Aber hierzu muss sich mit TSG abgestimmt werden. Eine Änderung an einer Lok kann immer weitere Folgen haben. Wir melden uns wenn wir hierzu eine offizielle Information haben.
Der Oberstrom bzw. das diesbezügliche Verhalten der Lok ist hier leider ziemlich falsch simuliert, was aber sicher auch damit zusammenhängt, dass der TS keine wirklich plausiblen Daten umsetzen kann, sonst hätte Maik das getan, wie ich ihn kenne. Beim Oberstrom war das Limit bei 175 A, auch wenn die Anzeige bis 450 A geht (euer Tacho im Auto geht ja auch viel weiter). Relevant war die Zugkraft, die beim Anfahren bis 8.0 t gehen konnte. Damit verbunden war ein entsprechender Fahrmotorstrom, welcher bei 800 A (was dann bei über 8 t alsbald erreicht sein dürfte) das jeweilige Trennschütz abschaltete. Diese 8 t durften natürlich auch nur für kurze Zeit genutzt werden, z.B. beim Anfahren, danach galt die Dauerzugkraft. Diese ist an den Zugkraftmessern auch getrennt für Zug,- und Schublok markiert. Im Spiel kommt man hier nur bis 1,9 t in Fahrstufe 9 und in Fahrstufe 10 bis 3 t, was natürlich nie reicht, um die 500 t bergan zu befördern.
Das der Oberstrom in diesen niedrigen Geschwindigkeitsbereichen schon derart ansteigt ist falsch, spielt das erst bei Geschwindgkeiten ab 50 Km/h eine Rolle. Dieser Grenzwert dort wurde wohl nie erreicht, vielmehr blieb der Blick auf den Zugkraftmessern. Ein Ansprechen des Oberstromschutzes hätte dann auch den Hauptschalter ausgeschaltet.
Fährt man also an, würde man z.B. Fahrstufe 1 nehmen, prüfen ob alle Trennschütze mitkommen, dann Fahrtsufe 5 zum Strecken des Zuges, wobei man ggf. 5-6 t Zugkraft hat. Diese erhöht man dann stufenweise bis auf eben maximal 8.0 t, die Geschwindigkeit nimmt zu und die Zugkraftsinkt parallel wieder, so dass man immer wieder eine Stufe nachgeben kann (die Schublok hilft ja auch). Irgendwann hat man dann auch bei größeren Fahrstufen nur noch die maximal 5,3 / 4.2 t Dauerzugkraft, hat aber dann auch die Geschwindigkeit erreicht und hält diese mit maximal Dauerzugkraft. Der anspruchsvollste Moment war z.B. das Anfahren in der Steilstrecke, weil eben die Einfahrt Michaelstein wirklich mal Halt zeigte. Dann wurde wirklich bis an die Grenzen aufgeschaltet, sonst eher nicht.