Wichtig wäre bei solchen Objekten nur, dass z.b. die Texturen mit relativen und nicht mit absoluten Pfadangaben verlinkt werden, damit der Streckenbauer sich das Objekt nur heraus picken und in seinen Streckenordner kopieren braucht.
Ich habe mir mal stellvertretend ein paar Objekte angesehen. Der Verweis auf die Textur (in der GeoPcDx) war bei allen relativ. Dies sollte also nicht das Problem darstellen.
Was allerdings nicht relativ war, war der Eintrag in der BIN, die auch für die Anzeige in der Liste des Editors herangezogen wird.
Dort stand immer der absolute Pfad ab "/Assets/":
<GeometryID d:type="cDeltaString">Josef72\Addon\Scenery\Lampy\[00]Lampa1A_11m</GeometryID>
Mussten weitere Geometriedaten nachgeladen werden (Beispiel: Der automatisch angefügte Prellbock am Gleisende bei Tracks) war der Pfad unterteilt in "Provider", "Product" und "Pfad":
<StartGeometryBPID>
<iBlueprintLibrary-cAbsoluteBlueprintID>
<BlueprintSetID>
<iBlueprintLibrary-cBlueprintSetID>
<Provider d:type="cDeltaString">WOP</Provider>
<Product d:type="cDeltaString">Zwischen Elster und Saale</Product>
</iBlueprintLibrary-cBlueprintSetID>
</BlueprintSetID>
<BlueprintID d:type="cDeltaString">RailNetwork\Buffers\wop_buffers01.xml</BlueprintID>
</iBlueprintLibrary-cAbsoluteBlueprintID>
</StartGeometryBPID>
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Das gestaltet es sehr schwierig, alles auf seinen Streckenordner umzubiegen.
Vielleicht habe ich eine unglückliche zufällige Auswahl getroffen, doch ich hege Zweifel, dass es damit getan sein soll, die gewünschten Sachen einfach in den eigenen Streckenordner zu kopieren.
Diese absoluten Pfade müssten also alle angeglichen werden, damit der TS diese auch fehlerfrei und vollständig vorfindet und laden kann.
Bleibt das Problem der Erlaubnis, dies bei den verbauten Addons überhaupt tun zu dürfen.
Was mich angeht, so sehe ich da jetzt erst mal schwarz, und bin derzeit reichlich demotiviert, obwohl mein Projekt in keinster Weise von Abstürzen betroffen ist... noch nicht.... und ich frage mich derzeit immer öfter, ob meine Strecke, an der ich nun seit ca. 9 Monaten arbeite, überhaupt einen zeitlichen Bestand oder auch "Nutzwert" haben wird oder ob ich nur baue um des Bauens willen?
Dieses Dillema könnte man natürlich lösen (ich höre die Stimmen schon im Hintergrund), wenn man seine Objekte alle oder zumindest zu einem großen Teil selbst bauen würde. Aber zunächst mal wäre es doch schade, wenn ich ein Kontingent an Bäumen erstellen müsste, wenn es diese doch schon gibt. Warum soll ich das Rad jetzt 2x erfinden?
Desweiteren wäre dies eine Schande für die Leute, die "nur" Objekte bauen, aber keine Strecke. Diese würden nach obiger Diagnose des Problems zunehmend gemieden, wenn sie ihre nicht als Open-Source anböten, weil der Asset-Wildwuchs überhand nähme, wie wir ja feststellten.
Darüberhinaus kann man nicht eine Strecke alleine selber bauen UND auch noch die meisten Objekte dafür bauen wollen, wenn man ein normaler Mensch mit Privatleben ist, einen Job hat und wenn man eine Strecke in absehbarer zeit von ca. 2 Jahren fertig haben möchte, was für sich gesehen schon ein verdammt langer Zeitraum ist.
Auch hat nicht jeder ein Händchen dafür.
Ich persönlich müsste mich erst mal in Blender einarbeiten und es würden vermutlich Tage, vielleicht Wochen vergehen, bevor ich überhaupt eine Coladose erfolgreich in den TS importiert bekäme. Interesse besteht durchaus und ich bin auch keiner, der "Berührungsängste" mit neuer Software hätte. Es ist einfach ein Zeitproblem und auch der (bisherige) Mangel an Notwendigkeit, weil es im Prinzip ja fast alles bereits gibt, wofür ich sehr dankbar bin.
Ein kollektives Miteinander, so scheint mir, ist unabdingbar.
Zitat von Norbert Koch
Die Frage ist doch wer es macht und ich habe hier noch keine konkrete Frage gelesen, wer möchte am Projekt XY mitmachen und wer kann und will was machen.
Diese Frage stellten schon viele. Ich auch schon und die Reaktion darauf war relativ dürftig, aber das kann auch an mir als Person liegen, weil man mich nicht als seriös, vertrauenswürdig oder als sympathisch erachtet oder auch an meinem Projekt, das vielleicht manchen zu langweilig erscheint, nicht professionell genug, oder weil es nur fiktiv ist als nicht "würdig" erachtet wird. Weitere Gründe könnten sein, dass viele Leute sich nicht in eine Abhängigkeit begeben wollen, Ängste haben, sie könnten was falsch machen und viele haben einfach garnicht die Zeit.
Andere machen ihr eigenes Ding oder wollen nur 1x die Woche bisschen rumfahren.
Alles in allem ist dies eine Situation, die alles andere als erfreulich ist.
Ich gab mir wirklich größte Mühe, viele Sachen selbst zu machen, z.B. habe ich eigenes Wetter, eigenen Himmel, eigene Trackrules und sogar eigene Szenario-Startpunkte (ohne eine Liste der HaSi-Orte). Ich habe sogar einen eigenen Sternenhimmel und einen eigenen Mond, der richtig gut aussieht.
Aber das reicht wohl nicht und anstatt einem Ende entgegenzusehen scheint eine Fertigstellung immer weiter in die Ferne rücken zu wollen.
Vielleicht sollte ich zu Tetris wechseln.