Sommerfahrplan 1979 fuhren die 21 Münchner 111 im Dienstplan 522.01 die IC 550/551 München-Kassel u. zurück, die IC 583, 681, 683, 685, 689 Bremen/Bremerhaven-München und die IC 680, 682, 684, 688 München-Bremen/Bremerhaven (Vmax der Züge war 160kmh).

    Daneben gab es noch einen 44-tägigen Plan und einen für die Vorserienloks.

    Interessante Diskussion. Man könnte sagen: "Alles hat seine Zeit." Das betrifft alle Bereiche des Lebens. Als ich Kind war, hatten wir keinen Fernseher und kein Telefon. In der Straße gab es drei PKW, einen davon hatten wir. Dafür stand ich jeden Morgen auf dem Weg zur Grundschule vor der geschlossenen Schranke, weil die 23er ihren Zug aus dem Bahnhof beschleunigte und pünktlich nach Siegen musste. Als ich auf's Gymnasium wechselte, fuhren E-Loks - überwiegend grüne. Mit den Eilzügen konnte man nach Amsterdam, Düsseldorf, Frankfurt und Oberhausen fahren. Die D-Züge hielten nur in der Nachbarstadt, sie fuhren nach Dortmund, Frankfurt, München, Norddeich Mole und Oberstdorf. Die schweren Güterzüge Richtung Süddeutschland fuhren mit den starken 150, 194, später 151.

    Diese Zeit lebt für mich im MSTS und im TS weiter.

    Ich käme aber nie auf die Idee, die Einheitselloks für besser als die heutigen zu halten. Es ist aber nicht meine Zeit.

    Und Triebwagen mochte ich noch nie so sehr.

    Es wäre auch kein Problem wenn

    die Szenarios auf verschiedenen Fahrzeugen quasi den Alltag eines virtuellen Lokführers zeigen würden.

    Zunächst mal sind Lokführer keine LKW- oder Fernbus-Fahrer, die stundenlang (mit Pausen) dasselbe Fahrzeug fahren. Wenn er seine maximale Fahrzeit erreicht hat, wird er unterwegs von einem Kollegen abgelöst, der den Zug weiterfährt. Das ist üblicherweise ein größerer Bahnhof. Nach seiner Pause fährt er entweder in die gleiche oder eine andere Richtung weiter oder fährt direkt zu seinem Ausgangspunkt zurück. An einem Kopfbahnhof (z.B. Frankfurt) ist immer Pause und Lok-/Zugwechsel.

    Grundsätzlich beginnt ein Lokführer seinen Plandienst (z.B. DBAG) immer am selben Ort und beendet ihn auch dort. In dessen Nähe wohnt er auch.

    Eine schöne Übersicht gibt es bei Fernbahn.de "Wo fahren Lokführer denn so hin".