Zwei generelle Anmerkungen zum Thema, wir hatten hier in der Region erst kürzlich zwei BÜ-Unfälle mit liegengebliebenen Fahrzeugen. Es gibt auch eine Technik, die genau das überprüft und den BÜ sperrt. Auch wenn es nur ein winzig kleines Risiko im Vergleich zu den täglich befahrenen BÜs ist, die Bahn gilt als sicherstes Verkehrssystem der Welt und bei Kosten von ganz schnell über 300.000 € für eine neue BÜ-Anlage sollte die Diskussion geführt werden, ob hier nicht die Technik zu verbessern ist.
Außerdem hatten wir einen "bösen" Unfall, bei dem zwei Polizisten verbrand sind. Es war ein Lkw auf einen stehenden Streiefnwagen aufgefahren, der sofort in Flammen stand. In Folge der Diskussion wurde eins deutlich, während bei Benzin das Luft-Benzin-Gemisch hochexpolsiv ist, ist der Diesel selber explosiv. Das Risiko, bei einem Unfall einen Brand auszulösen, ist bei einem Dieselfahrzeug deutlich höher. Hier kann scheinbar die Stoßenergie und ein heißer Motor im ungünstigen Fall zu einem sofortigen Brand führen. In diesem BÜ Unfall war ein dreifaches Risiko vorhanden, der 612, der LKw und der vermutlich geladenen Militär-Lkw.
Wirklich bedauerlich, dass wieder einmal Menschen zu Schaden kamen.
Da dies auch in der Oberpfalz nicht der erste dieser Unfälle war, braucht es eine Diskussion um eine Vermeidungsstrategie (auch wenn Technik nie 100% sicher ist). Ich hoffe, das die Eisenbahnuntersuchungsstelle den Unfall genau analysiert und ihre Schlüsse zieht.
Gruß Bernd