Beiträge von eisbaer6
-
-
Und los. Jetzt bin ich doch mal gespannt.
-
U-Bahn Frankfurt, Haltestelle Zeilweg?
-
Nach 2,5 Jahren Ausbildung und 2,5 Jahren gemischtem Rangier- und Streckendienst im Güternahverkehr (Transportlogistiker, für die, denen das was sagt.) meine Ansicht dazu. Die Eisenbahn ist ein unheimlich komplexes System, das davon lebt, dass im Idealfall alle mitdenken und wissen, was der Mensch am anderen Ende der Leitung so macht, wenn er nicht gerade mit dir telefoniert. Auch wenn ich in den 2,5 Jahren EiB-Ausbildung unheimlich viel gelernt habe, habe ich mich danach gerade so in der Lage gefühlt, alleine sicher meinen Dienst zu verrichten. Als Lrf/Tpl hatte ich dann das Glück so viel Kontakt zu anderen Bereichen zu haben, dass ich fast behaupten würde, in der Zeit genau so viel gelernt zu haben, wie in der Ausbildung. Klar, ofiziell war ich direkt nach der Ausbildung fertig ausgebildet und durfte alleine Züge fahren. Was gefehlt hat, war der Großteil an technischem Hintergrundwissen und Erfahrung, der für einen guten Lokführer, der vorausschauend arbeitet einfach essentiell ist.
Wenn ich jetzt also mit fertigen Lokführern zu tun habe, die noch nicht mal ein Jahr mit der Eisenbahn zu tun haben, darf ich zumindest mal in Frage stellen, ob man in der Zeit überhaupt alles nötige mitbekommen kann, was man braucht, um handlungssicher zu werden. Bevor ich meine Ausbildung angefangen habe, dachte ich nie, dass ich das mal sagen würde, aber: Ich bin inzwischen fest überzeugt, dass es sinnvoll wäre, jeden Lokführer nach der Ausbildung erstmal mindestens ein Jahr lang im gemischten Rangier- und Streckendienst einzusetzen.
Letztendlich sind all diese Quereinstiegs-Angebot nur Symptom des Versagens der letzten Jahrzehnte, genügend Nachwuchskräfte auszubilden, der sich jetzt in eklatantem Personalmangel äußert. Wir brauchen die Quereinsteiger und ich habe echt Respekt vor jedem, der nach nur 9 Monaten Eisenbahn die Prüfungen schafft, aber meiner Meinung nach sollte unser Standard einfach höher sein. -
Broflugo Neben der LZB ist die PZB halt ebenso verbuggt. Die macht mehr oder minder was sie will, aber nicht das, was man von ihr erwarten würde. Man kann schon fahren, aber es kommt halt regelmäßig vor, dass Überwachungen länger bestehen bleiben als eigentlich vorbildgerecht oder ungerechtfertigte Zwangsbremsungen eintreten.
-
FabiaLP Es gibt definitiv einige wenige 111er mit HD-Anlage. Habe da schon Bilder gesehen. Sind aber sehr selten, das stimmt wohl.
-
Ich kenne zumindest keinen Bahnhof, wo du auf "Kennlicht" auf ein anderen Zug fährst, das geht in der Regel mit einem SH1!Markt Schwaben, Neufahrn, Dachau Bahnhof, München Ost Wendeanlage, Steinhausen, Höllriegelskreuth, Würzburg Hbf, Nürnberg Hbf, Hamburg Hbf, Hannover Hbf, Mühldorf (Oberbay), Tutzing, Garmisch-Partenkirchen und Karlsruhe Hbf fallen mir jetzt mal so auf die schnelle ein.
-
Die Frage ist meiner Meinung nach etwas konfus gestellt, aber ich gebe mal mein bestes. Da du von Hp 2 redest, nehme ich an, dass es dir primär um Altanlagen geht. Hier kommt es sehr auf die genaue Situation an und auch darauf, wann die Anlage geplant wurde. Was man sicher sagen kann, ist folgendes: Wenn ab einem Signal zwei oder mehr Fahrstraßen in verschiedene Richtungen führen und auf einer der Fahrstraßen eine geringere Geschwindigkeit erlaubt ist, auch wenn diese nach dem Weichenbereich als VzG-Geschwindigkeit weitergeführt wird, muss sie mit Hp2 bzw. Zs 3 signalisiert werden, da der Lokführer ja sonst nicht erkennen könnte, wo die Reise hin geht. (Beispielsweise sei hier die Abzweigstelle Obermenzing genannt, die von Allach kommend nach Laim Rbf Hp 2 mit Bu-Eintrag "Bk 60" signalisiert. Auf der anschließenden Strecke nach Laim beträgt dann auch die Streckengeschwindigkeit 60 km/h.)
Interessanter wird es jetzt, wenn es sich bspw. um ein Asig handelt, an dem man bereits mit der geringeren Geschwindigkeit ankommt, weil das Esig die Geschwindigkeit bereits begrenzt hat. Hier gibt es beide Varianten, sprich Hp 1 ohne Zusatzanzeiger oder aber auch Hp 2 mit ggf. Zs 3. (Beispiele: Bft München Ost Pbf nach Bft Riedenburger Straße. Wenn man durch Gleis 8 fährt, zeigt das Esig Hp 1 + Vr 2, das Zsig dann Hp 2 + Zs 3 "6". Sollte man aber durch Gleis 10 fahren, zeigt das Esig Hp 2 + Zs 3 "6", das Zsig auf selber Höhe, wie das Zsig auf Gleis 8 dann aber Hp 1. Gleiches Spiel zeigt sich in Mittersendling Richtung Laim Rbf. Entweder Einfahrt Hp 2 + Zs 3 "6" und dann Ausfahrt Hp 1 oder Einfahrt Hp 1 und Ausfahrt Hp 1 + Zs 3 "8". Andersrum verhält es sich in Allach, was eine wesentlich modernere Anlage ist. Fährt man hier von Süden nach München Nord Rbf, kann man auch mehrere Wege fahren. Hier gibt es aber immer Hp 2, ggf. mit Zs 3 "6" am Asig, auch wenn man durch Gleis 3 fährt, wo die Einfahrgeschwindigkeit maximal 60 km/h beträgt was auch der anschließenden VzG-Geschwindigkeit und dementsprechend der Fahrplangeschwindigkeit ab Asig entspricht, wenn es weiter nach München Nord geht. In die Gegenrichtung gibts am Esig auch maximal Hp 2 + Zs 3 "6", auch wenn das eh die höchste Geschwindigkeit ist, die man im Anflug haben kann. Selbes in Daglfing ri. Trudering. Ausfahrt immer Hp 2, auch wenn man durch Gleis 1 fährt, in welches man nur mit 60 km/h einfahren kann. Ganz kurios ist auch Grafing Bf, Gleis 1, das nur von beginnenden und aus Ebersberg kommenden Zügen genutzt werden kann. Ausfahrten auf die S-Bahn-Strecke nach München sind hier mit 90 km/h möglich, was gleichzeitig die höchste Geschwindigkeit für Fahrten auf diese Strecke ist. Trotzdessen, dass alle Züge hier entweder beginnen oder mit maximal 60 km/h an diesem Signal ankommen und die Fahrplangeschwindigkeit 90 km/h beträgt, werden die 90 hier zusätzlich mit Zs 3 signalisiert, was immerhin zur Anwendung der doch relativ seltenen Kennziffer 9 als Zs 3-Lichtsignal führt.)
Kurzum: Alles nicht so einfach. -
Ohne die Strecke jetzt zu besitzen: Das wirkt schon alles sehr lieblos hingerotzt auf den Screenshots. Abgesehen davon, dass man auf den von RSSLO selber veröffentlichten Bildern schon Gras im Stammstreckentunnel sehen kann, wurde selbiger, trotz ausreichend vorhandenen Führerstandsmitfahrten, auch völlig fernab jeglicher Realität abgebildet. Die H-Tafeln hängen irgendwo, die Weichen am Isartor sind ein wenig auf Wanderschaft gegangen, LZB-Teilblöcke (zumindest die Blechschilder) sucht man vergebens, über den Marienplatz reden wir erst gar nicht, Wehrkammertor braucht eh kein Schwein, die Tunnel sehen den echten nicht ein mal ähnlich und wie DTG auch ist RSSLO klaghaft daran gescheitert, am Ostbahnhof die richtigen Signalbauformen an den richtigen Stellen zu verwenden. Wer den echten Tunnel auch nur im Ansatz kennt, wird, selbst mit einem eventuellen Community-Patch an dieser Stammstrecke keinen Spaß finden.
-
Ja, aber er passt halt nicht. Man hört eindeutig eine Klimaanlage. Und der dargestellte 761 hat KEINE Klimaanlage. Es sind ja auch nur eine handvoll 761, die eine bekommen haben. Das sind dann aber keine DBbzfa sondern DBpbzfa. Und woher der F-Druck-Sound kommt, ist mir schleierhaft, da es keinen 761 mit Mg-Bremsen gibt.
-
Der Sound wirkte auf mich sehr nach 766. Vielleicht liegt das aber auch nur am Zischen bei 50 km/h, was sich sehr nach entweichendem F-Druck anhört, was man beim 761 aber gar nicht hören sollte, weil der keine Mg-Bremsen hat. Also rein 761 kann der Sound nicht sein.
-
Wenn ich jetzt nicht verpasst habe, ist die "Grundstrecke" zum Lok-DLC nach wie vor erforderlich, um die Lok überhaupt, das heißt auch auf anderen Strecken, nutzen zu können. Ohne Rhein-Ruhr wird die 101 nirgendwo auftauchen.
-
Nachtrag: Habe jetzt mal bisschen genauer hingeschaut und mir sind doch noch einige Mängel, teilweise doch sehr auffällig und gravierend am Modell aufgefallen.
-
Neben der etwas falsch umgesetzten Frontschürze hätte ich noch zu erwähnen, dass die gesamte Schraubenkupplung einfach fehlt. Man sieht nur den Zughaken, von Lasche, Spindel und Bügel keine Spur. Außerdem ist die Türanimation für meinen Geschmack etwas schnell.
Insgesamt eine nette Überraschung, dass wir den 761 jetzt mal neu aufgelegt bekommen haben, aber qualitativ definitiv kein großer Sprung. Spielt halt in der selben Liga wie die 111 selber auch. Bereue meinen Kauf aber auch nicht. -
Für alle, die sich mal Bewegtbild von dem Gerät anschauen wollen, habe ich mal 8 Minuten aufgenommen. *Klick*
-
Heute ist mir dann noch ein kleines Detail aufgefallen: In der Ausfahrt Jungfernstieg ri. Hauptbahnhof hängen die Tafeln für die Kehrfahrten zu früh. Die Tafel "3" steht gerade so noch spät genug, damit ein DT 5 das Signal freigefahren hat, aber die Tafeln "4"-"9" und "Halt für Kehrfahrten" stehen viel zu nah am Wendesignal. Mit 3x DT5 muss man sehr weit am "Halt für Kehrfahrten" vorbei fahren, um nach dem Wenden das Signal noch vor sich zu haben.
-
Szenariopaket U-Bahn Hamburg - work in progress
-
Ah gut, das weiß ich natürlich nicht, wann die DKW da kam. Aber da ja Oldenfelde bereits enthalten ist, fände ich es schön, wenn auch hier der aktuelle Stand mit DKW umgesetzt werden würde. Sonst ist das Wenden in Berne etwas umständlich.
-
Beim Szenariobau ist mir gerade aufgefallen, dass die Gleiskreuzung nördlich von Berne leider fälschlicherweise als EKW ausgeführt wurde. Richtig wäre hier eine Doppelte Kreuzungsweiche, um von Norden kommenden Zügen das Wenden ohne Umsetzen zu ermöglichen.
-
Es waren auf jeden Fall klimatisierte Dostos der vierten Generation. Welche Serie genau, lässt sich vermutlich nur schwer sagen, wenns nicht einer zufällig weiß. Mit ein bisschen Recherche bin ich zu dem Ergebnis gekommen, dass es sich wahrscheinlich um Dosto 03 handelt. Also Bauarten 766.x für die Steuerwägen und 780.x/785.x für die Mittelwägen. (Nur an einem Bild kann ich jetzt die Bauart nicht auf 765/766 festnageln.)