Beiträge von Holzlaender

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    Ja und in dem Fall kommt das dem Original auch recht nahe, da man so ein großes Gewässer auch nicht anders künstlich aufstauen kann in einem Tal mit diesem Gefälle, als mit einem Damm^^ Für solche und ähnliche Fälle hab ich mir aber auch eine handvoll künstliche Dammlofts gebastelt, ohne die nahezu unmöglich ist, solche Feinheiten aus dem Gelände zu modellieren ;)


    Zur Zeit bin ich aber eher unter die Häuslebauer gegangen und so langsam sieht es auch schon ganz gut aus, denk ich. Nur die typische Bahnhofsuhr fehlt noch ;)


    Da geb ich auch noch mal meinen Senf dazu, auch wenn das meiste ja schon geklärt ist^^ Da es sich hier ja um einen Bahnhof auf dem ehemaligen DR-Gebiet handelt ;)


    1. Bei der DR heißt diese Tafel So15a, auch wenn das hier eine sehr breite Form darstellt. Erfüllt den gleichen Zweck wie das Bü3 als Ankündigigung des 3. Bilds. Obs das als Modell gibt keine Ahnung.
    2. Ursprunglich gab es nur weiße Schneepflugtafeln auch bei der DR, die aber nach und nach durch gelbe ersetzt wurden, die besser im Schnee zu sehen waren. Das hat sich bis heute nicht geändert und wohl die überwiegende Mehrheit ist bereits gelb ;) Gibts wie gesagt ja von mir unter Downloads^^
    3. Das Signal Bü0 hieß früher in dieser Bauform So16 und ist soweit ich weiß im HL-Signalpaket im Downloadbereich drin ;)

    Ja das kann gut sein, die sollten damals wohl mit der Sachsen Anhalt/Altmark-Strecke kommen, aus der leider nichts geworden ist :/


    Währenddessen bin ich aber mal wieder unter die Bergbauer gegangen und versuche, sowas wie ein natürliches Tal 20m tief Kachel für Kachel aus dem groben DEM-Gelände zu modellieren. Da fühlt man sich schon ein wenig wie ein Bildhauer - man weiß ziemlich gut, wie das Gelände dort in der Realität aussieht und dass es irgendwo in dem rundgelutschten Tal steckt, man muss es nur noch zum Vorschein bringen. Das ist ne heiden Arbeit Pixel für Pixel zurechtzuzupfen, aber eine die es immer wert ist, wenn man schließlich das Endergebnis sieht ^^


    Hier ist allerdings noch viel zu zupfen - daher WIP :rolleyes:

    Also ich denke, damit sollte ich auch erst mal gut zurechtkommen :thumbsup:
    Mit speziellen Bahnsteigen haben ich mich noch nicht befasst, da mich die tschechischen in allen Belangen als ausreichend zufrieden gestellt haben und perfekt für den üblichen Gleisabstand bei Schmalspurbahnen passen. Andere Varianten als den aufgeschütteten Kiesbahnsteig sind mir aus historischer Sicht von den meisten Strecken auch nicht bekannt, auch wenn manchmal ne einseitige Variante hilfreich wäre *denk* Aber da lass ich mich gern überraschen :D

    Das werd ich machen, daher wirds jetzt auch erst mal ein Weilchen dauern, bis von Steinbach vorzeigbares zu sehen sein wird. Da gibt es ja gut 3km2 Gelände aus dem DEM zu modellieren und vorallem auszugestalten *kaffee*

    Wie immer herrlich. Gibt es eigentlich irgendwo epoche-/landesgerechte Straßenfahrzeuge?

    Das wäre natürlich toll und irgendwo scheint da auch nahezu der ganze DDR Fuhrpark herumzuschwirren, weil hin und wieder Screenshots davon auftauchen. Aber woher man die bekommt, kann ich nicht sagen :/*ka*

    Das stimmt, und dann gab es da noch den sogenannten Lindwurm (VT 137 600), aber der hat sich auf den bergigen Strecken im Erzgebirge nicht bewährt und kam auch nicht weiter ins Preßnitztal, als abgestellt in Wolkenstein herumzustehen ;)
    Aber der Fantasie sind da ja keine Grenzen gesetzt, ich fahr ja auch hin und wieder mit der tschechischen Diesellok über die Strecke, die etwas mehr freie Sicht nach vorn bietet :rolleyes:


    https://de.wikipedia.org/wiki/DR_VT_137_600

    km 14,6 - "Lückenschluss" in Oberschaar:


    Am Ende der langen Gerade bekommt mit der Firma Pursche in Oberschaar vor den Toren von Steinbach die neunte und letzte Pappenfabrik entlang der Strecke einen Gleisanschluss. Eine zehnte gab es noch unweit des Bf Steinbach, welcher aber nicht direkt angeschlossen und auch bereits 1962 geschlossen und teilweise abgerissen wurde. Während sich die Gleise im Fabrikgelände verzweigen, schwenkt das Streckengleis aus, um eben dieses zu umfahren. Dabei wird auch gleich ein Werksgraben überbrückt ;)



    Kurz darauf wird mit dem knapp 70m langen Viadukt von Oberschaar das längste Bauwerk der Strecke überquert, welche allerdings nur aus Hochwasserschutzgründen des nun folgenden eng bebauten Flusslaufs erbaut wurde. Da es sich hier aber um eine der markantesten Stellen der Strecke handelt, die reichlich Fotografen anlockte, konnte die natürlich auch nur mit originalgetreuen Gebäuden umgesetzt werden :D (Noch mit dem Schornstein der Trockenkammer und alten Fabrikfenstern von vor 1980)



    Direkt nach dem Viadukt wird die Arnsfelder Straße gekreuzt, an einer Hausecke vorbeigeschrammt und schließlich auf einer weiteren Brücke auch noch der Überlauf der nahen Fischteiche überquert, bevor es auf hohem Damm durch Steinbach dem Bahnhof entgegen geht. Genau hier am km 14,66 beginnt heutzutage der wiederaufgebaute Abschnitt der Museumsbahn ^^



    Von jetzt an wirds bis Jöhstadt also keine Vergleichsbilder mit verwaisten Bahndämmen mehr geben :whistling:

    Ja das hab ich schon öfters gehört, aber das braucht man wohl auch für so ein Projekt ^^ Fotos sind zwar gut und schön und wertvoll für Details, aber die Gesamtstimmung fangen sie nicht ein und täuschen sehr über Größenverhältnisse hinweg. Da helfen echt nur persönliche Ortsbegehungen, um auch das zu erfassen, was den Fotos entgeht und das große Ganze zu sehen. Wenn man sich das dann noch merken und wieder abrufen kann, umso besser :whistling::D