Beiträge von Razo

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    ice: Wie BR323 bereits schrieb, müsst Ihr vor allem daran denken, dass er nun ohne Leiden und Schmerzen ist. Jedes Mal, wenn Ihr Bilder von Eurem Liebling betrachtet, werdet Ihr Euch dessen bewusst sein, wie wunderbar es war, das Hundi als sozialen Gesellschafter gehabt zu haben.


    Ich kenne das Gefühl auch, und davon möchte ich gerne erzählen. Hunde liebe ich sehr, aber bedauerlicher Weise kann ich aktuell selbst keinen Hund halten, da ich täglich sehr lange arbeiten muss. So viel Verantwortung habe ich, dass ich es meinem Hundeschätzchen nicht antun könnte, wenn er jeden Tag lange Zeit alleine wäre. So habe ich nach Möglichkeiten gesucht und diese auch gefunden, trotz dieser Umstände mich mit Hunden befassen zu können.


    Das örtliche Tierheim hier in der Nähe (nur 6 km entfernt, da ist man, nach der Arbeit mal schnell vorbeigefahren) beherbergt zahllose traurige Hundeschicksale und da setze ich seit Jahren an, indem ich Hundepatenschaften übernehme. Das bedeutet nicht nur, dass ich monatliche Zuwendungen per Dauerauftrag zahle, sondern mich ganz persönlich, im Rahmen meiner Zeit, um meine Paten kümmere. Pro Woche suche ich damit an mindestens drei Tagen (auch Samstag) das Tierheim nach Absprache auf und sorge, vor allem sozial und durch Ansprache, Ausführen, Lieblingsbeschäftigungen und vor allem Zeit, für den mir anvertrauten Hund. Die grammatikalische Einzahl ist hier wichtig, denn ich möchte meine Zuneigung immer nur vollständig an einen Hund geben, ein Verzetteln, d. h. "heute der und morgen jener" möchte ich nicht, weil ich spüren will, wie meine Zuneigung bei meinen Paten aufgenommen wird und wie deren Reaktionen sind. Das ist mitunter absolut erschütternd, vor allem, wenn man die dahintersteckenden Schicksale kennt. In diesem Zusammenhang gilt vollumfassend jenes Franz-von-Assisi-Zitat "Der Hund, er bleibt im Sturme treu, der Mensch nicht mal im Winde". Am Eingang unseres Tierheims hängt der Wahlspruch "Aktiver Tierschutz ist Erziehung zur Menschlichkeit". Dem ist nichts hinzuzufügen und davon sollen meine Ausführungen anhand zweier Beispiele, im Folgenden handeln.


    a) Bodo (Oktober 2021 bis 6. August 2022):

    Sein Schicksal berührte mich sehr und als er starb, weinte ich sehr oft über einen Zeitraum von mehreren Wochen hinweg. Es wurde erst besser, als ich mich entschied, ihm ein würdevolles Grab zu bereiten und dieses pflege ich regelmäßig auf dem örtlichen Tierfriedhof. Die Tierheimchefin war erst überrascht darüber, dass mich sein Tod so mitnahm, denn ich war ja nicht sein Besitzer, sondern "nur" Pate und er "nur" ein Tierheimhund, wenn man allerdings sein Schicksal kennt, dann kann man meine Haltung verstehen: Mich erschütterte die entsetzliche Hilflosigkeit dieses kleinen (göttlichen) Hundegeschöpfes so sehr. Bodo (blind - grüner Star und taub; 17,5 Jahre alter Pudelmischling) wurde durch die Polizei in einem völlig verwahrlosten Zustand in das Tierheim gebracht. Eine herzlose Mietnomadin hatte ihn tagelang alleine in einer total vermüllten Plattenbauwohnung zurückgelassen. Erst als die dortige Nachbarschaft auf sein Jaulen und sein Bellen (eine kraftvolle Stimme hatte er, vor allem wenn er Katzen roch) hörten, wurde man auf ihn aufmerksam. Nachdem er geschoren (total verfilzt) und tierärztlich durchgecheckt wurde, übergab man ihn an mich. So ein Schätzchen verlangt besondere Aufmerksamkeit, denn ich als Pate bin sein Auge und sein Ohr. Beim Ausführen z. B. musste ich darauf achten, dass er nirgendwo dagegen läuft und sich womöglich dabei noch verletzt. Er liebte es gestreichelt zu werden, vor allem oberhalb der Hinterläufe (da schnaufte und quietschte er und der gesamte Hund "tanzte Lambada" und bewegte sich hin und her). Körperkontaktaufnahme zu ihm (damit er spürt, ich bin bei ihm und es passiert nichts) war sehr wichtig - und das auf Gegenseitigkeit, denn er sah und hörte mich zwar nicht, konnte mich aber immer noch riechen. Jedes Mal, wenn ich ihn besuchte, freute er sich, sobald er mich riechen konnte. Ich erinnere mich noch an die unendlich sanfte Art, wie er mich mit seiner Nase anstupste. Ich versprach ihm, mich bis zum Schluss um ihn zu kümmern und das habe ich auch einhalten können. An seinem letzten Lebenstag führte ich ihn noch aus und man konnte spüren, dass er offenbar wusste, es würde Zeit für ihn werden, um zu gehen. Ungewöhnlich intensiv schnüffelte er noch einmal an allen Lieblingsstellen herum, so als wollte er den Geruch regelrecht festhalten. Zwischenzeitlich aber stand er oft sehr lange an einer Stelle und schaute mit seinen jadegrünen (blinden) Augäpfeln so eigentümlich in die Weite. Und ich weiß noch, dass er mich bei unserem letzten Spaziergang sehr oft (auffallend häufig) anstupste, so dass ich damals unwillkürlich zu ihm sagte "Na Bodo, willst Du mir etwas sagen?" Ja, offensichtlich wollte er auf diese Weise Abschied von mir nehmen, aber das wurde mir erst später klar.


    b) Kalle (17. August 2022 bis heute):
      

    Kalle ist ein 13 Jahre alter Mischling (mit Jagdhund-Genen), der aus Rumänien stammt und aufgrund seiner "Boomerang-Eigenschaft" (in seinem Leben hatte er schon acht Besitzer, die ihn immer falsch erzogen und ständig, nach knapp einem halben Jahr, wieder ins Tierheim zurückbrachten) nicht mehr vermittelbar ist. Er kann nichts dafür, dass er nicht richtig erzogen wurde und er kann vor allem nichts dafür, dass er bisher Angst vor Menschen haben musste, weil sie ihn schlugen und traten sowie ihn mit einem Halsband würgten. Deswegen hat er heute große Atemschwierigkeiten (Kehlkopflähmung; nicht operabel) und keucht sehr, wenn er sich aufregt, weil er sich freut. Badefreuden sind sein All und alles, d. h. kein Spaziergang ohne (möglichst mehrfache) Bademöglichkeit in einem örtlichen kleinen Fluss/Weiher. Als ich ihn übernahm, flüchtete er vor mir, denn er zog immer sehr stark an der Leine, aber als er merkte, dass ich ihm mit Liebe zuwende, änderte sich das innerhalb von mehreren Monaten. Heute freut er sich "wie Bolle" und schnauft immer sehr stark, wenn er mich sieht. Ich muss mich absprechen, wann ich ihn ausführe (und darf ihn auch nur dann am Gitter besuchen, wenn wir einen Termin haben), weil er sich sonst so aufregt und so schlecht Luft bekommt. Ich kann ihn rufen und er kommt sogar zu mir und schlabbert, wenn ich mich vor ihm hinhocke, mir mit seiner warmen und weichen sowie nassen Schnauze über meine Hände (und wenn ich nicht aufpasse und mich schnell wegdrehe "tapeziert" er mein Gesicht mit seiner langen roten Hundezunge). Kalle ist seit März 2022 wieder im Tierheim, denn seine letzten Besitzer verlangten doch allen Ernstes von einem örtlichen Tierarzt, Kalle sollte eingeschläfert werden, weil er so schlecht erzogen sei ("Was kann er dafür, wenn seine Festplatte durch die zahlreichen unterschiedlichen Erziehungsversuche einfach mal komplett falsch bespielt wurde - nichts!"). Der Tierarzt war Gottseidank sehr verantwortungsvoll, übernahm Kalle und lieferte ihn dann im örtlichen Tierheim ab.

    Hallo,


    wenn ich ein QD von Wunstorf nach Eystrup starte, fehlen mir angeblich die Fahrzeuge, die im Screenshot angezeigt werden. Ich nutze den QD von mirko_o für die Strecke (Bremerhaven - Bremen - jetzt bis Wunstorf/Luthe) und habe das erforderliche Verkehrspack Güterwagen als Voraussetzung installiert. Kann mir jemand helfen? RW_Tools zeigt mir keine fehlenden Fahrzeuge an.


    Vielen Dank und schönes Wochenende.

    Ich bin Sprecher bei diversen Hobbyhörspielen (http://www.hoertalk.de) und ferner Dialektfan (kann quasi zwischen verschiedenen Dialekten sprachlich "umschalten"). Gerade Letzteres dürfte als Fähigkeit sehr selten sein. Um den Raumschall zu eliminieren, habe ich eine zusammenfaltbare Sprecherkabine. So kommen die Aufnahmen wie gewünscht "staubtrocken" in mono mit 44.100 khz und 16bit. Ich habe ein Studiomikrofon mit Plopp-Filter und A/D-Wandler. Aufnahmen erfolgen mit Audacity, das ist interne Vorgabe, denn die Aufnahmen dürfen nicht bearbeitet sein (z. B. Filter gegen Rauschen eingesetzt). Die Decke in der Kabine dient dem Raumschall, der nicht an der glatten Tischplatte absorbiert wird und unter die Decke schlüpfe ich, wenn ich auf dem Hocker sitzend, meine Aufnahmen mache (mein Mund ist dabei 10 cm vom Mikrofonkorb und 1 cm vom Plopp-Filter entfernt). So bin ich auch "von hinten" gegen den Raumschall abgeschirmt. In der Kabine befindet sich spezieller Pyramidenschaumstoff, dessen gezackte Form, vor allem aber dessen Material mit vielen Luftbläschen "dem Raumhall sein Tod" ist. Die Maße der Kabine sind 80 x 80 x 80 cm. Außen ist die Kabine aus Filz und zusammenlegbar in zwei Teilen, die sehr einfach ineinander gesteckt und mit Schrauben fixiert werden können.


    Anbei ein Hörbeispiel als Erzähltext (als Teil meiner Sprechprobe, die jeder Sprecher anlegen muss, damit man sich sowohl vom eingesetzten technischen Equipment, von der Aufnahmetechnik und von den Rahmenbedingungen der Aufnahme überzeugen kann). Zur Sprechprobe gehören weiterhin auch noch drei verschiedene Emotionen (welche das sind, ist beliebig, hier geht es vor allem um das Auspegeln der Lautstärke). Nur wer eine solche Sprechprobe anlegt, wird zertifiziert und kann mitmachen (entweder wird er regelrecht engagiert - das passiert mir öfters, weil man mich schon kennt - oder er kann sich frei bei internen und externen Castings bewerben). Alles kostenlos, aber nicht umsonst.


    Die Produktionen (X-Produktionen, da jeder selbst für sich aufnimmt und dann das Ergebnis geschnitten und gemischt wird) kann man z. B. auf YT hören, wie in diesem Fall: Der Zauberwald - Ein lyrisches Märchen (03/23) - YouTube. Dort spreche ich den Erzähler. Das war besonders herausfordernd, denn laut Skript sollte ich sehr alt und melancholisch klingen und der Text sollte rhythmisch im sog. jambischen und throchäischen Versmaß vorgetragen werden. In den Credits (spricht meine "Hobbysprecherkollegin" Nadine Groß) bin ich sogar namentlich mit Klarnamen genannt. Die Effekte, z. B. Hall usw., werden bei der finalen Herstellung der Produktion hinzugefügt.

    Ich habe das Weather Enhancement korrekt installiert (auch laut den Anzeigen bei RWE2) und entsprechend den Vorgaben von TomB die Kuju-Dateien mit den EP-Wetterdaten ergänzt und die bat-Dateien wie beschrieben hinzugefügt. Die Einstellungen im TS habe ich laut Handbuch vorgenommen, d. h. dynamische Wolken aus, aber dynamische Blitze an. Dann habe ich, nachdem ich u. a. die ToD-Dateien bei Nürnberg-Bayreuth gegen die AP-Versionen tauschte (vorher ap-Dateien entpackt), eine 14km-Probefahrt mit einem 648 im Winter bei leichtem Nebel unternommen, aber das Wetter blieb auf der ganzen Fahrt "nur graue Milchsuppe", d. h. es fand kein Wetterwechsel statt. Vorher habe ich alle bat-Dateien durch Klicken hintereinander ausgeführt und dann den TS gestartet. Warum habe ich keinen Wetterwechsel? Übrigens wurde auch die aktualiserte bin-Datei in das passende Verzeichnis verschoben und dabei eine vorhandene Datei ersetzt.

    Den Pesa-Link habe ich schon mehrfach am Frankfurter Hauptbahnhof gesehen (beschildert Richtung Hanau/Mannheim sowie Richtung Wetterau). Insoweit gäbe es angesichts vorhandener Strecken durchaus Einsatzmöglichkeiten.

    Ja, das Löschen der o Byte Dateien kann aber offenbar auch nach hinten losgehen, denn das habe ich auch gemacht (40 Dateien mit 0 Bytes fand er auf einer 110 GB-Asset-Installation des TS) und seitdem fehlen mir auf Dresden-Leipzig im Bahnhof Oschatz Gleise (siehe Screenshot). Kann mir jemand helfen? Jedenfalls entgleist mir an dieser Stelle jeder Zug, weil offenbar die Assets nicht vorhanden sind.


    Ich habe in meiner Steam-Bibliothek alles noch einmal neu installieren lassen (DD-R und R-L-Extension; Haken herausgenommen und wieder gesetzt, dann wurden auch 2 GB neu installiert), aber trotzdem bleibt es unverändert. Wo die Schienen fehlen, rumpelt der Zug auf den Schotter und es kommt die Meldung "Spielerzug entgleist".


    Wenn ich von Riesa komme und nach Oschatz fahren will, dann sind in Riesa alle Gleise vorhanden und auch auf der Strecke, lediglich kurz vor Oschatz an der markierten Stelle fehlen die Gleise auf einmal und im QD wird der Zug, um überhaupt noch in Oschatz anzukommen, auf das Nebengleis geleitet (dort liegt das Gleis noch; siehe das durchgehende einzelne Gleis, das neben der Lücke auf der Hauptstrecke auf meinem Screenshot sichtbar wird).


    Vielen Dank.

    Hallo,


    ich gebe kurz Rückmeldung: Jetzt funktioniert das Szenario auch bei mir (mit RWE2).

    Vielen Dank für Eure Bemühungen.

    Es ist eine wunderbare Strecke, die hier durch das Upgrade von Thaddäus entstanden ist.


    Viele Grüße


    Razo

    So, ich dachte, wenn ich je einen Wagen des Spielerzuges der S1 lösche, komme ich vielleicht endlich mal mit meiner S-Bahn zum Bahnhof DD-Strehlen. Wieder nichts! Zwischen den modernen Gebäuden auf der linken Seite tauscht ein villenartiges älteres Gebäude auf und genau an dieser Stelle crasht der TS.