Beiträge von FraPre

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    Anbei mal als Hilfsmittel ein angepasster Buchfahrplan für das Addon Rübelandbahn. Aufgeteilt in je eine Gesamtübersicht der generellen Streckenhöchstgeschwindigkeiten und Betriebsstellen inklusive der Steilstreckenabschnitte (Talfahrt) - kennen sollte man die aber auch bei der Bergfahrt!

    Weiterhin jeweils für die Gattungen Reisezug und Güterzug spezielle Darstellungen für die verschiedenen Fahrmöglichkeiten und die Übergabe zur Ladestraße in Elbingerode.

    Die Fahrten ins Werk I / II habe ich ab / bis Rübeland bei 20 Km/h belassen. Fahrzeiten selber habe ich jetzt nicht eingetragen, dass kann bei Bedarf jeder selber tun.

    Es sollte jetzt für die hier im Addon verwendeten Geschwindigkeiten passen, wobei nicht alles im HUD angezeigt wird. Final habe ich jetzt nicht nochmal geprüft, habe aber vorhin erst alle Geschwindigkeitssignalisierungen "erfahren", sollten dennoch Fehler enthalten sein, einfach kurz melden.


    Buchfahrplan RLB 2021.zip

    Aber hierzu muss sich mit TSG abgestimmt werden. Eine Änderung an einer Lok kann immer weitere Folgen haben. Wir melden uns wenn wir hierzu eine offizielle Information haben.

    Der Oberstrom bzw. das diesbezügliche Verhalten der Lok ist hier leider ziemlich falsch simuliert, was aber sicher auch damit zusammenhängt, dass der TS keine wirklich plausiblen Daten umsetzen kann, sonst hätte Maik das getan, wie ich ihn kenne. Beim Oberstrom war das Limit bei 175 A, auch wenn die Anzeige bis 450 A geht (euer Tacho im Auto geht ja auch viel weiter). Relevant war die Zugkraft, die beim Anfahren bis 8.0 t gehen konnte. Damit verbunden war ein entsprechender Fahrmotorstrom, welcher bei 800 A (was dann bei über 8 t alsbald erreicht sein dürfte) das jeweilige Trennschütz abschaltete. Diese 8 t durften natürlich auch nur für kurze Zeit genutzt werden, z.B. beim Anfahren, danach galt die Dauerzugkraft. Diese ist an den Zugkraftmessern auch getrennt für Zug,- und Schublok markiert. Im Spiel kommt man hier nur bis 1,9 t in Fahrstufe 9 und in Fahrstufe 10 bis 3 t, was natürlich nie reicht, um die 500 t bergan zu befördern.

    Das der Oberstrom in diesen niedrigen Geschwindigkeitsbereichen schon derart ansteigt ist falsch, spielt das erst bei Geschwindgkeiten ab 50 Km/h eine Rolle. Dieser Grenzwert dort wurde wohl nie erreicht, vielmehr blieb der Blick auf den Zugkraftmessern. Ein Ansprechen des Oberstromschutzes hätte dann auch den Hauptschalter ausgeschaltet.


    Fährt man also an, würde man z.B. Fahrstufe 1 nehmen, prüfen ob alle Trennschütze mitkommen, dann Fahrtsufe 5 zum Strecken des Zuges, wobei man ggf. 5-6 t Zugkraft hat. Diese erhöht man dann stufenweise bis auf eben maximal 8.0 t, die Geschwindigkeit nimmt zu und die Zugkraftsinkt parallel wieder, so dass man immer wieder eine Stufe nachgeben kann (die Schublok hilft ja auch). Irgendwann hat man dann auch bei größeren Fahrstufen nur noch die maximal 5,3 / 4.2 t Dauerzugkraft, hat aber dann auch die Geschwindigkeit erreicht und hält diese mit maximal Dauerzugkraft. Der anspruchsvollste Moment war z.B. das Anfahren in der Steilstrecke, weil eben die Einfahrt Michaelstein wirklich mal Halt zeigte. Dann wurde wirklich bis an die Grenzen aufgeschaltet, sonst eher nicht.

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    5. Signalisierung Rübeland. Hier bin ich mir nicht ganz sicher, aber die Signalisierung der Geschwindigkeiten vor und nach Rübeland in Richtung Elbingerode scheinen nicht ganz korrekt zu sein.

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    Was älteres an Führerstandsmitfahrten hab ich leider nicht gefunden. Aber auf jeden Fall ist es so wie es aktuell im Spiel signalisiert ist nicht ganz passend. Ich bin aber nur Hobbyeisenbahner und lasse mich da auch gerne eines Besseren belehren. :/

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    Das stimmt zum Teil, und ich werde es mir heute Nachmittag auch noch einmal in Ruhe ansehen. Führerstandsmitfahrten nach 199x spiegeln aber u. U. nicht das wieder, was dort im Jahr 198x an Streckengeschwindigkeiten vorherrschte bzw. hier im Addon umgesetzt wurde. Das führt ggf. auch dazu, dass gerade bei Aufgaben mit Reisezügen die Fahrzeiten laut Kursbuch nicht passen und zu großzügig erscheinen. Ebenso, aber auch das habe ich noch nicht geprüft, gilt zu beachten, dass Geschindigkeiten in den Steilstreckenabschnitten bei Talfahrt andere waren. Ob sich das bei einer eingleisigen Strecke umsetzen lässt, dass von der einen Fahrtrichtung andere Streckengeschwindigkeiten gelten, als wie entgegengesetzt, weiß ich nicht. Wenn, dann waren eh die Höchstgeschwindigkeiten signalisiert, was bei Güterzügen dann aber dort talwärts auch nicht passte, da diese nur mit 20 Km/h in den Steilstreckenabschnitten talwärts gefahren sind, Reisezüge mit 30 Km/h. Optisch könnte man natürlich entsprechend Lf Signale aufstellen, ohne Einfluss auf die angezeigte Höchstgeschwindigkeit im Spiel.

    zzr Fällt mir so nicht auf mit den Fahrmotorlüftern. Es wurde zwar eine Lüfterzwangsschaltung umgesetzt (ab Fahrstufe 3, real so nicht vorhanden), da laufen die Lüfter halt automatisch durch die Fahrschalterstellung an (ab 3 an, unter 3 zeitverzögert aus). Mit Kippschalter EIN laufen die Lüfter bei mir dann dauerhaft.


    Ich glaube die Sounds und somit die verschiedenen Geräusche der Hilfsbetriebe sind schwer umzusetzen, da ja diese erstmal in verwertbarer Qualität als Rohmaterial vorhanden sein müssen.

    Real gibt es ja die Fahrmotorlüfter, die Gleichrichterlüfter, die Bremswiderstandslüfter, dann noch den Luftpresser, die Ölpumpe .... teils auch mit eigenen Leuchtmeldern.

    Das alles real umzusetzen ist schwer und wäre dann sicher eine expert Lok. Ohne Gleichrichterlüfter ein, bewegt sich die Lok z.B. gar nicht, konnte aber hier sicher auch nicht umgesetzt werden. Man wird daher immer auch Abstriche machen müssen, kann zwar dennoch Fehler aufzeigen, vielleicht ist ja wirklich was falsch umgesetzt worden, aber ich würde da jetzt nicht alles auf die Goldwaage legen. Die Lok wurde extra nur für diese 30 Km gemacht und ich bin doch zufrieden. Vielleicht kann ja im Laufe der Zeit noch was geändert werden, was vielleicht nicht so ganz passt.

    So, nachdem ich von Michaelstein mit den 2 x 251 und den 10 Kalkwagen nicht in Braunesumpf angekommen bin, habe ich gesehen, dass diese 970 t haben, eindeutig zu viel, mal abgesehen, dass die 251 (noch) nicht leistungsgerecht bedient werden können.

    Daraufhin habe ich mal eine Fahrt von Michaelstein Richtung Blankenburg und somit erstmals mit den 970 t eine Talfahrt im Steilstreckenabschnitt gestartet. Also hier muss ich sagen, dass das schon sehr gut der Realität entspricht, wie man mit Zugbremse und dynamsicsher Bremse agieren, die 20 Km/h halten kann und gerade mit der dynamschen Bremse manchmal die entscheidene Verstärkung hat. Ab Verlassen des Steilstreckenabschnitts bei Blankenburg Westend und dem Auslösen des Zuges beschleunigt dieser von allein wie real und muss kurz vor Blankenburg Nord wieder etwas mit der dynamischen Bremse abgefangen werden. Das kam mehr als authentisch rüber. *dhoch*

    Vielleicht wurden ja die Ladegleise in Elbingerode und Königshütte nur authentisch umgesetzt, denn da musste durch den Zugführer die Oberleitung erst vor dem Befahren zugeschaltet werden.;)

    Wenn da nun mal Wiese ist, ist da eben Wiese. Da machste nix. Ich kenne die Strecke in der Realität und da is halt Wiese. Sieht im Spiel vllt doof aus, entspricht aber der Tatsache.

    Ja, sag ich doch. Meine Äusserung bezog sich doch auf die Realität und nicht auf das Spiel, wobei hier ja beides korrekt identisch ist.

    So, habe die Strecke jetzt auch installiert und die erste Probefahrt mit der 251 gemacht und fühle mich, als wäre es gestern gewesen. Da passt so viel, obwohl es so lange her ist, auch die kleinen Dinge. Wenn es wirklich was gibt, was ggf. noch einmal etwas angepasst werden sollte, und das gibt es, wird man die Informationen dazu sicher sammeln und das sicher tun, aber die Strecke möchte ich sehen, bei der das nicht so ist! Ich denke auch, dass es nicht lange dauert, bis erste authentische Aufgaben von Leuten erstellt werden, damit der Betrieb auf der Strecke dann auch mal so stattfindet, wie es eben war.

    Vielen Dank an das Team, und hoffentlich gibt es noch mehr solche Perlen aus dem DR Alltag.

    Gibt es keine Sifa? Wurde immer mit Beimann gefahren?

    Die Loks hatten eine, die aber zu DR Zeiten stillgelegt und erst nach der Wende wieder aktiviert wurde. Es wurde immer mit Beimann auf der Zuglok gefahren, da dies eine Forderung der Steilstreckenvorschrift war und somit auch die Sifa ersetzte (zumindest auf der Zuglok).

    Königshütte hatte lediglich zum Ende hin bereits Rückfallweichen mit entsprechenden Signalen, sonst nur die besagten BÜ Signale, wann genau die Rückfallweichen eingebaut wurden, müsste ich nachforschen.

    Der Betrieb zwischen Elbingerode - Awanst Hornberg und Königshütte war quasi ein pseudo Zugleitbetrieb, je nach Bedarf mit Schlüsseln in Hornberg, Ankunftsmeldungen und Fahranfragen.