Beiträge von tom87

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    Diese Gatter sind die Kennzeichnung der Fahrwegprüfbezirke, wenn diese nicht durch andere markante Punkte kenntlich sind.

    Die kennzeichnen die jeweiligen Zuständigkeitsbereiche von den FDL, oder? In Hildesheim und Goslar ist das ziemlich klar, aber in Bad Harzburg gab es nur das eine Stellwerk. Da ging ich davon aus, dass das einfach die Zuständigkeit von FDL und WW abgrenzt, obwohl die im gleichen Stellwerk sitzen?

    Wenn ihr das Lademaß gebrauchen könnt ...

    Jepp, sehr gerne. Das stand noch in Goslar (und warscheinlich Hildesheim?) herum. Dafür müssten wir eine Payware Dampflok von RR freischalten, sonst gibt es das nirgends.


    Wann wurde der Bahnhof in Goslar umgebaut. Es gab früher anstelle der Unterführung ein Bahnschranke( groß mit jeweils 2 Flügeln je Seite für die Autos, und 1 Schranke für die Fußgänger) vor der Einfahrt von Bad Harzburg nach Goslar.

    Nichts für ungut, aber schaue dir das Video an. Da werden alle diese Fragen sehr ausführlich beantwortet.


    PS: ich war gestern bis Nachts unterwegs und habe dann noch das Video aufgenommen. Da sind ein paar kleinere Fehler. Z.b. rätsel ich eine Minute herum, welcher IR in Harzburg abgestellt ist, obwohl es auf den Bild drauf steht. Ich bitte die kleinen Ungeneuigkeiten wegen Müdigkeit zu entschuldigen.

    Anbei das versprochene Video. Es wird einen zweiten Teil geben für den Streckenabschnitt richtung Hildesheim. Im ersten Teil geht es darum, warum und wie wir die bestehenden Streckenabschnitte umbauen.


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    Dann werde ich wohl auch mal zuschlagen. Wie unterscheiden sich diese Maschinen eigentlich von den V21.01, V21.02 etc. vom Eisenbahnverein in Bornum (Harz)?

    Auf Bildern sehe ich minimale, optische Unterscheidung an Lichtern etc. Diese Versionen wäre für unsere Freewarestrecke interessant... ansonsten kann man einfach die V10B in Derneburg rumfahren lassen mit einem zugedrückten Auge.

    Ihre Texturen sollten nicht bei Sonnenschein geknipst werden (Grundregel beim Erstellen von Texturen).


    Ich weiß wie das ist, voller Enthusiasmus stürzt man sich in ein Projekt, findet einen hübschen Baum, aber bedenkt nicht, dass er gewisse Voraussetzungen erfüllen muss wie eben korrekte LODs

    Genau das ist das Problem. Ich habe in den letzten 10 Jahren viele Bäume durchprobiert: DTG, vR, Radiomaster etc..... beim Projekt Harznetz bin ich bei der Vegetation hängen geblieben, die alle für die Streckenupgrades nutzen (Albula, Movara und co.). Testen bei Regen oder starker Bevölkung? Hat nie stattgefunden, wozu denn auch? Komplette Dunkelheit (Nachtbeleuchtung) und Winter wurden regelmäßig geprüft beim bau. Beim Thema Winter hat der TSW tatsächlich die Nase vorne. Das schaut dort wesentlich besser aus.

    Ich kann mich noch erinnern, als ich zum Release der V1 ein Szenario bei "Overcast" gebaut habe, losgefahren bin und mir dachte: "warum sieht das plötzlich alles so anders aus?". Muss man halt weglassen bei Strecken mit den "Problembäumen". Sonnenschein, High Cloud, Fair Cloud, Sonnenuntergang/aufgang sieht alles super aus.


    PS: tatsächlich könnten die Ersteller dieser Bäume ruhig mal etwas machen. Die können doch auch nicht zufrieden sein, wie Sie bei schlechtem Wetter ihre Osteuropäischen Strecken fahren und alles nur noch matsch ist?

    Viele dieser benutzen Assets sehen nämlich wie Matsch aus, ohne Struktur, zu hell, wenn keine Sonne scheint.

    Leider absolute Zustimmung bei diesem Punkt. Wirklich schlimm scheint es bei "Overcast" zu sein. Harznetz ist regelrecht unspielbar bei der Wettereinstellung. Ein riesiges Meer von Matschtexturen überal. Bei Haze, Rain und Overcast (Sun) sieht es komischerweise nicht ganz so schlimm aus.



    vielleicht ein paar Streckenbauer dazu zu bewegen, die Wahl der Vegetation zu überdenken.

    Siehe Bild unten. Mit eben mal Bäume entlang der Strecke austauschen (was auch schon lange dauern würde) wäre es im Harznetz z.B. nicht getan. Es passt nicht zum Gras, es passt nicht zu den 2D Bäumen im Hintergrund, es passt nicht zu den Feldern. Als Tauschgeschichte bei DTG Strecken mag das alles ganz toll sein, aber bei unserem Projekt müsste man weite Teile der Ausgestaltung komplett von vorne beginnen. Alles wurde von Minute eins an mit sehr üppiger und knalliger Vegetation gebaut. Das ist nicht mehr nachträglich umzustellen.

    Die SK Signale wurden letztes Jahr alle abgebaut und durch KS erneuert.

    Ah, die sind endlich weg? Ich kann mich noch daran erinnern, als mir vor 10 Jahren jemand gesagt hat: "die SK Signale auf Donauwörth-Augsburg kommen bald weg". ^^

    Leider ist der Abschnitt weiter nach München von DTG stark in die Jahre gekommen und hat bis heute kein Community Update erhalten.

    Wenn ich Dich richtig verstanden habe, gab es im nachgebildeten Zeitraum auch keine Ladestraße und Rampe mehr?


    Auf dem vierten und fünften Bild ist der alte Güterschuppen mit Laderampen zu sehen. Nach allem, was ich im Netz herausfinden konnte, wurde dort in den 1990er-Jahren jedoch nichts mehr verladen. Ich habe lediglich Bilder gefunden, auf denen dort Silberlinge abgestellt waren.

    Bis Mitte der 1990er-Jahre gab es einen zweiten Schuppen mit Laderampe. Dieser Bereich war über das Ausziehgleis hinter dem Stellwerk erreichbar. Da dort ebenfalls kein Betrieb mehr stattfand, haben wir diesen Bereich weggelassen. Im Harznetz sind leider weiterhin Kompromisse notwendig. Zwischen 1995 und 1999 wurden einige Bereiche verkleinert oder abgerissen, sodass wir Entscheidungen treffen müssen. Diese beruhen meist auf Beiträgen im Netz (z. B. bei DSO), in denen behauptet wird, etwas über den Zustand der Strecke zu jener Zeit zu wissen. Ob diese Angaben immer korrekt sind, können wir nur teilweise überprüfen.

    Wie andere bereits häufig im Forum angemerkt haben: Es ist sehr mühsam, verlässliche Informationen über historische Strecken zu bekommen. Da die Strecke im Harz jedoch schon immer bei Eisenbahnfans beliebt war, findet man immerhin vergleichsweise viele Infos und Bilder.

    Der Stückgutverkehr und die Rübentransporte verschwanden bis 1991 aus dem Streckennetz. Wir haben intern diskutiert, ob wir in diese Zeit zurückgehen sollten, aber dann gäbe es keine Interregios und keine Regionalbahnen, sondern nur die alten Eilzüge. Das Rollmaterial wäre größtenteils nicht im TSC verfügbar (z. B. ETA 515, VT 92 „Eierkopf“, Baureihe 216). Ausschlaggebend ist zudem, dass die Strecke von Vienenburg nach Wernigerode erst ab dem Fahrplanwechsel 1996 befahrbar war.

    An der Rückseite des Bahnhofsgebäudes gab es noch eine weitere Laderampe, über die vor Jahrzehnten Stückgut und Pferde verladen wurden. Diese ist im Objekt nicht dargestellt, spielte aber in den 1990ern ohnehin keine Rolle mehr. Da das Objekt freundlicherweise von einer außenstehenden Person erstellt wurde, wird sich daran auch nichts mehr ändern.

    Aber: Es ist und bleibt ein Spiel. Wer die Laderampen nutzen und Stückgutverkehr fahren möchte, kann das natürlich gern tun. Völlig unrealistisch ist das sicher nicht – nur eben vier bis fünf Jahre „zu spät“.

    Zwar noch nicht ganz fertig, aber langsam vorzeigbar:

    Bad Harzburg ist einer der Bahnhöfe, an denen vergleichsweise viel überarbeitet werden musste – nicht nur wegen der umfangreichechen Gleisanlagen aus den 1990er Jahren, sondern auch, weil ich mit einigen Details der V1 nicht mehr zufrieden war.

    Wie bereits erwähnt, sind im Bereich des Güterbahnhofs einige Gleise hinzugekommen. Das war auch der Anlass dafür, die komplette linke Seite neben dem Bahnhof fast vollständig neu zu gestalten.

    Fährt man heute in die Gleisanlagen des alten Güterbahnhofs ein, hat man einen schönen Blick auf die angrenzenden Wohngebiete und die Radau. Inzwischen verfüge ich über genügend historische Aufnahmen, um zu erkennen, was ich beim ersten Mal noch zu ungenau oder nachlässig umgesetzt hatte.

    Werfen wir also gemeinsam einen Blick auf die Entwicklung – im folgenden Bilderbogen:


    Überblick über Bad Harzburg. Für Einige mag es nicht sonderlich anders aussehen, aber hier hat sich viel verändert. Die moderne Schotterverladung (Baujahr 2003) ist verschwunden.


    Überblick über die Bahnsteige. Zur Bundesbahnzeit sah alles wesentlich übersichtlicher aus... keine endlose Beschilderung, Raucherinseln oder gläserne Wartehäuschen.


    Überblick über den bekannten Teil des Güterbahnhofes. Ein Gleis ist hinzugekommen und der Edeka ist verschwunden. Vom angrenzenden Parkhaus habe ich Bilder von 91 im Netz gefunden....das durfte also bleiben, aber die Edeka Beschilderung wurde gekonnt überklebt 8o

    Auf der rechten Seite kommt irgendwann die alte Schotteranlage hin. So markant, dass Sie in Blender gebaut werden muss. In den Gleisen wurde Schotter verladen und über Nacht Interregios und/oder die Regionalbahn abgestellt.


    Die "neuen" alten Gleise des Güterbahnhofes mit Güterschuppen und links davon die neue Ausgestaltung. Wer in der V1 nachschaut, wird feststellen, dass hier kein Stein auf den anderen geblieben ist. Die Straße "Am Zauberberg, der Fluss Radau und die angrenzenden Häuser mit Brücken sind komplett neu entstanden. Die gezeigten Gleise wurden Ende der Neunziger nur noch abstellen von Wagen genutzt...verladen wurde da nichts mehr.


    Blick auf den alten Güterschuppen von der Straße am Zauberberg. Für den Bundesbahnflair mit Kopfsteinpflaster und Holzlampen.


    Die Gleisanlagen des Güterbahnhofs im Überblick...


    Der Bau der Innerstetalbahn hat mich gelehrt einen kleinen Fluss auf engen Raum in die Szenarie einzufügen.... also habe ich die Radau in Bad Harzburg "nachgeholt". Ein ganzer Abend rumgefummel, aber ich bin zufrieden.


    Hinter dem Stellwerk gab es eine Art "Ausziehgleis" auf einem Damm. Dieses Gleis diente dazu, um weitere Verladegleise des Güterbahnhofes zu erreichen. Ende der Neunziger waren besagte Gleise aber bereits abgerissen (siehe Weiche mit Kreuz).


    Bei der Ausfahrt aus Bad Harzburg ist die Unterquerung der Radau nun auch vorhanden...


    Der markante BÜ kurz hinter den Einfahrsignalen hat auch eine Verschönerungskur erhalten. Ist aber noch der "moderne" Zustand, da der alte BÜ mit eigenem Schrankenposten schon bereits Anfang/Mitte der Neunziger verschwunden ist.

    Salzgitter-Ringelheim ist der zweite Bahnhof, der erfolgreich in die neunziger zurückversetzt wurde. Weniger Parkplätze, die alte Überführung mit Stahlbrücke, längere und ältere Bahnsteige, zwei zusätzliche Abstellgleise, Signalstandorte und Ausgestaltung angepasst. In Ringelheim sind sehr viele Bäume dazugekommen, anderswo auf der Map wird das ganz anders. Da wird so manche Stelle etwas "karger" als vorher.