Hey zusammen,
es hat mich eine ganze Weile Googeln gekostet hierher zu kommen 😅 Aber ich stelle das gleiche seltsame Verhalten im Dosto-Steuerwagen fest, wie @Alex2509. Ich bin auch die RE 50 von Leipzig nach Dresden gefahren, wollte dort auf den Steuerwagen wechseln und zurückfahren. Ich komme aber jeweils maximal 1-2 km weit und erhalte immer wieder Zwangsbremsungen, jedoch ohne Meldungen oder ersichtliche Ursachen. Also ich habe keine PZB Magneten Übersehen, habe die Sifa nicht vergessen und bin das Handbuch nun schon mehrfach durchgegangen, ob ich beim Wechsel einen Schritt vergessen haben könnte.
Nach dem Halt muss ich auch nichts quittieren, also ich kann ohne pzb-Frei zu drücken wieder anfahren.
Wie bei Alex2509 zeigte die Lok nach dem Umrüsten erstmal eine Fehlermeldung zur ZWS an, die sich nicht beseitigen lies. Oder um genau zu sein stand dort, dass es ZMS betreffe, obwohl der Drehknopf auf ZWS stand. Der Inhalt der Meldung war aber identisch (Fehlercode 0F88 glaube ich). Nachdem ich die Fahrt gespeichert und neu geladen hatte war die Fehlermeldung verschwunden, das Verhalten jedoch nicht. Wie bei Alex ist mir das Problem erst beim Beschleunigen aufgefallen, allerdings kann ich nach ein paar Tests auch noch hinzufügen, dass es auch (ohne Vorwarnung) zu den Bremsungen kommt, wenn ich versuche die Geschwindigkeit bei 40 km/h zu halten. Nach der 4. oder 5. Bremsung infolge war ich dann plötzlich mal in der Lage auf freier Strecke bis auf über 100 km/h zu beschleunigen, ehe eine erneute Bremsung kam.
Liebe Grüße
[TSG] DB BR 145 Expert
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- erhältlich
- TSW6
- Ich bin
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Ich hab gerade nochmal reingeschaut:
Das Handbuch ist tatsächlich in zwei Punkten beim Abschnitt ZDE falsch/abweichend zur Realität:1. Wie hier schon angemerkt, ist die Bremsstellung der Zugdateneingabe vom Gesamtzug und nicht von der Lok abhängig, heißt: läuft nur die Lok (+ die ersten 5 Wagen) in G, ist trotzdem BRA 4 einzugeben, da der Zug in P läuft
2. Nur weil der Wagenzug über 1600t kommt, muss der Zug nicht automatisch in alles G gestellt werden. Dies ist nur der Fall, sollte mindestens eine der folgenden Bedingungen zutreffen:
-Gelenkwagen im Zug (die Containerwagen/Taschenwagen)
-nicht alle Wagen inklusive Ladung mindestens 32t schwer (Leerwagen)
-kurzgekuppelte Einheiten mit Einzelradsätzen im Zug (z.B. Autotransportwagen)
ab 2501t bis 4000t müsste jeder Wagen mindestens 40t wiegen, um in P zu bleiben
Heißt: wird ein Kesselwagenzug aus 40 beladenen Wagen gebildet, kommen die Loks und die ersten 5 Wagen in G, der Rest bleibt weiterhin in P. Ist ein 41. Leerwagen dabei muss alles in G, auch wenn der Leerwagen am Schluss läuft.