Beiträge von FraPre

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    Ja, das ist ein wichtiges Thema. Energiesparendes Fahren ist ein Hauptthema und wird ähnlich akribisch aufgezeichnet & ausgewertet. Im Reiseverkehr werden inzwischen sogar computergestützte Fahrempfehlungen in Auswertung der verbleibenden Strecke bis zum nächsten fahrplanmäßigen Halt und der dortigen Ankunftszeit gegeben, sprich das System erkennt, ob man mit der aktuellen Geschwindigkeit den nächsten Halt pünktlich erreicht und empfiehlt die Leistung abzuschalten.


    Beim Güterverkehr ist es so noch nicht möglich, liegt doch der nächste Halt teils sehr weit weg. Was aber immer ein Thema ist, ist das vorausschauende und dadurch auch energiesparende Fahren, das Beachten des Fahrplanes unter Beachtung aller Begleitumstände (z.B. nachfolgender und vorausfahrender Verkehr). Es ist wie im privaten Autofahrerleben, wer nur mit Bleifuß unterwegs ist, spitz fährt und ständig beschleunigt und bremst, wird einen höheren Energieverbrauch haben, als ein Fahrer, der vernünftig fährt und mitdenkt.
    Energiekosten sind ein nicht zu unterschätzender Kostenfaktor.


    F.

    Beim Abdrehen der Radreifen werden die entsprechenden Systeme neu eingestellt (z.B. Radanpassungsdose).


    Geschiwndigkeitsüberschreitungen im 1-2 Km/h Bereich klingen nicht viel, werden aber durch die EFR gnadenlos erfasst und elektronisch ausgewertet. Durch entsprechende Möglichkeiten Marker zu setzen, die Auslesebereiche zu vergrössern oder gezielt zu suchen, kann man alles feststellen und entsprechend ahnden. Eine einmalige kurzzeitige Überschreitung ist da sicher nicht das Problem, aber vermehrt auftretende und höherer Überschreitungen sind kritisch. Das gilt bei den heutigen Fahrzeugen sowohl für den Rangier,- als auch für den Zugfahrdienst.


    F.

    Da mir im aktuellen Thread über dieses Thema dieser beim Schreiben geschlossen wurde, muss ich dennoch hier meine Enttäuschung zum Ausdruck bringen.


    Ich durfte die Altmarkstrecke mal bei einem Teammitglied ansehen, vorfühlen und geniessen. Ich war so etwas von begeistert, dass ich nun mehr als traurig bin, dass es so weit kommen musste. Ich habe deswegen gerade mal mit diesem Team Mitglied geschrieben und bin einfach nur enttäuscht. Mit dieser Strecke entgeht uns ein Kleinod voller Liebe, Sachverstand & und einem Flair, in welchem man förmlich die Altmark mit ihren Feldern & Wäldern, der Landwirtschaft und der Reichs(Neben)bahn Atmosphäre spüren & riechen konnte, all das fern jedes ICE in einer aus heutigen Sicht noch heilen Bahnwelt.


    Frank

    Wenn dann ein Privater den Zuschlag - meist ja durch billig sein - kriegt, fährt eben ein privater, und auch die bewerben sich auch nur wenn's da was zu gewinnen gibt. - Warum sollte es die DB anders machen?


    Warum nicht? Früher, vor der Bahnreform, hatte die Bahn einen Transportauftrag, heute hat sie den staatlichen Auftrag Gewinne zu erwirtschaften, und zwar um jeden Preis. Auch wenn bisher gescheitert, die ersten Schritte zum Börsengang haben die Abwärtsspirale ins Rollen gebracht und die Wegbegleiter, wie Mehdorn, haben ihr dabei den Rest gegeben.
    Was heute bleibt, ist ein Scherbenhaufen, zersplittert und in die Kleinstaaterei verfallen. Die unzähligen EVU´s sorgen dafür, dass nicht immer Klasse siegt, sondern der Profit, oft zu Lasten der jeweiligen Mitarbeiter.
    Raubbau, Rückbau, Abbau. Wenn man nur noch auf die profitablen Filetstücke oder die subventionierten Geschäfte aus ist, bleibt was auf der Strecke - Kunden in unwirtschaftlichen Bereichen und Gegenden & die Mitarbeiter!


    Aus meiner Sicht ist die Bahnreform in dieser Form gescheitert!


    F.

    Nun, auch für schiebende Triebfahrzeuge gibt es Druckkraftbegrenzungen. Diese betragen auf der freien Strecke 240 KN und in Bahnhöfen/Abzweigstellen/Überleitstellen 120 KN.


    Die Möglichkeit der Positionierung von Tfz an verschiedenen Stellen im Zug, wenn diese von der führenden Lok aus gesteuert werden sollen, ist heute im Güterverkehr nicht mehr möglich, da die Steuerung über die IS Leitung (bzw. entsprechende Leitungen) realisiert wird. Beim Reiseverkehr ist dies somit möglich, wenn durch den Wagenzug die IS Leitung gekuppelt ist.


    Für kurze Zeit gab es in Mitteldeutschland 2 Lokomotiven der BR 232, welche mit dem System "LOCOTROL III" der Firma "GE Harns Railway Electronics" für die Funkfernsteuerung im Zugverband ausgerüstet war. Diese beiden Loks "verständigten" sich dann über Funksignale, alles musste recht umständlich vorbereitet werden, die Verbindung hergestellt und getestet werden. Hier wäre es aber, wie in amerikanischen oder kanadischen Gegenden bekannt, möglich gewesen (oder war ja auch so im Betriebseinsatz), die Lok am Zugschluss oder jeder anderen Stelle im Zug vom führenden Fahrzeug aus funkfernzusteuern.
    Das Ganze war recht störanfällig und die Loks wurden wieder zurückgerüstet, dennoch gibt es ein paar Umbauten die blieben (HD Bremsanlage).


    Frank.

    Die Zugkräfte spielen schon eine Rolle, solange es keine Mittelpufferkupplung ist.
    Die Zughakenbelastung darf normal 400 KN nicht übersteigen, was also bei 4 angetriebenen Achsen einer E-Lok bedeutet, dass man bis zur technischen Obergrenze der Lok aufschalten darf, da man die 400 KN damit nicht erreicht. Bei 6 angetriebenen Achsen sind es dann schon nur noch 6,5 t je Fahrmotor. Ziehen nun 2 Lokomotiven (egal ob bei Vorspann oder Doppeltraktion) sind es bei 8 Achsen 5 t, bei 12 Achsen rund 3,5 t.


    Frank

    Hallo,


    lediglich die I54 und die I60 (heute ja nicht mehr vorhanden) hatten keine Überwachung der Bremskurven, was natürlich ein erhöhtes Risiko mit sich brachte, wenn nach Quittierung bzw. nach dem Überfahren des 500 Hz Magneten nicht (weiter) gebremst wurde. Hier wurde wirklich nur die Quittierung selber, und die Geschwindigkeit nach Ablauf der Prüfzeit bzw. beim Überfahren des 500 Hz Magneten überwacht.


    Frank

    Wenn das Gehalt dann inklusiver aller Zuschläge ist, also auch Ausbleibezeiten / Verpflegungsmehraufwand, Nachtschicht, Fahrentschädigungen etc, dann ist es eher normal, am Ende als Nettoangabe vielleicht eher unglücklich, denn Netto ist von so vielen Faktoren abhängig, da sollte man lieber Brutto angeben. Dennoch wird man dafür schon ordentlich arbeiten müssen, denn jeder kann sich ausrechnen, was er brutto haben müsste, um 3000,00 € netto zu haben.


    Frank

    Real werden die Lüfter im Automatikbetrieb ab Fahrstufe 6 (also deine Beobachtung beim Anfahren), ab 47 Km/h bzw. auch beim dynamischen Bremsen zwangsangesteuert.
    Ob der Fahrstufenwert als Ein,- / Ausschaltkriterium umgesetzt werden kann, keine Ahnung.


    Frank

    Insofern sollte man sich ernsthaft überlegen, ob die GdL noch für einen selbst spricht. Wäre ich Lokführer, würde ich das ganz klar verneinen. Weselsky treibt sein persönlicher Ehrgeiz an - die Kollegen unter ihm scheinen ihn am A... vorbeizugehen.


    Deswegen treten aktuell durchaus vermehrt Mitglieder aus, gründen Gegenfraktionen oder Fahren ihren Dienst!


    F.

    Die LZB ist nicht mit dem Einschalten des Batteriehauptschalters betriebsbereit, sondern erst, wenn nach der Zugdateneingabe das blaue B leuchtet, was eben bei zu wenigen Bremsprozenten (und dabei teils noch streckenabhängig) nicht der Fall ist (z.B. <65) Das B leuchtet übrigens auch bei den Grunddaten (also z.B. nach Einschalten der Batterie und Verlegen des Richtungswählers), lässt aber eine LZB Führung dann dennoch nicht zu.


    F.

    Nettolöhne, die ja sehr von Arbeitnehmer zu Arbeitnehmer schwanken, zudem beeinflusst von den verschiedenen Steuersystemen der Länder sind, tabellarisch aufzuführen, ist wenig zielführend und irreführend für Vergleiche.


    Seit November 2013 existieren für Lokführer (keine Beamte) folgende mal zusammengefasste, geltende Sätze
    (http://www.gdl-kempten.de/DATEIEN/Tarifliche Neuregelungen LfTV 2013_Kempten.pdf)


    LF 5 - 2488,00 € (bis 5 Jahre*); 2645,00 € (ab 5 Jahre*); 2774,00 € (ab 10 Jahre*); 2881,00 € (ab 15 Jahre*); 2959,00 € (ab 20 Jahre*); 3010,00 € (ab 25 Jahre*) * = Berufserfahrung
    LF 4 - 2645,00 € (bis 5 Jahre*); 2784,00 € (ab 5 Jahre*); 2915,00 € (ab 10 Jahre*); 3022,00 € (ab 15 Jahre*); 3099,00 € (ab 20 Jahre*); 3152,00 € (ab 25 Jahre*) * = Berufserfahrung


    Hinzu kommen Zulagen für:
    Fahrentschädigung je geleisteter Schicht Zugfahrdienst von 6,65 €
    Nachtarbeitszulage (20:00 - 06:00 Uhr) 1,28 € je Stunde
    Zeitzuschlag von 5 Minuten je geleisteter Stunde Nachtarbeit (wichtig für z.B. Urlaub)
    Schichtzulage für Nachtarbeit gestaffelt ab 13 Stunden bis >125 Stunden je Monat von 20,45 € - 122,71 € in Summe
    Sonn- und Feiertagsarbeit 4,90 € je Stunde
    Pauschale für Verpflegungsmehraufwand ab 8 Stunden Abwesenheit (6,00 € - 13,00 €) je betreffender Schicht
    Überzeitzulage 3,67 € je Stunde Überzeit
    Urlaubsanspruch ab 30 Jahre 29 Tage* ; ab 40 Jahre* 30 Tage; ab 50 Jahre* 31 + Zusatzurlaub aus Nachdienstanteilen (teils bis 10 Tage) * = Lebensalter
    zahlreiche Ansprüche durch Arbeitsbefreiungen bis 2 Tage bei definierten Anlässen
    Weihnachtsgeld & Urlaubsgeld (teils bereits im Grundgehalt enthalten)
    Prämien für Betriebszugehörigkeit (25,40,50 Jahre)


    Zuschläge sind teils steuerpflichtig, teils steuerfrei, Beamte dürften noch mehr (Grundgehalt) haben, aber eben auch andere Verpflichtungen daraus (z.B. private Krankenversicherung)

    Das Thema Geld wäre wohl längst vom Tisch, da hätte man sich geeinigt, aber Weselsky hat das Ganze geschickt mit seinen persönlichen Machtansprüchen verknüpft, und auf die wird die Bahn nicht eingehen. Mit welchem Recht maßt sich dieser offensichtlich größenwahnsinnige Herr mit der GdL = Gewerkschaft der Lokführer an, immer mehr Berufsgruppen fern der Lokführer vertreten zu wollen? So etwas gibt es bei der Pilotenvereinigung Cockpit nicht, da sind nur Cockpitbesatzungen Mitglied.


    In 4 Jahren fällt den Führern der GdL dann wohl ein, dass man auch die Fahrdienstleiter künftig für sich beansprucht. Hier geht es nur um persönliches Machtgehabe des Herrn Weselsky und einen unbegründeten Führungsanspruch unter den Gewerkschaften. Der, welcher 2007 mit dem letzten großen Streik den Grundstein zu den damals doch gewichtigen Zugeständnissen seitens der Bahn an die Lokführer gelegt hat, findet klare Worte zum Auftreten und Verhalten des Weselsky, seinem Nachfolger. Einfach mal nach Manfred Schell googeln. Das war damals auch ein schwerer Brocken und er weiß, wovon er redet, er hat der GdL lange vorgestanden und am Ende viel erreicht.
    Übrigens kommen auf die 5% noch die Prozente aus der abgesenkten Arbeitszeit (bei vollem Lohnausgleich) hinzu, so dass es etwa 7% sind, und was die Arbeitsbedingungen angeht, da sollten manche Tf der DB (besonders natürlich im Güterverkehr), besser aber noch die Funktionäre der GdL mal bei privaten EVU´s arbeiten, dann wüssten sie die Situation anders einzuschätzen.

    Hallo,


    die 4 Sekunden hat man real aber nur bei klassischen Lok´s ohne MVB (Fahrzeugbus). Bei den Neubauloks müssen die "Busse" innerhalb der 4 Sekunden die Signale an die ZSG´s liefern, was etwas Zeit kostet, daher sollte man das Betätigen hier nicht extrem ausreizen - vorher Drücken bringt aber bei 1000 Hz auch nichts! Bei 2000 Hz muss man zwangsweise die Befehlstaste betätigen, sobald sich die Schwingkreise der Magneten berühren (also keine Reaktionszeit).


    Was nun den TS angeht, da solltest du schon mal ein Bild vom Moment vorher und nachher posten, Geschwindigkeiten, aktuelle Leuchtmelderanzeigen (PZB) & Zugart nennen, sonst ist es schwierig.


    Frank