Beiträge von FraPre

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    .... ich kannte das aus der MSTS Strecke damals das die schweren Züge immer mit 2 Loks je Ende fuhren

    Stimmt, bei Gz, egal wie schwer, eine Zuglok, eine Schublok, das ist glaube jetzt auch soweit angekommen, so dass es sicher noch einmal überarbeitet wird, bzw. Aufgaben dann ggf. umgebaut werden müssen, sonst ist es zum scheitern verurteilt. Bei Reisezügen fuhr dafür i.d.R. nur mit einer Lok, was eben ein Umfahren in Michaelstein (nicht Michelstadt) erforderlich macht.

    Ist es auch an sich realistisch, dass der Oberstorm an jeder Steigung so dermaßen nach oben schießt, dass man permanent runterschalten muss und so total an Zugkraft und Schwung verliert?

    Wenn man theoretisch bei einer Bergfahrt wieder langsamer werden würde, kehrt sich das Anfahrverhalten quasi wieder um, sprich die Fahrmotorspannung steigt bei entsprechender Fahrstufe wieder an, der Oberstrom würde aber auch entsprechend wieder absinken, man müsste ggf. wieder etwas mit den Fahrstufen zurückgehen, da man sich letztlich wieder eher den Grenzen des Fahrmotorstromes nähert. Real ist das aber nicht vorgekommen, da das immer im Lot blieb, Zug,- und Schubkraft beider Lok´s doch ausreichten.

    Danke Maverick , war dennoch gut anzusehen, die Probleme haben wir im Chat angesprochen und teils begründet (lag also nicht an dir), ich denke auch, dass da nachgebessert wird. Die Liebe zum Detail aber, dieses Herzblut beim Ausgestalten, ist wirklich schwer in € zu fassen. Vielen Dank an das ganze Team.

    ... und selbst Erich Honecker hing vorbildgerecht im Dienstraum.

    Um mal bezüglich des Anfahrens bei einer anderen Lok zu bleiben, bei der BR 140 kann man beim Anfahren Stufe 5 wählen, dann liegen etwa 5,x t Zugkraft am Fahrmotor an und man schaltet jetzt mit langsam steigender Geschwindgkeit vorsichtig weiter, bis etwa 7 t (7,5 war die Grenze), die man dann Stufe für Stufe hält. Der Oberstrom spielte in der Phase überhaupt keine Rolle, da der erst mit der Geschwindigkeit zunahm, während dann ja der Fahrmotorstrom langsam abnahm. Bis etwa 50 Km/h brauchte man keine Angst haben, die Oberstromgrenze zu erreichen, ab 50 Km/h sollte man dann sowohl Fahrmotorstrom als auch Oberstrom im Auge beim weiteren Aufschalten haben.

    Das passt hier leider gar nicht, obwohl es quasi analog zu sehen wäre. Beim Anfahren muss ich wenigstens mal die 5 t erreichen (Grenze war hier 5.3 t) um die maximale Anfahrzugkraft zu erreichen.

    Es gab gerade einen Stream, da war das Problem ansich gut zu sehen, wenn es die Aufgabe war. Ich kann zum Einen in Hornberg nicht mit 1 x BR 251 einen vollen Zug 1500 t rausholen, das geht einfach nicht. Zweitens ist mir beim Zusehen aufgefallen, dass die an den Fahrmotoren anliegende Zugkraft, die bis 5.3 t aufgeschaltet werden könnte nur etwa 1,9 beträgt, dafür aber nach wenigen Fahrstufen (etwa 10) der Oberstrom am 450 A Anschlag ist, somit nicht weiter aufgeschaltet werden kann. Das ist völlig unreal. Die Personenzugaufgabe aus LBK (Abstellgleis) heraus wird dann mit 2 x BR 251, einem Bghw und einem Bahndienstwagen gefahren, obwohl Reisezüge nur mit 1 x BR 251 gefahren wurden.

    Das sollte nochmal an den Aufgaben und der Lok nachgebessert werden. Sonst aber wirklich liebevoll umgesetzt, mit viel Herzblut!!!!!!

    Wie viele Waggons ziehen eigentlich in der Realität die beiden 185er der HVLE?

    Das ist ja eben gewichtsabhängig, wobei sich die maximalen Lasten vielleicht auch geändert haben, aber 15 - 20 Wagen können es schon sein.

    Du kannst ja mal zählen, auch wenn hier eine Diesellok dabei ist.

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    Pascal S Das hängt von den Bremshundertsteln ab. ....

    Das ist so nicht richtig, denn wenn die Bremsstellung G vorgegeben ist, fährst du immer in der unteren Zugart.

    Die Bremsstellung war zumindest in der Zeit um 2000 rum durchaus variierend zwischen P oder G, je nach Vorgabe im Fahrplan, überwiegend zumindest bei Talfahrt aber G, wobei die Mbr immer 71 waren. Tfzf fuhren in P, ebenso Personenzüge.

    Für den Einsatz der BR 185 und BR 189 war zu Cargo Zeiten festgelegt, dass die PZB auf der RBL mittels Störschalter auszuschalten war.

    ... warum .... nur 80 Km/h s...?

    Die Baureihe 251 wurde ja speziell für den Betrieb auf der Rübelandbahn Steilstrecke konzipiert. Dem Lastenheft zugrunde lagen dabei eher höhere Anforderungen an die Zugkraft bei verschiedenen Steigungen, also auch dem Übersetzungsverhältnis. So war gefordert, dass die Lok 300 t bei 63 ‰ mit 40 Km/h befördert, bei 25 ‰ mit 60 Km/h, wobei ja die maximale Geschwindigkeit auf der Rübelandbahn 50 Km/h beträgt. Unter Berücksichtigung der ggf. ungünstigsten Anfahrpunkte wurde das maximale Zuggewicht für die Bergfahrt (Blankenburg - Königshütte) und 2 Tfz der BR 251 mit 500 t festgelegt.

    Die letztlich 80 Km/h Höchstgeschwindigkeit waren eine Forderung für Überführungsfahrten (z.B. zum RAW Dessau), wobei das dann ja geschleppt erfolgte und galt auch nur dabei, also "stromlos".