Liegenbleiben bedeutet nicht gleich das Ende, es gibt Erzählungen von Tunnelstrecken in der Steigung, Schlüchterner Tunnel etwa, da bleibst Du mit ne 01 und einem schweren F-Zug stehen, weil Du vorher in der Steigung nicht mehr als 30 Sachen zusammengebracht hast und der ein oder anderer Schleuderer dabei war bei widrigen Bedingungen (nass, Laub). Mal abgesehen davon dass Du fast ne Atemschutzmaske brauchst (im Cochener Tunnel war das pflicht für die schweren GZ für dei "Bergfahrt") kommt es nun zum Wasserkochen ... 10-15 Minuten warten weil sonst hast kein Kesseldruck. Daher kommt auch der name "Wasserkocher", aber das war natürlich eine Pleite für die Personale ;-))))
Was soll man sagen, vorausschauend fahren (also schon mit Schwung in die Steigung) aber ohne Dampfdruck geht gar nix, rechtzeitig speisen und Feuer machen, wenn Du nur mit 10 bar in die Steigung gehst hast meistens schon verloren. Und Vorsicht bei Nicals 50er ist der Sandvorrat streng reglementiert, nach 5 Minuten Dauersanden ist da Schluss ;-)) Ich kann nur sagen vergesst EL-Eloks oder Diesel, wer wirklich Eisenbahn erleben will der fährt mit einer gut programmierten Dampflok! Muss ja gar keine Steigung sein, fahrt mal einen schweren Zug ohne Schleudern bei widrigen Bedingungn an, versucht mal halbwegs ein Fahrplan auf einer steigungsreichen Mittelgebirgsstrecke einzuhalten, das ist Schwerstarbeit, dazu ncoh die erschwerte Streckensicht, vielleicht ein mürrischen Heizer ... herrlich ...