Ich finde es süß wie wieder über die handlungsunfähige EU hergezogen wird. Dabei ist es ja sogar England die sehr oft auf der bremse stehen und sinnvolle dinge Verhindern welche die EU endlich mal in die richtige Richtung leiten würde. Aber da gehören auch noch die Polen und andere dazu die auch immer wieder auf die bremse treten.
Die EU ist übrigens weit von Bürokratie entfernt. Die meiste Bürokratie die die Leute bei der EU immer sehen, sind reine Dummheiten der Regierungen der Mitgliedsländer. Welche Vorgaben absolut bescheuert umsetzen, Deutschland ist da Spitzenreiter drin, einfachste EU Vorgaben werden durch einen gigantischen Verwaltungsapparat in Deutschland erheblich kompliziert.
bestes Beispiel sind da die Vorgaben bezüglich des Rauchens in Kneipen und Restaurants.
Klar baut die EU auch scheiße, aber da sollte man auch mal schauen von welchen Ländern das ausgeht. Da ist auch gerne mal ein Frankreich, Deutschland, England, etc. dabei.
Im Endeffekt sind es nämlich die Mitgliedsländer selbst die daraus einen Scherbenhaufen machen.
Und fyi: Es kann sogar ganz drastische folgen haben. Wenn der Finanzmarkt auf dem Festland lustig ist könnten sie den Britischen Finanzmarkt innerhalb eines Jahres komplett Zerschmettern.
Und bezüglich des britischen Pfund: Es wird sich zwar wieder einpendeln, aber das könnte auch einige Jahre dauern, bis alle Verhandlungen abgeschlossen sind und alle Verträge unterzeichnet sind.
Es gibt jetzt eben den Status der Ungewissheit, und darauf reagiert der Finanzmarkt und die Wirtschaft ziemlich empfindlich.
Im übrigen könnte England jetzt auch das machen was viele Englische Firmen gerne wollen: Die ganzen EU Menschenrechte und Rechte für Arbeiter abschaffen. Wäre sicher toll wenn die Britischen Firmen ihren willen bekommen, dann arbeitet man halt mal paar Stunden mehr in der Woche als es momentan legal ist. Und das ganze wahrscheinlich für das selbe Gehalt oder sogar weniger Gehalt.
Muss man halt hoffen das es nicht missbraucht wird.